FuF: Libanesische Reliquien an der Côte d’Azur

Wenn wir an Cannes denken, fallen uns in der Regel an erster Stelle Filmfestspiele, Jet-Set, mediterranes Lebensgefühl und französisches Savoir-Vivre ein. Fortgeschrittene Fans der Côte d‘Azur denken vielleicht als nächstes an die malerischen Gassen des Suquet, die gesäumt von Spezialitätenrestaurants zur Festung hinauf führen.
Auf dem Pflichtprogramm eines jeden Cannestouristen steht natürlich der „Palais de Festival“.
Nur wenige hundert Meter entfernt steht die Kirche „Notre Dame de Bon Voyage“. Insidern ist der Sakralbau vor allem deshalb ein Begriff, weil er Napoleon Bonaparte im April 1814 auf seiner Rückkehr von Elba, gut ein Jahr vor der Schlacht von Waterloo, als Nachtquartier diente.
In der katholischen Kirche fand am 03.April 2005 eine Messe nach maronitischem Ritus statt.
Notre Dame de Bon Voyage beherbergt seit diesem Datum die Reliquien von drei Heiligen aus dem Libanon.
Ein Bild am nördlichen Seitenschiff der Kirche weist auf darauf hin. Es ist besonders auffällig, weil es als Bild in einer lateinisch-katholischen Kirche aramäische Schrift enthält. Syrisch-aramäisch ist die Liturgiesprache der maronitischen Christen des Orients.

 

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