Den Löwen zum Fraß: Obamas Verwaltung lässt 27 aramäisch-assyrische Christen aus dem Irak in IS Gebiet abschieben

Obamas Verwaltung hat entschieden, 27 vor dem IS geflohene irakische Christen abzuschieben. In der Heimat droht ihnen Verfolgung, wenn  nicht sogar der Tod. Einige wurden bereits aus dem  Internierungslager Otay Mesa in Kalifornien abgeschoben. Anderen wird Einreise- bzw. Asylbetrug vorgeworfen.

 

Nur wer vor Assad flieht, ist ein „echter“ Flüchtling

Die assyrisch-aramäische Gemeinde von San Diego versuchte sich bis zuletzt vergeblich für den Verbleib der Flüchtlinge einzusetzen. Viele der Flüchtlinge haben Verwandte innerhalb der Gemeinde. Ihr Sprecher Mark Arabo sagte: „Sie sind der Hölle entkommen. Lasst uns ihnen erlauben, ihre Familien wieder zu sehen.“  Eine der internierten Frauen bettelte, ihre Mutter sehen zu dürfen. Doch die Mutter starb, bevor es zu einem Treffen  hätte kommen können. Die Tochter soll jetzt zurück geschickt werden. Ihre alte Heimat ist heute IS-Gebiet.

Warum sind Angehörigen der christlichen Minderheit, die mit am  Meisten unter dem Krieg in Syrien und dem Irak leiden in den USA nicht erwünscht?

Die Antwort darauf  lautet, dass die Verwaltung der Obamaregierung Flüchtlinge als Personen definiert, die „von  ihrer Regierung verfolgt werden“. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass echte Flüchtlinge nur solche sind, die ihre Flucht mit der Politik des syrischen Präsidenten Bashar Al Assad begründen. Diejenigen, die aufgrund ihrer Religion von  Rebellengruppen wie dem Islamischen Staat vergewaltigt, verstümmelt und versklavt werden, wird der Flüchtlingsstatus Status vorenthalten oder bestenfalls als „anfechtbar“ eingestuft.

Eine Botschaft, der die aktuelle US-Regierung mit Gleichgültigkeit begegnet

 

Initiative IDC und Papst sprechen von Völkermord an den orientalischen Christen

Zeitgleich wird außerhalb der Regierung Obama in den USA der Ruf nach einer Einstufung der Verbrechen des IS an der Christenheit des Nahen Ostens als Völkermord laut. Douglas Burton von der Washington Times schreibt diesbezüglich Folgendes.

Menschenrechtsaktivisten sehen es. Ausländische Regierungschefs sehen es. Mehr als 80 Mitglieder des US-Kongresses sehen es ebenfalls. Zusammen versuchen sie den Anführer der freien Welt (gemeint ist US-Präsident Barack Obama) dazu zu bewegen, öffentlich zu erklären, dass im Mittleren Osten ein Völkermord an Christen von Statten geht.

Mit Papst Franziskus hat die Kampagne der, seit zwei Jahren bestehenden Initiative „In Defense of Christians“, kurz IDC, einen einflussreichen Fürsprecher. Bei seinem Besuch in den USA vor zwei Wochen, gab der Papst an, dass die Zahl der heute aufgrund ihres Glaubens getöteten und verfolgten Christen die derer im römischen Reich der Spätantike weit übersteige.

Tatsächlich steigt die Zahl der getöteten und verfolgten Christen in einem guten Dutzend Staaten, in denen islamistische Gruppen wie ISIS und Al Kaida aktiv sind.

Zum Beispiel wurden 2014 allein im Irak 2.000 Christen getötet. Das entspricht laut dem Historiker Edward Gibbon der Zahl der in den ersten drei Jahrhunderten der Christenheit getöteten Gläubigen.

Im Irak, wo christliche Kirchen auf eine 1.800 Jahre alte Geschichte zurück schauen können, wurde die Christenheit, sieht man von 200.000 christlichen Flüchtlingen in der kurdischen Autonomieregion und einigen wenigen in Bagdad ab, de facto ausgelöscht. Wie ihre Sprache; das Aramäische, und ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet; die Ninive-Ebene ein biblisches Alter aufweisen, so hat auch ihr Elend biblische Ausmaße angenommen.

„Die Christen im Mittleren Osten wurden zerschlagen“, sagte der republikanische Abgeordnete Jeff Fortenberry aus Nebraska auf der Konferenz der IDC, am 09. September 2015. „Ein uralter Glauben und uralte Bräuche liegen im Sterben. Christen im Irak und Syrien sind weiter dem barbarischen Ansturm des Islamischen Staats ausgesetzt. Das ist Völkermord“, so Fortenberry weiter.

 

 

Quellen

Quelle des ersten Textabschnitts und ausführlicherer englischsprachiger Originaltext von Raymond Ibrahim:

http://www.gatestoneinstitute.org/6564/obama-christian-refugees

Zum Autor des englischsprachigen Originaltexts, Raymond Ibrahim:

https://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Ibrahim

 

Quelle des zweiten Textabschnitts und ausführlicherer englischer Originaltext von Douglas Burton aus der Washington Times:

http://www.washingtontimes.com/news/2015/sep/22/religious-liberty-pressure-grows-to-declare-war-ag/?page=all

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s