Kurdistan Report: Die Rathäuser, das Zwangsverwaltungsgesetz und seine Auswirkungen: Fortsetzung des Krieges mit Ausnahmezustandsverordnungen

Polizei, Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge umstellten am 11. September 2016 um 7 Uhr morgens 24 von der Partei der Demokratischen Regionen (DBP) verwaltete Rathäuser. Es wurden Razzien in diesen Rathäusern durchgeführt. Gleichzeitig unterbrachen die Telekommunikationsfirmen gerade in diesen Städten den ganzen Tag über die Verbindung ins Internet. Nicht nur die Rathäuser, sondern die gesamte kurdische Bevölkerung unterlag einer Totalisolation. Diejenigen, die von dieser Zwangsverwaltung erfahren hatten, ihre Stimmen auf die Straße tragen und zu diesem Zwecke vor den Rathäusern protestieren wollten, wurden von der Polizei daran gehindert und es kamen zahlreiche Menschen in Untersuchungshaft. Diese Beschlagnahmungspolitik können wir mit einem Satz schildern: Die AKP-Regierung versucht diejenigen Rathäuser, die sie nicht auf demokratischem Wege erobern konnte, im Schatten des Krieges mit den Mitteln des Krieges zu bekommen.

 

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