Tichys Einblick: Heiko im Wirrwarr

Wie Justizminister Heiko Maas beginnt, eine Zensurkampagne aufzubauen. Dabei passieren Pannen, aber alles dient letztlich dem Ziel, Kritiker und Kritikerinnen der Politik zum Verstummen zu bringen.

 

Ausnahmsweise hier vor der Verlinkung einige Anmerkungen unsererseits:

Justizminister Heiko Maas (SPD) versucht die eigene Meinung und Gesinnung gegen geltendes Recht durchzusetzen.
Opfer seiner „Task Force“, die von Anetta Kahane, bekennende Ex-DDR-Spitzeline, geleitet wird, sind z.B.

1.) Ali Utlu wegen eines Vergleichs zwischen dem IS und dem Ku-Klux-Klan.
2.) Ronai Chaker, weil sie per Screenshot die Entgleisung der AKP-Sympathisantin Şevval Aytekin publik machte, in der diese sich über den Amoklauf im Münchener OEZ freute. Der entsprechende Screenshot konnte von weiteren kurdischen und armenischen Bloggern und Aktivisten jedoch gerettet und weiterverbreitet werden. Er liegt uns vor.
3.) Bloggerin Anabel Schunke, weil diese dazu aufrief den, für den 31.Juli 2016 geplanten, AKP-Großaufmarsch in Köln zu verhindern. Wir veröffentlichen hiermit ihren Aufruf im Wortlaut nach dem Link.

Fazit: Maas und Kahane gehen vor allem gegen Kritiker des IS und der AKP vor!

 

Hier geht es zum Artikel:

http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/heiko-im-wirrwarr/

 

Hier der Beitrag wegen dem Anabel Schunke von Facebook gesperrt wurde im Wortlaut:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich wissen, planen Erdogan-Anhänger für den 31.07.16 eine Demonstration auf der Kölner Domplatte. Auf dieser Demonstration werden mehrere zehntausend Anhänger Erdogans erwartet.
Ich sage es Ihnen in aller Deutlichkeit: Ich lehne diese Machtdemonstration auf’s Schärfste ab. Wenn ich als deutscher Staatsbürger nicht mittlerweile um mein Leben fürchten müsste, wenn ich mich dem entgegenstelle, würde ich augenblicklich eine Online-Petition starten, die das Verbot einer solchen Demo fordert oder gar selbst in Köln auf die Straße gehen.
Wir leben hier in Deutschland und nicht in der Türkei. Ich fliege auch nicht in die USA, um dort eine Demonstration für Angela Merkel zu veranstalten. Darüber hinaus ist dies nicht nur ein fatales Zeichen in Sachen Integration und Identifikation mit Deutschland der deutschtürkischen Staatsbürger, es ist vor allem auch ein fatales Zeichen in Richtung Demokratie. Eine Demonstration für einen quasi Diktator auf deutschem Boden, der in der Türkei derzeit Sachen veranstaltet, die nicht wenige an ganz düstere deutsche Zeiten erinnert, gehört meines Erachtens untersagt!
Mittlerweile frage ich mich ernsthaft, wo wir hier eigentlich leben und weshalb türkische Nationalisten hier offensichtlich Narrenfreiheit genießen. Darüber hinaus sehe ich diese Demonstration als weitere Provokation gegenüber den anderen deutschen Staatsbürgern an. Sie sind doch sonst so um die Wahrung des sozialen Friedens mit allen Mitteln bemüht. Wieso lässt man dies gerade in einer so aufgeheizten Stimmung zu?
Eine baldige Stellungnahme von Ihnen zu diesem Thema würde ich mir sehr wünschen.

Mit freundlichen Grüßen,
Anabel Schunke“

 

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