Berner Zeitung: Den Assyrern in Ostsyrien droht das Ende

Der amerikanische Menschenrechtsaktivist John Eibner war kürzlich in Syrien. Im Nordosten besuchte er christliche Dörfer, die zeitweise unter IS-Herrschaft waren.

[…]“es sind nicht mehr viele Assyrer da, mit denen man reden könnte. Von den Bewohnern, die vor dem IS geflüchtet waren, sind nur wenige zurückgekehrt. Einige Bauern sind mit ihren Familien in die nächste Stadt gezogen, wo es für sie sicherer ist. In ihr Dorf kommen sie nur noch tagsüber, um ihre Felder zu bestellen. Ich befürchte, dass es mit den assyrischen Dörfern zu Ende geht. Die Assyrer am Chabur-Fluss sind Nachkommen von Opfern des Völkermords in der Türkei vor hundert Jahren. Nun wird die Gemeinschaft erneut Opfer einer religiösen Säuberung.
[…]
Ich war in Begleitung von Angehörigen der christlichen Sutoro-Miliz unterwegs, die mit der kurdischen YPG verbündet ist. Diese darf nicht mit der ebenfalls christlichen Sootoro-Miliz verwechselt werden, die aufseiten der syrischen Armee kämpft.“
[…]

Weiter im Link:

http://www.bernerzeitung.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/den-assyrern-in-ostsyrien-droht-das-ende/story/12897902

 

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