Bulgarisch-orthodoxe Christen feiern Ostern in der Alexander-Newski-Kathedrale von Sofia

Video aus dem Jahr 2017: Bulgarisch-orthodoxe Christen feiern Ostern in der Alexander-Newski-Kathedrale von Sofia
Wir wünschen mit diesen Bildern allen orthodoxen Christen auf der Welt ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Der Herr ist auferstanden!

 

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Video vom koptischen Karfreitag 2017 aus Mailand

Dieses Wochenende feiern zahlreiche Ost- und orientalische Kirchen das Osterfest, so auch die Kopten.

Am Karfreitag vor 1 Jahr gedachte die koptische Gemeinde von Mailand auch der Märtyrer, ihrer Schwestern und Brüder im Glauben, die am Palmsonntag 2017 in Ägypten Opfer des islamischen Terrors wurden.

 

Heimatliebe ist Gemeinsamkeit zwischen Jesus Christus und dem albanischen Nationalhelden Shkanderbeg

Oberhaupt der albanisch-orthodoxen Christen: „Heimatliebe ist Gemeinsamkeit zwischen Jesus Christus und dem Nationalhelden Shkanderbeg“

„Gjergj Kastrioti (Shkanderbeg) liebte seine Heimat so wie es auch Christus tat. Wir dürfen das niemals vergessen“.

Das war der Kern der Botschaft von Anastasios Yannoulatos bei einer Predigt Mitte Januar 2018.

Er ist als Erzbischof von Tirana, Durrës und ganz Albanien das Oberhaupt von mehr als 1 Million albanisch-orthodoxen Christen weltweit, wovon ca. 700.000 in Albanien, der FYR Mazedonien und Nordwestgriechenland leben.

 

Eine Reise nach Bergkarabach

Gebirgige Schluchten, alte Klöster, alte Dörfer, moderne Städte und wunderbare Menschen – das alles kann man im neuen Film über die nicht anerkannte Republik Arzach, bekannter unter dem Namen Bergkarabach sehen.

Ihn hat man das Team des Projekts TravelBlog aus Litauen und Lettland im September 2017 gedreht.
Im Laufe einer Woche fuhren sie durch die verborgenen Ecken dieses kaukasischen Stückchens, suchten nach interessanten Perspektiven, kommunizierten mit verschiedenen Menschen und machten letztendlich einen schönen und farbigen Film über ein noch wenig bekanntes Gebiet.
Das Ziel dieses Videos ist es, der ganzen Welt diesen Ort und seinen riesigen touristischen Potenzial aufzudecken.

Trotz aller politischen Schwierigkeiten leben hier schon mehrere Jahrtausende einfache und gastfreundliche Menschen.
Und sie erwarten mit großer Freude alle zu Gast, wer diese noch vom großen Tourismus unerforschte Ecke der Erde kennenlernen will.
In den letzten Jahren wurde vieles gemacht, um dieses Land für die ganze Welt attraktiv zu machen.

Bequeme Straßen wurden angelegt, Hotels auf jeden möglichen Geschmack und Geldbeutel wurden eröffnet, Studien- und extreme Bergrouten wurden organisiert. Das Problem ist nur noch darin, wie man der Welt darüber bekannt geben kann, einer Welt, die beeinflusst durch die Stereotype und Gruselgeschichten aus Aserbaidschan lebt.

Vielleicht hilft dabei dieser Film… Es war leicht, ihn zu drehen, es gab keine Probleme mit den schönsten Lokationen und interessanten Momenten.
Im Film gibt es viele Bilder aus der Vogelperspektive, von einer gewöhnlichen Drohne gemacht.

Eben so kann man nach der Meinung der Filmautoren am farbenfrohsten die ganze Schönheit der Bergklöster Gandsasar und Dadiwank offenbaren, die atemberaubende Tiefe der Schlucht von Hunot fühlen lassen und den hinreißenden Bergpass von Sotk zeigen.

Nicht weniger interessant sind für viele die einheimischen Sitten und Bräuche. Im Film kann man bei der Probe der heimischen Volksmusikgruppe anwesend sein, sich in moderne Tänze einfühlen, das Livespiel einer Jazzband mit rein armenischen Motiven hören, das Schaffen der Bluesmusiker aus Stepanakert kennenlernen. Nicht vergessen ist auch die originelle Arzacher Küche.
Es ist doch so interessant zu sehen, wie man in der Republik Lawasch und Matnakasch in alten Tonir-Herden bäckt, wie man auf dem Markt das Fladenbrot Shengjalow Haz zubereitet sowie bei der Weinernte und -probe des hiesigen Edelweins selbst anwesend zu sein.

Eben so ist der Film geraten: einfach, lebendig und sehr schön. Seine Macher glauben, dass ein solches Bergkarabach vielen gefallen wird. Planet Erde ist doch zu klein, um zu versuchen, jemandem durch sie zu reisen zu verbieten…

 

Aragatsotn

Die Hauptstadt von Aragatsotn (Արագածոտն) ist Ashtarak (Աշտարակ). Die Provinz hat 132.925 Einwohner (2011) und den höchsten Prozentsatz der ländlichen Bevölkerung. Es hat auch in Armenien den höchsten Prozentsatz der Bevölkerung von Jesiden. Aragatsotn hat eine Fläche von 2,756 km² und deckt 9,3% von Armenien
Der Name bedeutet „Fuß des Aragats“ und stammt vom Aragats-Berg. Der zweitgrößte Berg (4.090m) in Armenien neben dem Ararat.
Laut Moses Khorenatsi hat sich Armenienk – der Sohn des Patriarchen und Gründer der armenischen Nation Hayk – zusammen mit seinem Clan in diesem Gebiet niedergelassen. Die Cementeries von Verin Nacer stammen aus der Zeit zwischen dem 24. und 14. Jahrhundert vor Christus. Diese Provinz war ein Teil der Ayrarat-Provinz im alten Königreich von Armenien.
Aragatsotn ist charakteristisch für seinen riesigen Berg und Canyon. Aber auch wegen seiner alten und mittelalterlichen Klöster (die meisten von ihnen wurden im 4.-7. Jahrhundert gebaut)

Polen ehrt armenische Einwanderer

„Die Schönheit der Geschichte des armenischen Volkes ist auch Teil der Geschichte unserer Nation und untrennbar mit der Geschichte Polens verbunden.
Es ist unmöglich, sich die polnische Republik ohne den Beitrag der Armenier vorzustellen!“

Das sagte der polnische Präsident Andrzej Duda am 29.3.2017

Anlass des Zitats waren die Feierlichkeiten zu 650 Jahren armenischer Einwanderung nach Polen.

Quelle dazu:
http://www.prezydent.pl/aktualnosci/wydarzenia/art,553,nie-sposob-wyobrazic-sobie-historii-rzeczpospolitej-bez-wkladu-ormian-.html

In Polen leben etwa 8000 Armenier, deren Herkunft sicher ist.
Etwas mehr als 1000 sind armenische Staatsbürger.
Die tatsächliche Zahl von Polen mit armenischen Wurzeln dürfte allerdings deutlich höher liegen.
Man kann sie nicht bestimmen, weil die Armenier in Polen oft katholisch wurden und sich polnische Nachnamen gaben.
Typisch für Namen polnischer ist die Kombination aus dem Namen des Vaters und der Nachsilbe -wicz.

Derartige Ehrerweisung und Respekt von Spitzenpolitikern in Deutschland suchen christliche Einwanderer vergeblich.
Hier empfindet sie die Spitzenpolitik in Persona von z.B. Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier als Störfaktor, weil ihre Geschichte und Gegenwart die Moralpropaganda als Lüge entlarvt, mit der die enge Zusammenarbeit Berlins mit IS-Unterstützerstaaten gerechtfertigt wird.

Umso abstoßender ist es, wenn bundesregierungsnahe deutsche Medien Polen verunglimpfen.

Beispiele für die rassistische Hetze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kann man hier nachlesen: https://www.publicomag.com/2018/01/die-ard-das-hetzopfer-polens/

Sie sind beispielhaft für das rüde Verhalten und die Geringschätzung der deutschen Regierung und ihrer Medien gegen nicht-muslimische Migranten.

Wo Kroaten den Gottesdienst noch auf Altslawisch (Glagolitisch) feiern

Im Video hört man kroatische Gläubige im Dorf Veli Iž auf der Insel Iž im Zadar-Archipel am Fest der Himmelfahrt 2010 in kirchenslawischer bzw. altslawischer Sprache singen.
Dieser Brauch ist den Kroaten an der Adriaküste weitgehend erhalten geblieben. Sie sich haben ihre Identität dank glagolitischer Verehrung weitgehend erhalten. In der katholischen Welt ist das einzigartig und ein echtes Privileg.
Während die Tradition der lateinische Sprache im Gottesdienst in den katholischen Ländern in den 1960ern durch die Landessprache ersetzt wurde, haben sich die Kroaten entlang der Adria die altslawische Sprache als Liturgiesprache erhalten.
Es ist die Sprache, in der ihre Vorväter und andere slawische Völker durch die Heiligen Brüder aus Thessaloniki, Kyrill und Method, vor mehr als 1000 Jahren das Christentum empfingen.
Die altslawische (glagolitische) Liturgie, wie sie heute in den Küstenregionen von Kroatien gefeiert wird, wurde wahrscheinlich von einfachen Priestern und Laien entwickelt.
Den großen Einfluss der die Jahrtausende überdauernden Folklore, hört man im glagolitisch-liturgischen Gesang.
In diesem Video singen die Gläubigen das große Glaubensbekenntnis „Nicäno-Konstantinopolitanum“ (Viruju v jedinago Boga).
Die Melodie ist typisch für die Inseln des Archipels von Zadar und heißt „sibinski“ nach der Insel Silba benannt. In ähnlicher Weise wird sie auf anderen Inseln des Archipels wie Sali, Luka, Zman, Brbinj, Dugi Otok, Sestrunj und Ravi sowie in einigen Orten entlang der Küste wie Pakoštane, Biograd, Turanj, Filip-Jakov, Ražanac, Sukošan oder Vinjerac gesungen.

„Nene Tereza†“ – Ein albanisches Lied für Mutter Teresa

Der albanische Sänger Gjon Krasniqi singt ein Lied zu Ehren von Mutter Teresa.
Die Heilige Mutter Teresa gehörte, wie alle bedeutenden albanischen Nationalhelden, zu einer christlich-albanischen Minderheit und stammt aus Skopje, der Hauptstadt der FYR Mazedonien.
Sänger Gjon Krasniqi wurde als Shefqet Karaqica mit muslimischen Glauben geboren. Doch kehrte er der Religion, die die osmanischen Eroberer und Unterdrücker seinem Volk einst mit mit unbarmherziger Gewalt gebracht haben (siehe: http://www.botasot.info/opinione/447022/gjenocidi-turko-osman-dhe-qendresa-shqiptare/) den Rücken und kehrte zur Religion seiner Vorfahren zurück †

Während sich in Deutschland und Österreich hartnäckig der Irrglauben hält, alle Albaner seien Muslime, sagte bereits Zensus 2011 etwas anderes.

Demnach sind die Nachfahren der Illyrer zu 56.7% Muslime, 13.79% machten keine Angabe, 10.03% katholische Christen, 6.75% orthodoxe Christen, 5.49% andere Glaubensrichtungen, 2.5% Atheisten, 2.09% Bektashis und 0.14% gehören anderen christlichen Konfessionen an.

Allerdings zweifeln sowohl Europarat als auch die orthodoxe Kirche Albaniens die Ergebnisse an.

Laut der orthodoxen Kirche Albaniens beträgt der Anteil ihrer Anhänger in Albanien 24% der Bevölkerung.

Tatsächlich gelten die Ergebnisse der Zensusumfrage als wenig zuverlässig, da sie gerade die ländlichen Gebiete in Südalbanien sehr vernachlässigten, wo sich die orthodoxen Hochburgen befinden (siehe: https://albanianstudies.weebly.com/orthodoxy.html).

Ähnlich wie Gjon Kasniqi, konvertieren in den letzten Jahren viele muslimische Albaner, sowohl aus Albanien als auch aus dem Kosovo, zurück zum katholischen oder orthodoxen Christentum, den Religionen die ihren Vorvätern einst durch Schriften und Predigten und nicht durch das Schwert gebracht wurde (siehe: https://www.washingtonpost.com/national/religion/muslim-kosovars-rediscover-their-long-forgotten-roman-catholic-roots/2015/05/06/b0c62832-f41c-11e4-bca5-21b51bbdf93e_story.html?utm_term=.30028cb52e4f).

Gohar Harutyunyan Sekulić – Eine inoffizielle armenische Kulturbotschafterin in Serbien

Gohar Harutyunyan Sekulić singt in typisch armenischer Tracht auf Armenisch.
Gohar singt voller Anmut ein armenisches Lied und trägt dabei typische Tracht.
Ihren Mann und späterer Ex-Mann, den serbischen Elektriker Milovan Sekulić lernte sie kennen, als er in Armenien auf Montage arbeitete. 
Nach der Hochzeit und Geburt ihres ersten Sohnes in Jerewan geht das Paar zusammen nach Serbien.
Dort bekommen sie auch Töchter.
Doch Milovan fing an Gohar zu misshandeln. Mit Hilfe von serbischen Frauenrechtlerinnen schafft sie es aus der Ehe zu fliehen.

Ab Anfang der 2000er-Jahre tritt sie als Künsterlin und Aktivistin in Erscheinung.
Der Volkssängerin, die auf armenische und russische Folklore spezialisiert war, ist es mit zu verdanken, dass in Serbien heute breites Wissen und Verständnis für die armenische Kultur und Geschichte herrscht.
2013 verstarb sie im Alter von nur 46 an Krebs.

 

Hier sieht man Bilder aus 2005, als sie in ihrer Tracht der Aufstellung eines Gedenksteins in einem Vorort von Belgrad an die Völkermordsopfer von 1915 beiwohnte.

Schauspielerin Natalia Lionakis wurde zur Schwester Févronia

Die bekannte griechische Schauspielerin Natalia Lionakis hat sich für ein Leben als Nonne entschieden. Sie möchte ihr Leben nun nur noch Christus widmen.
Diese Video zeigt ihre Weihe.
Sie fand in Kenia in der Diözese Kisumu nach dem Ritus der orthodoxen Kirche von West-Kenia statt.
Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien, Theodoros II., wohnte der Zeremonie ebenso bei wie Bischof Athanasios von Kisumu.