Neues Deutschland: Ungestörte Wolfsrudel: Türkische Ultranationalisten sind in Deutschland gut organisiert, die Politik guckt weg

Viele Mitglieder der »Grauen Wölfe« engagieren sich in deutschen Institutionen. Die Interventionistische Linke informierte auf einer Tour über die oft gut getarnten Rechtsextremen.
Die Liste ihrer Feinde ist lang: Juden, Armenier, Griechen, Kommunisten und allen voran die Kurden. Die Grauen Wölfe, die sich selbst auch als »Idealisten« (Ülkücüs) bezeichnen, träumen von einem Großtürkischen Reich, ethnisch homogen, vom Balkan bis nach China. Auch in Deutschland haben die türkischen Ultranationalisten längst ein weitreichendes Netz von Vereinen etabliert. Intern schwören sie auf einen »Kampf bis zum letzten Tropfen Blut« für das zu schaffende Reich »Turan«. Für Außenstehende sind die Wölfe jedoch oft nicht leicht zu erkennen. Ihre Strategie hierzulande: Tarnung und Unterwanderung von Parteien, Jugendorganisationen und Ausländerbeiräten.

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