Berliner Zeitung: Armenier im Libanon Be’erut heißt Brunnen

[…]
Vor hundert Jahren schlammiges Brachland, siedelten sich nach 1915 Tausende Armenier hier an, die sich vor dem Genozid aus der Südosttürkei retten konnten. Waisen und Witwen, die in Teppichfabriken oder mit der Sticknadel in der Hand ihr Geld verdienten; später junge Männer, die als Jungen der Todeskarawane entkamen, die irgendwo aufwuchsen, in Aleppo oder Ägypten.
Jede noch so geringfügige Arbeit nahmen sie an, bauten Baracken, bald Hütten, Kirchen, Schulen und Häuser. Sie gibt es immer noch in Bourj Hammoud, in dessen quirligen Straßen sich Handwerker für Schmuck, Leder und Metall neben billigen Klamottenläden drängen. Die Armenier wurden, von französischer Seite unterstützt, schnell eingebürgert; sie integrierten sich in eine christlich-muslimische Gesellschaft und hielten doch an ihrem kulturellen Erbe fest.
[…]

Weiter im Link:

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/armenier-im-libanon-be-erut-heisst-brunnen-24519502

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s