Mutige jesidische Heldinnen kämpfen in Syrien gegen den IS!

Wir wollen heute eine Kurzmitteilung veröffentlichen, von der ihr wissen solltet und die uns allen Mut macht. In Syrien haben ehemalige Gefangene des Islamischen Staats einen jesidischen Frauenbataillon gegründet, um gegen ihre Peiniger von einst und Mörder ihres Volkes zu kämpfen. Die gefangenen Jesidinnen wurden bis zu 40 Mal am Tag vergewaltigt. Die Milizen der IS machen auch keinen Halt vor Kindern: Siebenjährige sind schon vollwertige Frauen, die ihnen für alles zur Verfügung stehen müssen, wie unter anderem hier nachzulesen ist.

Das jesidische Frauenbataillon erinnert an Jüdische Legion im 2. Weltkrieg, ein Verband aus 5 Bataillonen jüdischer Freiwilliger, die auf der Seite der britischen Armee gegen die Nazis kämpfte. Wir wünschen den Jesidinnen viel Glück bei ihrem Kampf um ihre Freiheit!

Willkür gegen Christen erreicht Barzanis Kurdistan

Am Mittwoch, 19.7.2017 haben zahlreiche Christen vor dem Rathaus von Alqosh im Irak friedlich demonstriert.

Grund für den Protest war die undemokratische Absetzung des assyro-chaldäischen Bürgermeisters Faiz Abid.

Dieses Video des assyrischen Senders Ashur TV zeigt Demonstranten:

https://www.facebook.com/radioashur/videos/1327446830687629/?hc_ref=ARRden-xRhFMk4EgTYWuo4AkWI8Z8DDN-Ze14Zf3bIkPkJOuCTVF9tXTrvFx4Gs11B8&pnref=story

Auf Geheiß von Masud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak und Vorsitzender der „Demokratische Partei Kurdistans“ wurde der Abid abgesetzt und durch einen Parteikader Barzanis ersetzt.

Barzani und seine Partei stehen seit einiger Zeit unter Verdacht einen islamistischen Kurs zu verfolgen und sind auch unter Kurden hoch umstritten.

Die Absetzung des Bürgermeisters geschah zu einem bezeichnenden Zeitpunkt.

Nur wenige Tage zuvor hatte der, Barzani nahe stehende, islamische Führer Sheikh Ali Bapir (bürgerlicher Name: Mamosta Ali Bapir) gefordert, Christen und Jesiden vor die Wahl zu stellen, entweder zum Islam zu konvertieren oder die Dschizya, eine Sonderbesteuerung gegen Nicht-Muslime, zu entrichten.

Sollten die Minderheiten beide Möglichkeiten ablehnen, seien sie zu töten, so Bapir laut diverser christlich-irakischer Quellen, wie dieser: https://www.facebook.com/ThisIsChristianIraq/photos/a.1623873957861100.1073741829.1597322380516258/1887403204841506/?type=3&theater

Bereits 2007 warnten liberale Deutschkurden auf ihrem Portal kurdmania.org vor dem „radikalen Prediger“: http://www.kurdmania.org/Forum-action-printpage-topic-2057.html

Der Protest der Assyrer hat auch das Netz erreicht. Unter dem Hashtag #StandwithAlqosh solidarisieren sich weltweit Menschen mit der verfolgten Minderheit.

 

 

Türkei führt massive Enteignungwelle gegen syrische Kirche durch

Die Türkei führt massive Enteignungen gegen die syrische Kirche durch.

Das berichtet unter anderen das Portal Kathpresse hier: http://www.kathpress.at/goto/meldung/1519015/tuerkei-massive-enteignungswelle-betrifft-syrische-kirche

Die Syrisch-Orthodoxe Kirche verurteilt die Enteignung von über 50 Kirchen und Klöster im Südosten der Türkei.

Diese Operation erfolgt im Zusammenhang mit der Verschärfung der Politik der islamofaschistisch-nationalistischen Partei AKP und ist ein neuer Schritt der Entrechtung und Enteignung einer christlichen Minderheit.

Es ist klar, dass den syrisch-orthodoxen Christen jegliche rechtliche Existenz weg genommen werden soll.

Makaber ist außerdem das die Kirchen und Klöster in Besitz der türkischen Religionsbehörde Diyanet übergehen.

Das ist ausgerechnet jene Religionsbehörde, die in Deutschland der größte Moscheebetreiber unter dem Namen DITIB ist und ständig auf ihre Grundrechte pocht, aber eigentlich Vorrechte meint!

Leider hat sie damit großen Erfolg.

Was ihre Anhänger von echten Grundrechten Andersgläubiger halten, wird durch die neuerliche Zwangsenteignung und Entrechtung von Christen über deutlich!

Auch wissenswert: 60% der Türken in Deutschland, die sonst gerne mal über angebliche „Islamophobie“ maulen, hat 2015 die islamofaschistisch-nationalistischen AKP gewählt und so zum Ausdruck gebracht, dass sie eine solche Politik für gut findet!

Boxer Yurik Mamedov gibt dem jesidischen Volk eine Stimme

Yurik Mamedov ist ein jesidischer Boxer aus Russland
Wenn er in den Ring steigt, bestreitet er nicht einfach nur einen sportlichen Wettkampf, sondern gibt dem jesidischen Volk eine Stimme!
Er kämpft auch immer für sein Volk und gegen dessen Verfolger.
Zwei seiner markigsten und aufrüttelndsten Zitate haben folgend vom russisch-jesischen Portal „ezidwarrior“ übersetzt.

 

„Ich habe die Welt bereist und habe in 6 verschiedenen Ländern gelebt.
Für den Erfolg! Aber ich habe niemals vergessen stolz darauf zu sein, dass ich Jeside bin und immer im Lalish zu Tausî Melek zu beten“
[17. April 2017]

„Ich möchte aufmerksam auf das machen, was mit meinem Volk geschieht.
Das tue ich vordergründig durch Boxen.
Boxen ist nicht nur zu kämpfen, weil ich gerne boxe!
Ich kämpfe auch um die Hoffnung für alle Menschen, die Jesiden sind.
Ihnen will ich eine Stimme und ein Licht sein für die Kämpfe, denen sie täglich ausgesetzt sind.
Je erfolgreicher ich bin, desto mehr wird die Stimme der Jesiden auf der ganzen Welt zu hören sein.
Das ist mein Grund, hier zu sein!
Das ist mein Grund für das Boxen!
Mein großes Ziel ist es, der erste jesidische Boxweltmeister zu werden.
Meine Hauptmotivation ist es, für mein Volk zu kämpfen!
Meine Leute wurden jahrelang von der Türkei und jetzt vom ISIS terrorisiert.
Sie drängen uns, um Muslime zu werden, aber unsere Leute bleiben unserer Religion treu!
Wir glauben an Gott!
Wir glauben, dass es einen Gott für alle gibt!
Wir glauben an die Sonne!
Isis tötet unser Volk!
Sie töten uns seit so vielen Jahren getötet!
Allein deswegen schon, kämpfe ich für meine Leute, damit unsere Stimme lauter wird und gehört wird.
Ich möchte die Stimme meines Volkes sein!
Gibt mir die Gelegenheit, für mein Volk zu sprechen.“
[4. November 2016]

Freiheit für Yannis Vasilis Yaylalı!

Der Pontosgrieche wurde am 19. Mai vom national-islamistischen AKP-Regime in der Türkei inhaftiert, weil er öffentlich auf den Völkermord an den pontischen Griechen aufmerksam gemacht hat.

Folgt ihm auf Facebook:
https://twitter.com/yannisvyaylali

Folgt ihm auf Twitter:
https://www.facebook.com/YannisVasilisYaylali

Schreibt an das griechische Parlament oder an euren Bundestagsabgeordneten mit z.B. dieser Vorlage: http://tourkikanea.gr/2017/05/yannis/

 

Putin und Trump punkten beim Minderheitenschutz!

Der eine ist als „Rechtspopulist“ verschrien, der andere steht an der Spitze eines, mit Sanktionen belegten „Feindstaates“, den europäische Medien in Zeiten einer von Obama herbeigeführten Neuauflage des Kalten Krieges wieder als das „Reich des Bösen“ darzustellen versuchen.

Beim Minderheitenschutz jedoch punkteten beide kürzlich.

 

Trump: „Das Blutvergießen an Christen muss ein Ende haben.“

„Das Blutvergießen an Christen muss ein Ende haben.“
Das sagte der Präsident der USA, Donals J. Trump, am 26.5.2017 auf dem G7-Gipfel in Italien.
Das berichten viele Zeitungen wie die Daily Mail: http://www.dailymail.co.uk/news/article-4546402/Trump-terror-bloodletting-Christians-end.html

Als einziger Teilnehmer und einziges westliches Staatsoberhaupt fand er klare Worte für das brutale, islamistische Massaker den koptischen Christen in Ägypten zu Beginn des Fastenmonats Ramadan.

Die Opfer wurden am Abend des 26.05.2017 von ihren Schwestern und Brüdern im Glauben zu Grabe getragen.

Trump Copts.jpg

Trumps Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen.

Schließlich sind sie zunächst nur Worte. Ob darauf Taten folgen, ist gerade angesichts Trumps Kuschelkurs mit dem Scharia-Regime in Saudi-Arabien fraglich.

Nichts desto Trotz fand kein anderer G7-Staatschef derart deutliche Worte wie!

 

Putin ist bereits einen Schritt weiter

Der russische Präsident Wladimir Putin ist bereits noch einen Schritt weiter als Trump.

Einen Tag vor dem verheerenden Massaker hatte er Tawadros II, den koptischen Papst von Ägypten, empfangen.
An den Gesprächen hat auch Patriarch Kyrill teilgenommen.
Es würde erörtert, welche konkreten Maßnahmen zum Schutz der Christen in Ägypten und aller orientalischen Christen ergriffen werden können.

Neben zahlreichen russischen Medien,  findet sich ein kurzer Bericht über das Treffen auf der englischen Seite der ägyptischen Regierung: http://www.sis.gov.eg/Story/113152/?lang=en-us.

Während Staaten wie Frankreich und Deutschland auf Umwegen islamistische Milizen unterstützen, macht sich Russland schon seit Längerem in Syrien um den Schutz von durch Dschihadisten bedrohten Minderheiten verdient.

Russia protects Copts

 

1923 wie heute: Die geopferten Völker des Nahen Ostens

Das Titelbild zeigt die assyrisch-chaldäische Delegation auf der Friedenskonferenz in Paris im Jahr 1919!
Es ist ein Bild, das wie für Hoffnung und Stolz steht.
Betrachtet man die Geschichte nach seiner Entstehung bis in die Gegenwart, so steht es gleichzeitig für Verrat, Ungerechtigkeit, Enttäuschung und skrupellose Wiederholung historischer Verbrechen.

Nach der Niederlage von Deutschland, Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich im 1. Weltkrieg, sollte die Friedenskonferenz, die 1919 in Paris stattfand über die Schaffung von Staaten entscheiden.

Auch eine assyrisch-chaldäische Delegation nahm daran teil. Sie bestand u.a. aus Vertretern der assyrischen, chaldäischen und syrisch-orthodoxen Kirchen.

Im Jahr 1917 hatten die Briten den Assyro-Chaldäern die Schaffung eines eigenen Staates für sie versprochen.

Während der Konferenz von Paris machten sich die Vertreter der Delegation für einen assyrisch-chaldäischen Staat stark.

Im Jahr 1920 gewährte der Vertrag von Sevre den Assyro-Chaldäern Schutz.
Die assyrisch-chaldäischen Delegation besuchten die Friedenskonferenzen aber mit dem Anspruch einen eigenen Staat durchzusetzen, wie er ihnen von London im Dezember 1917 versprochen wurde.

Aber der Vertrag von Lausanne 1923 stellte einen tödlichen Rückschlag für sie und auch für die Armenier und Kurden dar, die sie unter das Joch türkischer und arabischer Nationalisten und islamischer Fundamentalisten brachte.

Wie auch heute wieder, wurden Millionen Menschen aus diesen Völkern von westlichen Staaten aus wirtschaftlichen und geopolitischen Motiven geopfert.
Die Geschichte wiederholt sich für uns auf grausame Weise.
Doch so lange auch nur einer von uns atmet, werden wir nicht schweigen, egal mit welchen Mitteln ihr uns daran zu hindern versucht!

Wir klagen an: Political Correctness!

 

Beklagter: Political Correctness / Politische Korrektheit

Anklagepunkte:

– Beihilfe zum Völkermord an Jesiden und Orientalischen Christen durch den IS, die sogennanten „moderaten Rebellen“ unter Führung der Al Nusra Front und deren Hauptunterstützerstaaten Türkei, Katar und Saudi-Arabien

– Beihilfe zu den islamistischen Terroanschlägen von Paris, Brüssel, Ansbach und Rouen

– Beihilfe zum Sexsklaverei des IS an jesidischen und christlichen Mädchen und Frauen

– Beihilfe zu sexueller Massenbelästigung in der Kölner Silvesternacht

– Beihilfe zur Verdunkelung der Tat in der Kölner Silvesternacht

– Beihilfe zu islamistischen Übergriffen radikaler Muslime auf jesidische und christliche Flüchtlinge in Asylunterkünften

Heise: Türkei : Große Teile von Şırnak dem Erdboden gleichgemacht

Die Selbstverwaltungsstrukturen der Stadt wurden zerschlagen. An den Hängen um Sirnak herum leben über 30.000 obdachlose Familien in Zelten
Bekannt sind die Bilder von Kobanê, der kurdischen Stadt in Rojava/Nordsyrien, die 2015 vom IS fast eingenommen worden wäre, aber von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ zurückerobert wurde. Der erfolgreiche Kampf der Kurden um diese Stadt wurde weltweit gefeiert, abgesehen von der türkischen Regierung, die sich nicht nur rausgehalten hat, sondern den IS laut vieler Indizien mit Waffen und Support unterstützt hat.
Nun liegt eine weitere kurdische Stadt in Trümmern. Diesmal aber nicht in Syrien und nicht vom IS zerstört, sondern in der Türkei und vom türkischen Militär zerstört.