Wissenbloggt: Idealtypische Islamkritik

Spätestens seit den Anschlägen auf die twin towers im Jahr 2001 beherrscht der Islam fast täglich die Presseartikel und Fernsehnachrichten. Die Politik versucht der Lage Herr zu werden und dazu gehört auch das Bemühen, die Bevölkerung nicht in Panik zu versetzen. „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“ scheint auch in offenen und demokratischen Gesellschaften die Devise der politischen Klasse zu sein. Gebetsmühlenartig werden die immer gleichen Phrasen verteilt, welche geeignet erscheinen, den Islam in ein mildes Licht zu rücken.
Hierzu gehören Aussagen, dass es DEN Islam überhaupt nicht gäbe (Merkwürdig ist, dass DER Islam willkommen geheißen wird und dass er sich auflöst, wenn er in die Kritik gerät). Man behauptet alternativ, dass die Aussagen und Taten der Extremisten eine Verfälschung des wahren Islams darstellen oder gar, dass sie nichts mit dem Islam zu tun haben. Politiker, Feuilletonisten und Experten der verschiedensten Disziplinen erhoffen sich durch eine zeitgemäße Interpretation des Korans, diesen mit der modernen Welt für vereinbar erklären zu können. Sehr beliebt ist auch die Aussage, dass der Islam friedlich sein müsse, weil die Mehrheit der Moslems zweifelsfrei friedlich sei. Hier scheint man sich nicht der Tatsache bewusst zu sein, dass man nicht von den einzelnen Angehörigen einer Weltanschauung auf diese unkritisch schlussfolgern kann.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s