Trotz türkischem Lobbying bleibt der Armeniergenozid in kanadischen Lehrplänen

Das türkische Lobbying, das drauf abzielte den Völkermord des Osmanischen Reiches aus den Lehrplänen der Schulen von Toronto zu streichen, hat laut dem Journal „Rudaw“ versagt. Somit wird er, wie schon in den vergangenen Jahren Teil der Lehr- und Studienveraufspläne bleiben. Anfang 2014 hatten türkischen Gemeinden in Kanada eine Petition gestartet, in deren Rahmen sie 2.200 Unterschriften zusammentrugen, um die Streichung zu erwirken. Der Druck, der rund um und mit der Petition versucht wurde aufzubauen, verfehlte jedoch sein Ziel. Sprecher der Petitionsinitiatoren gaben an die Thematisierung des Genozids „verletze fortwährend die türkischen Gemeinschaft und begünstige innergesellschaftliche Konflikte (…) gleichfalls würde ein negativer Einfluß auf türkischstämmige Schüler in Kanada ausgeübt, die sich ihr türkisches Erbe ergründen wollten“.
Wenn diese Schüler ebenso den Genozid des Osmanischen Reiches ergründen würden, könnte dies jedoch vielleicht einen sehr positiven Effekt auf ihr Geschichtsverständnis und Kompetenzreichtum haben…

Originaltext in französischer Sprache von Krikor Amirzayan:

http://www.armenews.com/article.php3?id_article=102000

Kommt uns das bekannt vor? – Ja, aus Brandenburg:

Claudio Casulla: Migrant an Migrant:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/migrant_an_migrant_rutschen_sie_mir_den_buckel_runter

 

 

 

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