Wir klagen an: Political Correctness!

 

Beklagter: Political Correctness / Politische Korrektheit

Anklagepunkte:

– Beihilfe zum Völkermord an Jesiden und Orientalischen Christen durch den IS, die sogennanten „moderaten Rebellen“ unter Führung der Al Nusra Front und deren Hauptunterstützerstaaten Türkei, Katar und Saudi-Arabien

– Beihilfe zu den islamistischen Terroanschlägen von Paris, Brüssel, Ansbach und Rouen

– Beihilfe zum Sexsklaverei des IS an jesidischen und christlichen Mädchen und Frauen

– Beihilfe zu sexueller Massenbelästigung in der Kölner Silvesternacht

– Beihilfe zur Verdunkelung der Tat in der Kölner Silvesternacht

– Beihilfe zu islamistischen Übergriffen radikaler Muslime auf jesidische und christliche Flüchtlinge in Asylunterkünften

Heise: Türkei : Große Teile von Şırnak dem Erdboden gleichgemacht

Die Selbstverwaltungsstrukturen der Stadt wurden zerschlagen. An den Hängen um Sirnak herum leben über 30.000 obdachlose Familien in Zelten
Bekannt sind die Bilder von Kobanê, der kurdischen Stadt in Rojava/Nordsyrien, die 2015 vom IS fast eingenommen worden wäre, aber von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ zurückerobert wurde. Der erfolgreiche Kampf der Kurden um diese Stadt wurde weltweit gefeiert, abgesehen von der türkischen Regierung, die sich nicht nur rausgehalten hat, sondern den IS laut vieler Indizien mit Waffen und Support unterstützt hat.
Nun liegt eine weitere kurdische Stadt in Trümmern. Diesmal aber nicht in Syrien und nicht vom IS zerstört, sondern in der Türkei und vom türkischen Militär zerstört.

 

 

Kurdistan Report: Der Präsident der türkischen Republik, Tayyip Erdoğan, die Nr. 1 des Putsches vom 15. Juli: Demokratie und Blockade einer Lösung können nicht zusammen existieren

Ein skurriles »Gespenst« geht um in Europa: nicht das Gespenst des Kommunismus, sondern das der Flüchtlinge. Obwohl alle Politiker in den Hauptstädten dieses Gespenst erschrocken verfolgen, das über ihren Häuptern schwebt, interessieren sie sich weder dafür, wo es geboren wurde, noch wie es aufgewachsen ist.
Erklären wir also, was in der Türkei vor sich geht, in der zurzeit 3,5 Millionen Flüchtlinge leben. Zweck dieses Beitrags ist es zu erklären, dass es nicht möglich ist, sich vor dem Zorn des Gespenstes zu schützen, indem man »Erdoğan besänftigt«. Wie früher der tragische Reinfall der »Besänftigungspolitik« gegen Hitler wird es auch nicht möglich sein, Erdoğan loszuwerden, indem man ihn »besänftigt«.

Weiter im Link:

http://www.kurdistan-report.de/index.php/archiv/2016/48-kr-188-november-dezember-2016/515-demokratie-und-blockade-einer-loesung-koennen-nicht-zusammen-existieren

 

 

Eklat im Bundestag: Merkel bedroht AKP-Kritikerin!

Es ist nichts Neues, dass die deutsche Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel ohne Scham, jede noch so schwerwiegende Menschenverletzung des türkischen Regimes unterstützt, wie die Massaker an Kurden in den Kellern von Cizre und die aktuell gehäuften Zwangsenteignungen christlicher Kirchen und Klöster. Das hat Tradition in der deutschen Geschichte. Zu dieser Tradition steht diese Bundesregierung wie keine zuvor. Neu ist aber, dass sich die Bundeskanzlerin persönlich offenbar nicht mehr davor zurückschreckt, die Methoden der AKP zu kopieren, wenn es darum geht Kritiker und Oppositionelle einzuschüchtern.

Auch Merkels jüngster Ruf nach mehr Zensur im Internet und ihre Art Konkurrenten in der eigenen Partei kalt zu stellen erinnern an Praktiken des AKP-Regimes.

 

Wer Konsequenzen für Menschenrechtverletzungen fordert, wird von der Kanzlerin offen bedroht!

Am vergangenen Mittwoch betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr unumstößliches Festhalten an einer Zusammenarbeit mit der Türkei, ungeachtet der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen durch das national-islamistische AKP-Regime.

Ulla Jelpke, Politikerin und Abgeordnete der Partei Die Linke unterbrach die Rede der Kanzlerin mit „Schande! Schande!“ Rufen.

Die Politikerin der Linken macht sich seit Jahren als beherzte Kämpferin für die Rechte der Kurden verdient, und war innerhalb ihrer Partei eine treibende Kraft, als es um die parlamentarische Anerkennung des Völkermords von 1915 ging.

Später begründete sie dies gegenüber der Huffington Post wie folgt: „Ich finde es unerträglich, dass die Bundeskanzlerin einfach ignoriert, dass Erdogan Fluchtverursacher ist, gnadenlos Krieg gegen die Kurden führt und Menschenrechte aushebelt. Wer sich von einem Diktator wie Erdogan ständig erpressen lässt, kann eine Demokratie nicht ernsthaft vertreten.“

Merkel ermahnte Jelpke. Sie solle „ganz vorsichtig“ sein. Die Verwendung dieser Wort legt nahe, dass es sich hierbei um ein offene Drohung seitens Merkels an die Adresse von Jelpke handelt.

 

Regierung Merkel setzt Waffenbruderschaft des Völkermordes fort

Die Regierung Merkel ist für ihre freundliche Haltung zu menschenverachtenden Regimen in Nahost und Ignoranz bis hin zur Beihilfe gegenüber bzw. zu deren Menschenrechtsverletzungen bekannt, wie keine Bundesregierung je zuvor.

Politikwissenschaftler und Historiker Thomas Spahn veröffentlichte bereits am 22.12.2015 eine beeindruckende Analyse der Parallelen deutscher Mittäterschaft beim Völkermord an Armeniern, Aramäern / Assyrer, Pontosgriechen und jesidischen Kurden vor hundert Jahren und dem gegenwärtig stattfindenden Krieg gegen die Kurden: http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/genozid-oder-nicht-wir-sind-mitschuldig-am-tuerkischen-massaker/.

Auch Christen geraten zunehmend in die Klauen der Verfolgung und Unterdrückung durch das AKP-Regime. Nachdem es bereits die christliche Osterliturgie im griechisch-orthodoxen Kloster Panagia Sumela verboten hat (https://kurmenistan.wordpress.com/2016/10/16/die-tuerkei-baut-fast-9000-moscheen-aber-verbietet-gleichzeitig-griechisch-orthodoxe-gottesdienste/), knöpft es sich nun die aramäischen Christen vor. Die einzige christliche Bürgermeisterin des Landes, Februniye Akyol, war demokratisch gewählt, wurde aber jüngst vom Regime ihres Amtes enthoben. Darüber hinaus wurden syrisch-orthodoxe Kirchen im großen Stil beschlagnahmt (http://www.jesus.ch/magazin/international/asien/301031-erdogan_verstaerkt_repression_gegen_christen.html).

 

Die kruden Ansichten von Merkels zwielichtigen Beratern

Für Merkel und den Rest der Bundesregierung stellt das kein Problem dar, im Gegenteil! Sie haben allem Anschein nach lediglich ein Problem damit, dass solche Nachrichten in Deutschland verbreitet werden. Woher der Wind weht, wird klar wenn man Merkels Berater unter die Lupe nimmt. Dies kritisierte der Gießener Linguist und Politologe Julian Tumasewitsch Baranyan auf seinem Facebookprofil Mitte der Woche scharf:

„Gestern im Radio (Hessischer Rundfunk) gehört :
Merkel wirft Gegnern ihrer Politik vor, Desinformation im Netz aufzusitzen.
Einige Stunden später wurde großflächig die „Warnung vor Bots und Trollen“ gestreut.
Nun ja, das sagt also eine Person, die sich von Koryphäen wie dem Gerald Knaus und Herfried Münkler beraten lässt.

Erstgenannter meint, wie er z.B. in einem Interview mit der FNP im August deutlich machte, Deutschland müsse zugunsten des „Flüchtlingsdeals“ die Politik des AKP-Regimes bedingungslos mittragen.
Letztgenannter fiel jüngst am 19.10.2016 in einem Interview auf Deutschlandradio Kultur dadurch auf, dass er sich zu nachstehender Aussage hinreißen ließ: „Große Teile des Volkes sind dumm“. Um diese Aussage besser einzuordnen zu können, muss man wissen Folgendes wissen. Der Tagesspiegel zitierte Münkler Ende August 2016 mit der Forderung an die Bevölkerung nach mehr „Mitleid und Barmherzigkeit“. Das kann niemals die Wortwahl eines analysierenden Wissenschaftlers sein! Vielmehr haben wir es mit dem Stil eines emotionalisierenden Predigers, wenn nicht sogar eines fanatischen Missionars, zu tun!
Im Übrigen hat sich derselbe Herfried Münkler vor knapp einem Jahr, also im Dezember 2015, für die internationale Anerkennung des IS als Staat mit allen diplomatischen Konsequenzen ausgesprochen. Die SPD-Parteizeitung „Vorwärts“ verbreitete diese Forderung gerne…

Merkel sollte sich angesichts solcher Berater lieber Gedanken darum machen, inwieweit sie selbst von „Trollen“ manipuliert wird.“ (https://www.facebook.com/JulianTBaranyan/posts/1842929835953228?pnref=story)

 

Tatsächlich erinnert nicht „nur“ die Drohung von Merkel gegen Jelpke an den repressiven Stil des türkischen Regimes. Auch ihre Ankündigung mehr Zensur im Internet durchführen zu wollen, erinnert an das Vorgehen der AKP gegen oppositionelle Medien. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Ausbootung von Merkelkonkurrenten wie z.B. Friedrich Merz oder Karl Theodor zu Guttenberg in der CDU in einem anderen Licht. So gingen auch die Nationalislamisten um Erdoğan vor, als es darum ging ehemalige Weggefährten und potenzielle Reformer innerhalb der Partei, wie z.B. Abdullah Gül, kaltzustellen.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Merkels Regierungsstil und dem totalitären, nationalislamistischen, türkischen AKP-Regime nehmen immer bedenklichere Formen an und werfen ein dunkles Licht auf den Zustand der Demokratie in Deutschland!

 

 

Heise: Prozesse gegen kurdische Oppositionelle in Deutschland

Nachdem Außenminister Steinmeier bei seinem Türkeibesuch die PKK mit dem IS auf die gleiche Stufe stellte, macht es ganz den Anschein, als ob die Bundesregierung beim Generalverdacht gegen die Kurden in Deutschland Erdogan entgegenkommen will. Dieser Eindruck entsteht, wenn man sich näher mit den Prozessen beschäftigt.

Weiter im Link:

http://www.heise.de/tp/features/Prozesse-gegen-kurdische-Oppositionelle-in-Deutschland-3493793.html

 

 

Kurdistan Report: Die Rathäuser, das Zwangsverwaltungsgesetz und seine Auswirkungen: Fortsetzung des Krieges mit Ausnahmezustandsverordnungen

Polizei, Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge umstellten am 11. September 2016 um 7 Uhr morgens 24 von der Partei der Demokratischen Regionen (DBP) verwaltete Rathäuser. Es wurden Razzien in diesen Rathäusern durchgeführt. Gleichzeitig unterbrachen die Telekommunikationsfirmen gerade in diesen Städten den ganzen Tag über die Verbindung ins Internet. Nicht nur die Rathäuser, sondern die gesamte kurdische Bevölkerung unterlag einer Totalisolation. Diejenigen, die von dieser Zwangsverwaltung erfahren hatten, ihre Stimmen auf die Straße tragen und zu diesem Zwecke vor den Rathäusern protestieren wollten, wurden von der Polizei daran gehindert und es kamen zahlreiche Menschen in Untersuchungshaft. Diese Beschlagnahmungspolitik können wir mit einem Satz schildern: Die AKP-Regierung versucht diejenigen Rathäuser, die sie nicht auf demokratischem Wege erobern konnte, im Schatten des Krieges mit den Mitteln des Krieges zu bekommen.

 

Kurdistan Report: Ein Rückblick auf den Friedensprozess: »Es ist ein Krieg zwischen Würde und Entwürdigung«

Özgürlükçü Demokrasi hat mit der Soziologie-Professorin an der Istanbuler Boğaziçi-Universität Dr. Nazan Üstündağ, die wir aus ihrem Kampf um Frieden kennen, über die Zukunft der Türkei und über die von der AKP-Regierung verpasste Chance zum Frieden gesprochen. Sie bezeichnet den gegenwärtigen Krieg als einen Krieg zwischen »Würde« und »Entwürdigung«.

Weiter im Link:

http://www.kurdistan-report.de/index.php/archiv/2016/48-kr-188-november-dezember-2016/495-es-ist-ein-krieg-zwischen-wuerde-und-entwuerdigung

heute.at: In deutschen Asylheimen „Christen vernichten“: Helferin belauscht Flüchtlinge

Das katholische Nachrichtenportal kath.net berichtet von einer Flüchtlingshelferin, die erschreckende Einstellungen bei moslemischen Migranten in zahlreichen Asylunterkünften mitbekommen hat. Sie spricht von purem Hass gegen Christen.
Die gebürtige Eritreerin spricht arabisch und arbeitet seit Jahren ehrenamtlich in Flüchtlingsheimen.

 

„Das hat nichts mit dem Islam zu tun“? „Solche Parolen haben uns nicht weiter gebracht!“ – Assyria TV im Gespräch mit Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad ist der Sohn eines muslimischen Geistlichen aus Ägypten. Bereits seit seiner frühen Jugend  hinterfragt er den Islam. Einst galt er in universitären Kreisen Deutschlands als der „Mustermuslim“ schlechthin. Aufgrund seiner kritischen Einstellung zur islamischen Theologie und ihren Wechselwirkungen mit Fundamentalismus und Gewalt, wagt man sich dies nicht mehr. Auch hierzulande bedrohen ihn Islamisten mit dem Tod. Währenddessen möchten Linksaktivisten ihn mundtot machen. Für Assyria TV führte Elen Iskender Youssef ein Interview mit ihm.

Ein Schriftsteller wie er muss dauerhaft unter Polizeischutz stehen, weil er in Europa Bücher über den Islam veröffentlicht und sich kritisch über diese Religion äußert.

Die Angst in Deutschland eine nicht positive, wenngleich wissenschaftlich fundiert begründete, Meinung über den Islam frei zu äußern, ist 230 Jahre nach Kant und 180 Jahre nach Feuerbach ins Unermessliche gestiegen. Immer mehr gewaltbereite Islamisten und mit ihnen solidarische linksextreme Gruppierungen haben erfolgreich eine beängstigende und undemokratische Drohkulisse geschaffen.

Abdel-Samad vertritt die Meinung, dass alles was im Koran steht, auf menschliche Autoren zurückzuführen ist. Er meint, biblische Erzählungen, alte syro-aramäische Literatur und Liturgien, vorislamische arabische Poesien haben im Koran ebenso ihre Sputen hinterlassen wie antike sumerische Mythen, z.B. der Gilgamesch-Epos.

”Hier kann man Gott komplett aus dem Spiel lassen und sagen, dass der Koran ein menschen-gemachtes Buch ist”, sagt Abdel-Samad.

Der Hauptgrund für seine öffentliche Kritik am Islam liegt außerdem an der Gewalt die im Namen dieser Religion weltweit verübt wird. Für ihn ist der Koran eine Quelle dafür. Vom viel beschworenen Mantra „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ hält Abdel-Samad nichts. ”Solche Parolen haben uns nicht weiter gebracht. Im Gegenteil wir haben jetzt noch mehr Terroristen weltweit. Dass heißt, wir konnten die Quelle des Hasses nicht ergründen und ich schreibe diese Bücher um zu zeigen das der Hass aus dem Herzen des Islams kommt. Dass es im Interesse der Muslime selbst liegt, dass Sie diese Quellen studieren und die Passagen des Hasses neutralisieren”, sagt er.

Laut dem Ägypter müsse ein moderner Mensch muss in erster Linie Freiheit, Menschenrechte verteidigen und das friedliche Zusammenleben verteidigen anstatt sich wortwörtlich an ein mehr als 1400 Jahre Buch zu halten.

Die Menschen in Deutschland und Europa würden Gefahr laufen durch den, auf dem Vormarsch befindlichen, radikalen Islam, ihre Freiheits- und Gleichberechtigungsrechte zu verlieren. Die Freiheit, die früher eine Selbstverständlichkeit war, sei  so bereits nicht mehr vorhanden.

Dass sich Abdel-Samad, selbst im vermeintlich freiheitlichen Europa nicht mehr ohne dauerhaften Polizeischutz bewegen kann, gibt ihm Recht.

Für Mehr Informationen:

https://www.facebook.com/AssyriaTv/

https://www.youtube.com/channel/UC6RJQnRP7EFqYmFIHcLeKbg