Mahnmal zum Gedenken an die aramäisch-assyrischen Völkermordsopfer in Stockholm eingeweiht

Mahnmal für die aramäisch-assyrischen Opfer des Völkermordes durch die osmanischen Türken im Stockholmer Stadtteil Botkyrka (Schweden); Bild: AINA

 

Zu Beginn der letzten Woche wurde im Stadtteil Botkyrka im äußersten Südwesten der schwedischen Hauptstadt Stockholm ein Mahnmal zum Gedenken an die aramäisch-assyrischen Opfer des Völkermords durch das osmanischen Reich an seinen Minderheiten eingeweiht. Bei der Zeremonie waren u.a. der schwedische Energieminister Ibrahim Baylan, der Europaparlamentarier Lars Adaktusson und der syrisch-orthodoxe Erzbischof Benjamin Atas anwesend.

Zwischen 1912 und 1923 fielen 750.000 Aramäer / Assyrer, 500.000 Griechen, 70.000 kurdische Jesiden und 1,5 Millionen Armenier dem Völkermord der osmanischen Türken, dessen erklärtes Ziel es war, alle nicht-muslimischen Völker im osmanischen Reich zu vernichten, zum Opfer.

In Schweden leben ca. 100.000 Aramäer / Assyrer.

In zehn Städten der Welt stehen nunmehr ähnliche Monumente.

 

 

Quelle AINA (http://www.aina.org/news/20150427201421.htm)

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