Wo Kroaten den Gottesdienst noch auf Altslawisch (Glagolitisch) feiern

Im Video hört man kroatische Gläubige im Dorf Veli Iž auf der Insel Iž im Zadar-Archipel am Fest der Himmelfahrt 2010 in kirchenslawischer bzw. altslawischer Sprache singen.
Dieser Brauch ist den Kroaten an der Adriaküste weitgehend erhalten geblieben. Sie sich haben ihre Identität dank glagolitischer Verehrung weitgehend erhalten. In der katholischen Welt ist das einzigartig und ein echtes Privileg.
Während die Tradition der lateinische Sprache im Gottesdienst in den katholischen Ländern in den 1960ern durch die Landessprache ersetzt wurde, haben sich die Kroaten entlang der Adria die altslawische Sprache als Liturgiesprache erhalten.
Es ist die Sprache, in der ihre Vorväter und andere slawische Völker durch die Heiligen Brüder aus Thessaloniki, Kyrill und Method, vor mehr als 1000 Jahren das Christentum empfingen.
Die altslawische (glagolitische) Liturgie, wie sie heute in den Küstenregionen von Kroatien gefeiert wird, wurde wahrscheinlich von einfachen Priestern und Laien entwickelt.
Den großen Einfluss der die Jahrtausende überdauernden Folklore, hört man im glagolitisch-liturgischen Gesang.
In diesem Video singen die Gläubigen das große Glaubensbekenntnis „Nicäno-Konstantinopolitanum“ (Viruju v jedinago Boga).
Die Melodie ist typisch für die Inseln des Archipels von Zadar und heißt „sibinski“ nach der Insel Silba benannt. In ähnlicher Weise wird sie auf anderen Inseln des Archipels wie Sali, Luka, Zman, Brbinj, Dugi Otok, Sestrunj und Ravi sowie in einigen Orten entlang der Küste wie Pakoštane, Biograd, Turanj, Filip-Jakov, Ražanac, Sukošan oder Vinjerac gesungen.
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„Nene Tereza†“ – Ein albanisches Lied für Mutter Teresa

Der albanische Sänger Gjon Krasniqi singt ein Lied zu Ehren von Mutter Teresa.
Die Heilige Mutter Teresa gehörte, wie alle bedeutenden albanischen Nationalhelden, zu einer christlich-albanischen Minderheit und stammt aus Skopje, der Hauptstadt der FYR Mazedonien.
Sänger Gjon Krasniqi wurde als Shefqet Karaqica mit muslimischen Glauben geboren. Doch kehrte er der Religion, die die osmanischen Eroberer und Unterdrücker seinem Volk einst mit mit unbarmherziger Gewalt gebracht haben (siehe: http://www.botasot.info/opinione/447022/gjenocidi-turko-osman-dhe-qendresa-shqiptare/) den Rücken und kehrte zur Religion seiner Vorfahren zurück †

Während sich in Deutschland und Österreich hartnäckig der Irrglauben hält, alle Albaner seien Muslime, sagte bereits Zensus 2011 etwas anderes.

Demnach sind die Nachfahren der Illyrer zu 56.7% Muslime, 13.79% machten keine Angabe, 10.03% katholische Christen, 6.75% orthodoxe Christen, 5.49% andere Glaubensrichtungen, 2.5% Atheisten, 2.09% Bektashis und 0.14% gehören anderen christlichen Konfessionen an.

Allerdings zweifeln sowohl Europarat als auch die orthodoxe Kirche Albaniens die Ergebnisse an.

Laut der orthodoxen Kirche Albaniens beträgt der Anteil ihrer Anhänger in Albanien 24% der Bevölkerung.

Tatsächlich gelten die Ergebnisse der Zensusumfrage als wenig zuverlässig, da sie gerade die ländlichen Gebiete in Südalbanien sehr vernachlässigten, wo sich die orthodoxen Hochburgen befinden (siehe: https://albanianstudies.weebly.com/orthodoxy.html).

Ähnlich wie Gjon Kasniqi, konvertieren in den letzten Jahren viele muslimische Albaner, sowohl aus Albanien als auch aus dem Kosovo, zurück zum katholischen oder orthodoxen Christentum, den Religionen die ihren Vorvätern einst durch Schriften und Predigten und nicht durch das Schwert gebracht wurde (siehe: https://www.washingtonpost.com/national/religion/muslim-kosovars-rediscover-their-long-forgotten-roman-catholic-roots/2015/05/06/b0c62832-f41c-11e4-bca5-21b51bbdf93e_story.html?utm_term=.30028cb52e4f).

Gohar Harutyunyan Sekulić – Eine inoffizielle armenische Kulturbotschafterin in Serbien

Gohar Harutyunyan Sekulić singt in typisch armenischer Tracht auf Armenisch.
Gohar singt voller Anmut ein armenisches Lied und trägt dabei typische Tracht.
Ihren Mann und späterer Ex-Mann, den serbischen Elektriker Milovan Sekulić lernte sie kennen, als er in Armenien auf Montage arbeitete. 
Nach der Hochzeit und Geburt ihres ersten Sohnes in Jerewan geht das Paar zusammen nach Serbien.
Dort bekommen sie auch Töchter.
Doch Milovan fing an Gohar zu misshandeln. Mit Hilfe von serbischen Frauenrechtlerinnen schafft sie es aus der Ehe zu fliehen.

Ab Anfang der 2000er-Jahre tritt sie als Künsterlin und Aktivistin in Erscheinung.
Der Volkssängerin, die auf armenische und russische Folklore spezialisiert war, ist es mit zu verdanken, dass in Serbien heute breites Wissen und Verständnis für die armenische Kultur und Geschichte herrscht.
2013 verstarb sie im Alter von nur 46 an Krebs.

 

Hier sieht man Bilder aus 2005, als sie in ihrer Tracht der Aufstellung eines Gedenksteins in einem Vorort von Belgrad an die Völkermordsopfer von 1915 beiwohnte.

Schauspielerin Natalia Lionakis wurde zur Schwester Févronia

Die bekannte griechische Schauspielerin Natalia Lionakis hat sich für ein Leben als Nonne entschieden. Sie möchte ihr Leben nun nur noch Christus widmen.
Diese Video zeigt ihre Weihe.
Sie fand in Kenia in der Diözese Kisumu nach dem Ritus der orthodoxen Kirche von West-Kenia statt.
Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien, Theodoros II., wohnte der Zeremonie ebenso bei wie Bischof Athanasios von Kisumu.

 

 

Orthodoxie vereint Einwanderer aus ganz Osteuropa und dem Orient!

In Chicago zählen Konflikte und Feindschaften zwischen Serben und Albanern oder Russen und Ukrainern nicht. Hier in der Diaspora sind sie gemeinsam mit Einwandern aus mehr als einem Dutzend weiterer Länder vor allem eins: Orthodoxe Christen.

 

In der drittgrößten Stadt der USA haben am 30.9.2017 Einwanderer mit griechischen, russischen, serbischen, ukrainischen, rumänischen, albanischen, aramäischen und assyrischen Wurzeln gemeinsam amerikanisch-orthodoxe Christen im Lane Tech Auditorium eine pan-orthodoxe Liturgie gefeiert.

Anlass war das 125 jährige Jubiläum der Anwesenheit des orthodoxen Christentums in der Metropole und ihrem Umland.

Im Rahmen von Gottesdienst und Feierlichkeiten wurde eine Prozession von mehr als 100 Bischöfen, Klerikern und orthodoxen Jugendorganisationen abgehalten. Dabei wurden traditionellen Gewänder und Trachten aus den Herkunftsstaaten getragen. Der Orthodox Choir of Greater Chicago sang Choräle in englischer Sprache und die teilnehmenden orthodoxen Kirchengemeinden trugen mit  jeweiligen, landestypischen Musiktraditionen zu den Feierlichkeiten bei.

Gefördert und finanziert wurde des Jubiläum durch die Orthodox Christian Clergy Association of Greater Chicago, die 250.000 orthodoxe Christen aus der Metropolregion Chicago repräsentiert.

Als besonderer Gast war Irinej (Dobrijevic), Bischof der serbisch-orthodoxen Diözese der USA und Historiker, anwesend.

Er kam erst vor kurzem in die Vereinigten Staaten. Vorher verbrachte er 10 Jahren in der Diözese von Australien und Neuseeland. Bischof Irinej begleitet einen Platz im Weltkirchenrat.

Außerdem ist er Mitglied der Columbia University im Advisory Council für serbische Studien, und ist im Vorstand der Tesla Memorial Society.

 

http://www.tornosnews.gr/en/greek-news/society/27487-chicagoland-orthodox-christians-celebrate-125-years-of-history.html

Griechenland: Erfolgreicher ziviler Ungehorsam gegen Kulturzerstörung durch die sozialistische Regierung!

In Griechenland gehen praktische Menschen erfolgreich gegen ihre sozialistische Regierung vor.

Im Sommer gab es in Griechenland einen Skandal.

Eine Direktorin im Kultusministerium warf eine Marienikone in einem der Büros vor dem Himmelfahrtstag in den Papierkorb.

Die Mitarbeiter legten eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein, in deren Folge die linke Direktorin entfernt wurde.

Zudem legte der griechische Erzbischof nur eine sehr moderate Beschwerde gegen die „Dame“ ein.

In einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten, berief er sich ausdrücklich nicht auf den nationalen und verfassungsgemäßen Charakter des orthodoxen Griechentums, sondern gemahnte versöhnlich, dass die Regierung die Religionsfreiheit zu achten habe.

Die regierende Linke wird mittlerweile so gehasst, dass Tsipras kein Risiko eingehen wollte und seine Parteigenossin entfernte.

Ihr Verbleib ist unklar. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich mittlerweile, als Asyl suchende Syrerin getarnt, in Deutschland befindet. Man kennt das ja 😉

In Griechenland jedenfalls ist der Kampf der Linken gegen die Kultur einmal mehr krachend gescheitert.

Zuvor gab es einen Erlass, wonach die Ikonen in den Klassenzimmern abzuhängen sind, damit die Flüchtlingskinder nicht belästigt werden.

Natürlich blieben die Ikonen hängen und den Flüchtlingskindern wurde der Zutritt zu Schulen fast überall versagt. Man gab ihnen dann eigene….

Unabhängig vom Ikonenstreit, wehrten sich damals lustigerweise die Eltern in tradionellen Linkswählerhochburgen gegen den gemeinsamen Unterricht von möglicherweise kranken Analphabeten mit ihren Kindern. Selbst der linke Grieche ist halt praktisch veranlagt.

Tsipras wiederrief also sein Dekret, bat sich aber aus, das morgendliche Gebet der Schüler einzustellen. Die Lehrer nahmen das ignorierend zur Kenntnis.

Als dann im September das neue Religionsbuch für die Grundschule vorgestellt wurde, stellte man fest, dass darin der unterschwellige Ton lautete: alle Religionen seien gleichwertig. Die Griechen gaben die gekauften Bücher wieder zurück!

Der Kultusminister, ein seltener Obertrottel, wie ihn nur der Kulturmarxismus hervorzubringen vermag, erklärte darauf hin, dass er mit seinem Volk unzufrieden sei, und bezeichnete sein Brötchengeber als reaktionäre Chauvinisten.

In seinen Augen war das wohl als Beleidigung gemeint.

Aus seinem Mund ist aber eher als Kompliment zu verstehen.

Tatsächlich handelt es sich um erfolgreiche, basisdemokratische und heroische Akte zivilen Ungehorsams gegen eine sozialistische Regierung mit hart totalitären Tendenzen, wie sie so ähnlich auch in vielen anderen europäischen Ländern zu finden ist.

So komisch es vielleicht kling, hier zeigt sich dass Griechenland die Wirtschaftskrise und die Wahl einer linken Regierung unglaublich gut getan haben.

Zwar hätte man nach dem Referendum den Euro verlassen müssen, aber sei’s drum…

Der Gedanke an Sozialismus allein lässt mittlerweile jeden Griechen zusammenzucken. Selbst die verbliebenen 15% Linkswähler in ihrer Mehrheit vermutlich – die von der Korruption der Kollektivisten profitieren.

Wenn derzeitige Entwicklungen so weitergehen, wie bisher, wird Westeuropa Griechenland in 10 Jahren hinterher hecheln.

Himara: Sinnbild der Völkerverständigung und des Widerstands gegen Islamisierung

Dieses Beitragsbild zeigt eine orthodoxe Messe für Studenten im Kloster St. Theodore in Himara im Süden von Albanien.

Himara war seit dem 15.Jahrhundert bis zur Unabhängigkeit 1912 immer wieder Zentrum des heldenhaften Widerstands christlicher Albaner gegen die Osmanen.

In Albanien leben mindestens 200.000 orthodoxe Christen.

Ihr geistliches Oberhaupt ist Metropolit Anastasios Yannoulatos.

Er stammt aus Griechenland!

Das ist bemerkenswert, denn oft mals hegen Griechen und Albaner harte Ressentiment gegeneinander.

Himara ist Symbol des albanischen Heldentums gegen Türkisierung und Islamisierung wie zugleich Sinnbild griechisch-albanischer Völkerverständigung durch die Orthodoxie.

Und genau in der Orthodoxie liegt muss auch die Brücke zur Versöhnung mit Serbien liegen!

Dieses Video hat nichts mit der Belagerung Shkodra (Nordalbanien) zu tun.

Es zeigt die historischen Fakten der brutalen Zwangsislamisierung von 80% des Landes durch das osmanische Joch:

https://www.facebook.com/Christianalbanianheritage/videos/806341792863600/?hc_ref=ARSPncxA72sGOSbmCuYMk8PcY2u6mzJiADT1ZyKsiQAz2kMh-vgZiVrCPyexwUMGb0w&pnref=story

Zypern: Chance für maronitische Christen ihre alte Sprache zu retten

KORMAKITIS: In einem Dorf im Norden Zyperns kämpft eine Gemeinschaft darum, ihre alte Sprache zu retten. Die Versuchen der Wiedervereinigung der Insel sind für sie ein Hoffnungsschimmer.

Kormakitis war einst das Zentrum der maronitischen Minderheit auf Zypern. Sie sind Nachkommen der syrischen und libanesischen Christen, die Sanna sprachen, einen einzigartigen Dialekt des Arabischen, beeinflusst durch das von Jesus gesprochene Aramäische.

Die Sprache ist laut der Unesco stark gefährdet.

Entwurzelt durch die türkische Invasion von Zypern von 1974, flohen viele Maroniten in den griechischen Teil der Insel, wo sie in die griechisch-zypriotische Gemeinschaft assimiliert wurden, die ihnen Schutz bot.

Die letzten Monaten geben ihnen neue Hoffnung, weil die griechischen und türkischen zyprischen Führer ihre Bemühungen zur Wiedervereinigung der Insel intensivierten.

Die Gespräche in der Schweiz endeten am 21. November ohne Durchbruch, doch die Staats- und Regierungschefs haben sich inzwischen bereit erklärt, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und sollen sich im Januar wieder in Genf treffen.

Die Maroniten hoffen, dass Abkommen könnte die Gemeinschaft ermutigen, zurückzukehren, um wieder in ihren alten Dörfern in Nord-Zypern zu leben.

Das könnte helfen, Sanna wieder aufleben zu lassen, das obwohl es seit Jahren in von NGOs initierten Sommercamps unterrichtet wird immer weiter zurückgeht.

„Das Problem ist, dass, weil wir unser Dorf verloren haben, ist es sehr schwierig, unsere Sprache zu erhalten“, sagte Lehrerin Katy Foradari und unterbricht ihren Sannaunterricht unter der gewölbten Decke einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert in Kormakitis.

Obwohl sie außerhalb des türkisch kontrollierten Teils der Insel wohnen, sind die jungen Maroniten seit August 2008 jedes Jahr im Sanna-Kurs an einem Sommerlager untergebracht.

In sonnenverwöhnten Sandsteinkapellen und weißgetünchten Bungalows rund um den kleinen Hauptplatz nahmen rund 100 Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren an dem diesjährigen Camp teil.

Sie lernten das Alphabet, das erst vor ein paar Jahren zum ersten Mal kodifiziert wurde, zu Liedern, Vokabeln und Grammatik.

Maroniten, die weniger als ein Prozent der Inselbevölkerung ausmachen, sind ein orientalischer Zweig der katholischen Kirche und befinden sich seit dem 8. Jahrhundert auf Zypern.

Wie viele der Freiwilligen in der Schule wuchs Foradari in Kormakitis auf, dem größten der vier Maroniten-Dörfer der Insel und dem letzten, wo Sanna bis zuletzt gesprochen wurde.

Aber als sie 16 war, besetzte die Türkei das nördliche Drittel von Zypern völkerrechtswidrig.

Sie und die meisten der Gemeinschaft flohen in den griechischen Süden und ließen ihre Häuser zurück.

Sie gründeten dort neue Gemeinden und maronitische Kirchen. In ihnen veranstalten sie Gottesdienste, die noch in der antiker, semitischer, syrischer Sprache gegeben gefeiert werden, ebenso wie die ihrer Glaubensbrüder in Syrien und im Libanon.

Aber es steht nicht gut um Sanna.

Weil maronitische Kinder nicht zur Schule in Kormakitis gehen können, „haben wir begonnen, unsere Sprache zu verlieren“, sagte Foradari. „Wir sind es gewohnt, Griechisch zu sprechen.“

Nur ein paar hundert, meist ältere Einwohner blieben auch nach 1974 im Dorf. Sie helfen Sanna nach Kräften Sanna am Leben zu halten.

Aber von fast 5.000 Maroniten, die heute auf der Insel leben, sprechen nur noch etwa 1.000 ihre ursprüngliche Sprache.

Einige von ihnen sehen die Friedensgespräche als die beste Hoffnung in Jahren für die Wiederbelebung von Sanna.

Für Yiannakis Mousas, der Vertreter der Gemeinde für das Parlament, kann nur eine Lösung des Zypern-Streits Sanna retten.

„Nur durch die Rückkehr der Maroniten zu ihrem Besitzes, ihren Schulen und ihren Kirchen haben wir nur eine Chance, die Sprache wirklich wiederzubeleben“, sagte er.

Seit 1974 haben Mousas und viele andere Maroniten in Nikosia, der geteilten Hauptstadt der Insel, ihren Wohnsitz.

Sie haben eine moderne Kirche und einen kleinen sozialen Verein, der nach Kormakitis benannt ist. Dort treffen sie sich regelmäßig zum Kaffee, nur ein paar hundert Meter von der UN-Pufferzone entfernt, die die Altstadt teilt.

Mousas sagt, dass die Insel die jungen Maroniten dazu ermutigen würde, sich in ihre Dörfer zu begeben, wo sie täglich Sanna sprechen würden. Das könnte dazu führen, dass sie sie wieder anzunehmen.

„Sobald die Maroniten zu ihren alten Dörfern zurückkehren dürften, wird es einen neuen Anfang geben“, fährt er fort.

Aber die letzten Gespräche führten zu keinem konkreten Ergebnis, und die Erinnerung an frühere, gescheiterte Verhandlungen trübt die Hoffnung auf laufende Bemühungen.

Die Gemeinde lehrt Sanna wie üblich, mit Unterricht in Nikosias maronitischer Grundschule und weiteren, geplanten, jährlichen Sommerlagern.

„Wir haben Projekte wie dieses Camp, wo wir das Erlernen der Sprache mit Unterhaltung kombinieren“, sagte Antonis Skoullos, ein IT-Experte Mitte 40, der hilft die Kormakitis Sprachschule zu organisieren.

Er erkannte die Notwendigkeit, Sanna attraktiv für junge Menschen zu machen, die keine Erinnerung an das Leben in Kormakitis vor dem türkischen Überfall hatten.

Aber so nostalgisch er für das Dorf schwärmt, aus dem er als junger Junge floh, gibt er zu dass seine Motivation zur Wiederbelebung der Sprache war mehr persönlicher als praktischer Natur sind.

„Hinter dieser Sprache sind meine Erinnerungen und meine Gefühle“, sagte er.

 

Quellen:

Stern: Hoch und heilig: Armenien – das letzte Abenteuer am Rande Europas

Wo Schluchten und Flüsse das Hochland durchschneiden, Straßen plötzlich enden und prächtige Klöster stehen, da kann der Glaube Berge versetzen. Die Armenier erhoben als Erste das Christentum zur Staatsreligion. Reise durch ein Land, das die meisten nur mit der Tragödie vor 101 Jahren verbinden.

Weiter im Link:

http://www.stern.de/reise/europa/armenien—das-abenteuer-am-rande-europas-7210120.html#mg-1_1480876255052

 

 

Augsburger Allgemeine: Und überall im Land grüßt Charles Aznavour

Alfred Kalischko und Werner Diesenbacher waren wochenlang in Armenien unterwegs. Erzählt wurde das bei den Kulturgesprächen

Weiter im Link:

http://www.augsburger-allgemeine.de/krumbach/Und-ueberall-im-Land-gruesst-Charles-Aznavour-id39803152.html