Aramäer / Assyrer übergeben Brief an russischen Außenminister

Im Gebäudekomplex der Vereinten Nationen in Genf übergab der Weltrat der Aramäer / Assyrer (World Council of Arameans (Syriacs)) am Montag, den 02. März, dem russischen Außenminister Sergej Lawrow einen zweiseitigen Brief von historischer Bedeutung. Er trug den Titel „Dringendes Ersuchen an Russland als die führende Nation und Schützer der östlichen Christen“

In einem Paragraphen darin heißt es:

„Herr Lawrow, durch die aktuelle Radikalisierung und Zerstörung des Mittleren Ostens brauchen die Christen dort dringend die Unterstützung  politischer Führungspersönlichkeiten. Wir glauben, dass das Überleben der aramäischen Bevölkerung im Osten und in der Diaspora nur durch einen Staat für sie gewährleistet werden kann. Dies ist eine enorme und etwas kontroverse Bitte, aber keinesfalls ein unrealistisches oder gar unpassendes Ansinnen.“

Auf der Konferenz über den Schutz der Christen im Mittleren Osten sprachen neun renommierte Referenten, wie u.a. die Außenminister Russlands, Armeniens und des Libanon ebenso wie die sympathische Nonne „Mutter Agnes von Syrien“.

Die Delegation des WCA (Weltrat der Aramäer / Assyrer (World Council of Arameans (Syriacs)) setzte sich aus Melki Toprak, Gesandter der Föderation der Aramäer in der Schweiz, und seinem Vorstandskollegen, Tony Urek, sowie Tony Messo, Berater des WCA, zusammen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow und aramäisch-asyrische Vertreter; Bild: Facebook, Johny Messo

 

Quelle: Facebook, Johny Messo

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