BZ:“In der Türkei waren wir verboten“

Internationale Feier beim Erntedankfest der Luthergemeinde.

Ein Erntedankfest der anderen Art hat die Luther-Gemeinde gemeinsam mit der Syrisch-Orthodoxen Gemeinde Lahr gefeiert. Eine internationale Feier, zu der auch Aleviten, Jesiden und andere Angehörige religiöser Minderheiten des Nahen Ostens kamen. Viele von ihnen haben als Verfolgte Zuflucht gefunden in Lahr, viele leben seit Jahrzehnten in der Stadt.
Isa Demir, Vorsitzender der aramäischen Gemeinde in Lahr, hatte das Fest unter das Motto „Danke Deutschland“ gestellt und begrüßte die Gäste: „Die Europäer wissen manchmal gar nicht mehr, wie unendlich kostbar das ist, was ihr da habt“, sagte er. Es gelte, Deutschland dafür zu danken, dass hier Glauben gelebt werden dürfe, was in der Türkei nicht erlaubt gewesen sei. „In der Türkei gab es uns gar nicht. Wir waren verboten.“ Gleichzeitig stellte er die Frage nach dem Verbleib der Christen, die zwölf Prozent der Bevölkerung Syriens ausgemacht hatten. In Deutschland gebe es unter den Syrien-Flüchtlingen aber nur noch zwei Prozent. Demir bat auch darum, in den Flüchtlingsunterkünften genauer hinzusehen und auf die Minderheiten zu achten, die dort immer wieder von der dort dominanten Mehrheitsreligion schikaniert und bedrängt würden.

Weiter im Link:

http://www.badische-zeitung.de/lahr/in-der-tuerkei-waren-wir-verboten–128391593.html

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