Das Dadivank-Kloster

Das Dadivank-Kloster, auch Khutavank-Kloster, ist ein armenisches Kloster in der Region Shahumian im Arzach (Bergkarabach).
Es wurde zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert nach Christus errichtet.

Das Kloster Dadivank, auch Khutavank genannt, ist der Kloster Komplex in Artsakh/Karabach und eines der Meisterwerke armenischer mittelalterlicher Architektur. Das Kloster liegt in der heutigen autonomen Republik Nagorni Kharabagh.

Nach der Sage war das Kloster am Ende des ersten Jahrhunderts gegründet worden und nach einem der Jünger des Apostels Judes, hl. Dadi, benannt, der im Osten Armeniens den Märtyrertod erlitten hat als er das Christentum predigte.

Dadivank wurde erstmals in mittelalterlichen Chroniken des neunten Jahrhunderts erwähnt. Der Klosterkomplex von Dadivank besteht heute aus der Gedächtnis Kathedrale (Katoghike), Kirche der Heiligen Jungfrau, einer kapelle, dem Glockenturm und verschiedener Nebengebäude.

Im 5. Jahrhundert wurde die Kirche ein Bischofssitz, später wurde es in bedeutendes Bildungs Zentrum und ein Ort der geistigen Erbauung für die ganze Region.

Das Hauptgebäude des Klosters, die Gedächtniskathedrale, wurde im Jahre 1214 durch den damaligen König errichtet. Die Innenwände der Kathedrale sind reich verziert mit Fresken.

Auszug aus der Schrift in armenischer Sprache, welche die ganze Eingangsseite der Kathedrale bedeckt: << Ich, >Arzou-Khatoun, untertäniger Diener Christi…Frau des Königs Vakhtang, Herrscher von Haterk und Ober Khachen, habe in großer Hoffnung diese heilige Kathedrale an dem Platz erbaut an welchem mein Mann und meine Söhne in Frieden ruhen…. Mein Erstgeborener Asan erlitt den Martyrertod für seinen christlichen Glauben im Krieg gegen die Türken, und drei Jahre später hat auch mein jüngerer Sohn Grigor sich mit Christus vereint…beendet im Jahre 663 des armenischen Kalenderrs.>>

Nach alten Schriften waren die Überreste des heiligen Dadi im Garten eines der Tempel der Klosteranlage beerdigt worden. Bei neuerlichen archeologischen Ausgrabungen wurden die Überreste des armenischen Heiligen gefunden und vom Erzbischof Barkev Martirossian, dem Primus der Diozöse Artsakh, geweiht worden.

 

 

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