Tagespost: In der Fußspur des Friedenslehrers

Franziskus war nicht nur wegen des Völkermordgedenkens nach Armenien gekommen, sondern als Botschafter des Friedens und der Ökumene.

Dieser Berg weiß, wer unser Freund ist“, meint geheimnisvoll raunend der alte Mann neben mir und zeigt bedeutungsvoll auf die schneebedeckte Kuppe des Ararat, die, von Wolken umringt, stolz dem Himmel entgegenleuchtet. „Einmal, vor über hundert Jahren, kam der russische Zar nach Jerewan, eigens um einmal den Berg zu sehen, auf dem einst Noahs Arche strandete. Eine Woche lang blieb er, dann verließ er zornig die Stadt. Er hatte sich als unwürdig erwiesen. Euer Papst aber meint es ehrlich mit uns. Und darum enthüllt unser heiliger Berg für ihn sein Antlitz.“

 

 

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