Ungarn unterstützt Flüchtlingsschule in Erbil

Ungarn zählt zu den Lieblingsprügelknaben deutscher Politiker und Journalisten. Zuletzt forderte Ex-Außenminister Joschka Fischer, Polen und Ungarn aus der EU zu werfen (https://www.abendblatt.de/hamburg/article213608037/Fischer-fordert-neues-Europa-ohne-Polen-und-Ungarn.html).

Man sollte sich dabei vor Augen halten, dass Fischer als Außenminister daran beteiligt war, als durch NATO-Bomben auf Serbien 1999 über 500 unschuldige serbische Zivilisten starben.

Während die derzeitige Bundesregierung mit dem mit AKP-Regime und den verbündeten Milizen der Wahhabiten gemeinsame Sache gegen Kurden und Christen in Afrin macht, geht das angeblich böse, rechtspopulistische Ungarn andere Wege.

Wege des Friedens, Wege neuer Partnerschaften mit Demokraten, Wege der kontruktiven Vororthilfe!

Statt sich, wie Deutschland durch Waffenlieferungen und weiteres, an den Verbrechen gegen Kurden und Christen zu beteiligen, leistet Ungarn für sie wertvolle Unterstützung.

 

In einer Zeremonie, die am Montag in Erbil stattfand, eröffneten ungarische Gesandte eine neue Schule für vertriebene Kinder.

Anwesend waren auch Vertreter der Region Kurdistan (KRG) und lokale orientalisch-christliche Würdenträger, die sich versammelten, um die ungarische Regierung auf der Baustelle für ihre anhaltende Unterstützung der Region Kurdistan zu loben.

Der chaldäische Erzbischof von Erbil, Baschar Warda, sagte bei der Einweihung, dass die Eröffnung der privaten Grundschule Mariyama am 27. Jahrestag des historischen Aufstandes der Kurden angemessen sei. „Es ist eine Botschaft, die wir senden dass dieser neue Raparin ein Raparin der Bildung ist“, sagte er der Menge und benutzte das Wort „Raparin“, das auf Kurdisch „Aufstand“ heißt.

Die ungarische Regierung finanziert das Projekt mit 700.000 US-Dollar, die für Kinder bestimmt sind, die durch den Krieg mit dem Islamischen Staat (IS) vertrieben worden waren. Der gleiche Betrag wurde von der Erzdiözese Erbil gespendet.

„Kurdistan ist ein Ort des Friedens, des Fortschritts und der Sicherheit, ein Ort der Bildung“, fügte er hinzu. „Eine Zukunft auch für alle Menschen im Irak. Es sind nicht nur die Christen, die vertrieben wurden.“

Der Bischof dankte der Autonomieregion Kurdistan dafür, mehr als 125.000 Christen aufgenommen zu haben, die aus Mosul und der Ninive-Ebene geflohen waren, als sich der IS 2013 auf das Gebiet ausbreitete.

Der ungarische Minister für Humanressourcen, Zoltan Balog, sprach ebenfalls bei der Zeremonie und wiederholte das Gefühl, dass die Schule nicht ausschließlich Christen, sondern auch anderen Glaubensrichtungen offen sein würde, um die Jugend verschiedener Gemeinschaften zusammenzubringen.

In einer Pressekonferenz im Anschluss an die Zeremonie erklärte Balog, dass Ungarn die Region Kurdistan in der Post-IS-Ära weiterhin unterstützen werde, und fügte hinzu, dass Ungarn Teil der multinationalen Koalition war, die die extremistische Gruppe bekämpfte.

„Ein Land, das seine Jugend verliert, verliert auch seine Zukunft und Hoffnung“, fuhr der Minister fort und betonte Ungarns Unterstützung für den Wiederaufbau in der Stadt Telskuf in der Provinz Niniveh, wo Tausende von Menschen bald zurückkehren würden.

http://www.krdnews.net/news/guney-kurdistan/macaristanin-destegi-ile-erbilde-multeci-okulu

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Yousif Khalaf Shaheen

Treffen Sie Yousif Khalaf Shaheen. Er ist 27. Seine Familie sind Hirten. Sie leben im Nordirak, aber Yousif ist in Springfield für eine große Augenoperation, die er brauchte, nachdem er von einer ISIS-Granate teilweise geblendet wurde. Er ist einer der Jesiden, ein alter monotheistischer Glaube mit weniger als 1 Million Anhängern. Im Jahr 2014 belagerte ISIS sie auf einem Berggipfel, tötete mindestens 3.100 und entführte mindestens 6.800 Frauen und Kinder. Er möchte in den Irak zurückkehren. „Ich hoffe, meine Geschichte könnte die Vereinten Nationen erreichen“, sagte er. „Ich möchte, dass die Welt die Jesiden kennt und ihre Einstellung zu uns ändert.“

Quelle: „Wounded by ISIS, a Yazidi fighter finds healing in Springfield“, Sprinfield News-Leader, 17.01.2018

https://www.news-leader.com/story/news/local/ozarks/2018/01/17/wounded-isis-yazidi-fighter-finds-healing-springfield/1028437001/

Deutscher Außenminister setzt sich für Kämpfer des Islamischen Staats ein!

Mitte Oktober konnten Kurden und Assyrer mit Unterstützung der USA Rakka vom brutalen, dschihadistischen Joch des Islamischen Staats befreien.

Zahlreiche Kämpfer der YPG / YPJ und der Sutoro ließen dabei ihr Leben für die Freiheit der Menschen in der Stadt und der ganzen Welt.

Sie wurden von Kämpferinnen und Kämpfern des IS für deren menschenverachtende, diktatorische Weltsicht getötet.

Einigen von diesen mutigen Helden soll hier ein Gesicht gegeben werden.

Die Befreiung von Rakka war auch eine Befreiung von Burka und Vollverschleierung.
Als kurdische, assyrisch-aramäische Verbände und weitere Verbündete diese Woche Rakka vom Islamischen Staat befreiten entstanden diese Bilder.
Gestandene Frauen brechen in Jubel aus, verneigen sich vor den weiblichen Kämpferinnen der YPJ und entledigen sich ihrer Burkas und Nikabs.
Der IS hatte sie gezwungen diese Vollverschleierungen und Symbole des wahabitischen Faschismus zu tragen.
Außerdem feierten sie Abdullah Öcalan als geistigen Vater der Armee ihrer Befreier.

Ungefähr zeitgleich mit der Befreiung tauchte ein Bericht der Hessenschau auf. Sein Inhalt ist skandalös und ein Hohn.

Nach dem Bericht setzt sich das Auswärtige Amt von Sigmar Gabriel von der SPD leidenschaftlich für die Rückkehr von 200 IS-Bestien mit deutschem Pass ein!

Bekannt geworden ist das durch den Fall Nadia Ramadan.
Die Terroristin des Islamischen Staats hat sich in Frankfurt radikalisiert, hat sich dem IS angeschlossen und wurde von Kurden gefangen genommen.
Dann hat sie einen weinerlichen Brief an Merkel geschrieben, dass sie zurück nach Deutschland will, weil es ihr so schlecht gehen würde.
Laut Hessenschau heuchelte sie zwar, dass von ihr keine Gefahr ausgeht.
Gleichzeitig posaunte sie aber raus der Islamische Staat hat den Krieg nur verloren, weil er nicht streng genug ist!
Wer nach der 2. Aussage ihre 1.Aussage noch verkaufen will ist entweder extrem dumm oder extrem bösartig!

Die Bundesregierung setzt sich aber tatsächlich für dieses und noch ca. 200 weitere Monster und Kriegsverbrecher ein, die in Syrien und im Irak gefangen wurden!
Tausende Kurden, Assyrer, Aramäer und freiwillige Menschen von guten Willen aus der ganzen Welt haben in Syrien und Irak ihr Leben gelassen, um die Welt von diesen Nazis der modernen Zeit zu befreien!
Sigmar Gabriel, der verbohrte aber harmlose Pegida-Opas und Pegida-Omas als Pack beschimpft, setzt sich mit Angela Merkel für Kriegsverbrecher ein, die mit der eindeutigen Absicht für eine diktatorische, verfassungsfeindliche Weltsicht zu töten ausgereist sind!
Das ist Beihilfe! Das ist ein Verbrechen!

Die Bundesregierung in Berlin, die laut Tagesspiegel bereits Taliban Asyl gewährt, und Kriminelle und Gefährder nicht entschieden abschiebt, will zusätzlich zu den durch unkontrollierte Einwanderung ins Land gekommenen, weitere „deutsche“ IS-Terroristen nach Deutschland holen.
Wer sich jetzt nicht eindeutig und klar gegen diesen Irrsinn positioniert, der kann sich seine Krokodilstränen und Beileidsbekundungen beim nächsten Anschlag sparen.

Um sich vor Augen zu führen, wen die Bundesregierung hier ins Land holen will, sollte man den Opfern ihrer neuen Lieblinge gut zuhören.

Eines ihrer Opfer ist die Jesidin Nadia Murad. Sie war am 2.11. bei Markus Lanz zu Gast.

Wenn Leute wie IS-Burkadschihadistin Nadia Ramadan den Islamischen für „nicht streng genug“ halten, kann man dies im Bezug auf seine Opfer mit „nicht brutal genug“ übersetzen.

Für die Sicherheit und das Leben der Bevölkerung Deutschlands, egal welcher Herkunft, kann man nur hoffen, dass Kurden, Syrien und Irak hart bleiben und dem Wunsch der Bundesregierung auf Auslieferung der IS-Dschihadisten nicht nachkommen!

Messe im syrisch-katholischen Mar-Behnam-Kloster

Am letzten Sonntag im Oktober feierten zahlreiche Gläubige aus Karakosch im syrisch-katholischen Kloster des Märtyrers St. Behnam und seiner Schwester Sarah (aramäisch ܕܝܪܐ ܪܡܪܝ ܒܗܢܡ ܘܡܪܬ ܣܪܐ , arabisch دير مار بهنام ) im Irak diese heilige Messe.
Die Kirche wurde von Dschihadisten des Islamischen Staats niedergebrannt, als sie die Stadt die Stadt eingenommen hatten.
Doch nun kommen viele Christen wieder zurück.

Jesiden: Glaube, Mythologie und Geschichte

Diese 15-minütige Kurzdokumentation des 2005 überraschend verstorbenen ORF-Journalisten Zarik Avakian, ein im Iran geborener Armenier, besticht trotz der bescheidenen Bildqualität durch eine mystische und melancholische Atmosphäre.
Sie liefert interessante Einblicke in Glaube, Mythologie und Geschichte der Jesiden.
Dabei kommt u.a. der Leiter der jesidischen Union von Armenien, Aziz Tamoyan, zu Wort.

Serben und Griechen sind für immer Brüder: ΕΛΛΑΣ-ΣΕΡΒΙΑ , ГРЧКА- СРБИЈА

Die Freundschaft zwischen den beiden Völkern begann vor langer Zeit, als sie sich aufopferungsvoll und edelmütig nach Jahrhunderten von Massaker, Entrechtung und Leid gegen das islamische Joch der osmanischen Türken auflehnten.
Ihr Mut wurde unter Aufopferung abertausender Märtyrer mit der Freiheit vom Islamischen Staat der damaligen Zeit belohnt.
Zwei kleine Nationen mit den großen Kämpferherzen von Löwen wurden geboren.

Die Freundschaft zwischen Griechen und Serben erreichte im 1. Weltkrieg ihren Höhepunkt.
Damals empfingen Griechen verwundete serbische Soldaten mit großen Ehren, und die griechische Insel Korfu wurde zum neuen Zufluchtsort der serbischen Armee im Kampf gegen die genozidale Allianz der osmanischen Türken und dem deutschen Kaiserreich, die es vor allem auf orthodoxe und orientalische Christen abgesehen hatte.
Während die Verwundeten verpflegt wurden und genesen konnten, gelang es den Griechen mit aufopferungsvoller Hilfe serbischer Soldaten an der Front bei Thessaloniki durchzubrechen.
Während der proislamistischen Aggressionen der NATO gegen Serbien in den 90ern, kämpften viele griechische Freiwillige auf Seiten der Serben gegen die islamistischen Truppen von Alija Izetbegovic und ihre importierten Dschihadisten, die ihnen aus den selben Staaten geschickt wurden, die heute den IS und Al Nusra in Syrien und Irak bezahlen und steuern.

Unvergessen bleibt dabei auch der griechische Held Marinos Ricudis. Der Leutnant der griechischen Marineeinheit steuerte sein Kriegsschiff nicht, wie von der NATO vorgeschrieben, nach Serbien, sondern nach Griechenland zurück! Dafür wurde er zu 2.5 Jahren im Gefängnis verurteilt.

Er war sich der Konsequenzen bewusst, doch nahm sie für Völkerfreundschaft und Frieden billigend in Kauf.

Seine Worte sollten wir uns alle zum Vorbild nehmen: „Als orthodoxer Christ kann ich mich nicht am Angriff auf unser Brudervolk beteiligen.“

Marinos Ricudis

Die orthodoxen Brüder kämpften mehrmals Seite an Seite.
So war es immer und so wird es immer sein!
Keine arabischen und türkischen Ölmilliadäre, keine korrupten Regierungen, keine NATO, keine EU und keine links-islamistische Querfront kann das verhindern.
Unser Bündnis ist älter und stärker, als ihr es jemals seien werdet!

Die Serben haben zwei besonders treue Freunde, die sie nie im Stich lassen werden: Gott und die Griechen!

 

Shingal bleibt das Land der Jesiden!

Deutschland wählt am 24.9. einen neuen Bundestag.

Nur einen Tag später soll in Südkurdistan ein Referendum über die Unabhängigkeit vom Irak stattfinden.
So sehr dies grundsätzlich zu begrüßen ist, und so sehr den Kurden ein eigener Staat zu gönnen ist, so sehr macht sich unter den Minderheiten Unmut breit.

Dieser ist durch die Person des kurdischen Präsidenten Massud Barzani begründet. Ihm wird immer wieder Nähe zum AKP-Regime in der Türkei sowie zu fundamentalistischen Predigern im eigenen Land unterstellt.

 

Erst letzte Woche hatte hat Lara Youssif, die von Barzani als Bürgermeisterin der Stadt assyrisch-chaldäischen Stadt von Alqosh aufdiktiert wurde, zu Verhaftung von christlichen Demonstranten aufgerufen.
Sie demonstrierten für die Wiedereinsetzung des gewählten assyrisch-chaldäischen Bürgermeisters, der durch Barzani und seiner Partei abgesetzt wurde.

Auch in der Stadt Telkepe wurde ein christlicher Bürgermeister abgesetzt und durch ein Parteimitglied Barzanis ersetzt.

Am 9.9. kam es daher in der assyrisch-chaldäischen Diaspora zu zahlreichen Demonstrationen gegen Barzanis Referendum.

Unter anderem im australischen Sydney gingen 300 irakischstämmige Christen auf die Straße.

Auch viele Jesiden misstrauen Barzani.

Diese offene Botschaft schrieb ein jesidischer Freund diese Woche an den kurdischen Präsidenten.

Shingal bleibt das Land der Jesiden!

Barzani, die Jesiden von Shingal lassen sich nicht von dir täuschen!
Wir wissen das du bist ein Islamist bist und kein Bruder des Jesiden!

Mit 74 Völkermorden haben islamische Terroristen immer wieder an uns vergangen, um eine ethnisch gesäuberte islamische Staaten auf unserem Land zu errichten.
Schon 1914-1919 haben sich deine Vorfahren mit den Türken zusammen getan, um hundert tausende von uns zu töten. Weitere hundert tausende flohen damals nach Armenien und Georgien!

Auch du und deine Partei stehen dem nationalislamistischen Regime der AKP in der heutigen Türkei nah!
Du täuschst uns nicht!

Nur Shingal ist uns Jesiden als Rückzugsort geblieben.
Du wirst ihn uns nicht nehmen!

Shangal Êzidxana !

Barzani-Êzdie Shangale şaşdkin, hun nain xapandin,te jar keseki îslamî nebin birayê Êzdiya

Terorîstên îslamî anîn Farmana – 74 sar Milâte Êzdiy,ji bo îdeologiya Kurdistana Îslamî ye,!
Her kes Shangala Ezidxane aliyê xwe de vedkişîne.

 

 

 

Mutige jesidische Heldinnen kämpfen in Syrien gegen den IS!

Wir wollen heute eine Kurzmitteilung veröffentlichen, von der ihr wissen solltet und die uns allen Mut macht. In Syrien haben ehemalige Gefangene des Islamischen Staats einen jesidischen Frauenbataillon gegründet, um gegen ihre Peiniger von einst und Mörder ihres Volkes zu kämpfen. Die gefangenen Jesidinnen wurden bis zu 40 Mal am Tag vergewaltigt. Die Milizen der IS machen auch keinen Halt vor Kindern: Siebenjährige sind schon vollwertige Frauen, die ihnen für alles zur Verfügung stehen müssen, wie unter anderem hier nachzulesen ist.

Das jesidische Frauenbataillon erinnert an Jüdische Legion im 2. Weltkrieg, ein Verband aus 5 Bataillonen jüdischer Freiwilliger, die auf der Seite der britischen Armee gegen die Nazis kämpfte. Wir wünschen den Jesidinnen viel Glück bei ihrem Kampf um ihre Freiheit!

Willkür gegen Christen erreicht Barzanis Kurdistan

Am Mittwoch, 19.7.2017 haben zahlreiche Christen vor dem Rathaus von Alqosh im Irak friedlich demonstriert.

Grund für den Protest war die undemokratische Absetzung des assyro-chaldäischen Bürgermeisters Faiz Abid.

Dieses Video des assyrischen Senders Ashur TV zeigt Demonstranten:

https://www.facebook.com/radioashur/videos/1327446830687629/?hc_ref=ARRden-xRhFMk4EgTYWuo4AkWI8Z8DDN-Ze14Zf3bIkPkJOuCTVF9tXTrvFx4Gs11B8&pnref=story

Auf Geheiß von Masud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak und Vorsitzender der „Demokratische Partei Kurdistans“ wurde der Abid abgesetzt und durch einen Parteikader Barzanis ersetzt.

Barzani und seine Partei stehen seit einiger Zeit unter Verdacht einen islamistischen Kurs zu verfolgen und sind auch unter Kurden hoch umstritten.

Die Absetzung des Bürgermeisters geschah zu einem bezeichnenden Zeitpunkt.

Nur wenige Tage zuvor hatte der, Barzani nahe stehende, islamische Führer Sheikh Ali Bapir (bürgerlicher Name: Mamosta Ali Bapir) gefordert, Christen und Jesiden vor die Wahl zu stellen, entweder zum Islam zu konvertieren oder die Dschizya, eine Sonderbesteuerung gegen Nicht-Muslime, zu entrichten.

Sollten die Minderheiten beide Möglichkeiten ablehnen, seien sie zu töten, so Bapir laut diverser christlich-irakischer Quellen, wie dieser: https://www.facebook.com/ThisIsChristianIraq/photos/a.1623873957861100.1073741829.1597322380516258/1887403204841506/?type=3&theater

Bereits 2007 warnten liberale Deutschkurden auf ihrem Portal kurdmania.org vor dem „radikalen Prediger“: http://www.kurdmania.org/Forum-action-printpage-topic-2057.html

Der Protest der Assyrer hat auch das Netz erreicht. Unter dem Hashtag #StandwithAlqosh solidarisieren sich weltweit Menschen mit der verfolgten Minderheit.

 

 

Nach Jahrhunderten unter muslimischer Herrschaft: Christen und Jesiden brauchen Autonomie!

Mit seinem Hilfswerk Capni versorgt Pater Emanuel seit fast 3 Jahren Flüchtlinge in der kurdischen Autonomieregion des Nordirak. Er will Minderheiten, die seit Jahrhunderten verfolgt werden, eine Möglichkeit geben in ihrer Heimat zu bleiben.

2015 besuchte der ARD-Reporter Reinhold Beckmann den assyrischen Geistlichen und Helfer im Flüchtlingslager in Zakho. Eine Sendung über den Besuch wurde am 23.5.2015 ausgestrahlt:

http://daserste.ndr.de/beckmann/videos/Hier-ist-unsere-Heimat,beckmann424.html

Auch in der französischen Presse wurde später im Jahr 2015 über das Engagement Pater Emmanuels berichtet.

Im Rahmen eines Berichts über die Forderung nicht-muslimischer Minderheiten des Irak, also Jesiden, Christen, Mandäer, Shabak und Kakaïs, nach einer autonomen Region unter Schutz der Vereinten Nationen, lies der Reporter Ian Hamel von der Zeitung Le Point (http://www.lepoint.fr/monde/pour-ne-pas-disparaitre-les-chretiens-d-irak-veulent-une-region-autonome-12-11-2015-1981036_24.php) Bewohner eines anderen Camps in Ankawa und den Leiter selbst zu Wort kommen.

Eine christliche Flüchtlingsfrau wird in diesem Bericht wie folgt zitiert:

„Wir haben Jahre in Mosul verbracht und versucht anderen zu helfen, uns menschlich unter Menschen zu verhalten. Ich dachte unsere muslimischen Nachbarn seien unsere Freunde. Nun gut, sie haben uns nicht einmal versteckt als der IS kam. Wir mussten zu Fuß flüchten und alles zurücklassen.“

Solche Erfahrungen und Ansichten teilen viele Bewohner des Flüchtlingscamps, das Pater Emmanuel betreut.

Daher zitiert Le Point ihn mit einer deutlichen Botschaft in Richtung Papst Franziskus und Europa:

„Wenn der Papst sagt Europa muss mehrheitlich muslimische Flüchtlinge aufnehmen, hat er Unrecht!

Er sollte mal den Koran lesen.

Wenn die Muslime in Europa die Mehrheit werden, werden sie euch beherrschen, wie sie uns seit Jahrhunderten im Irak beherrschen, wie sie uns seit Jahrhunderten beherrschen.“

Fakt ist in jedem Fall, dass nicht-muslimische Minderheiten, vor allem Christen und Jesiden, im Orient seit Jahrhunderten durch brutale Verfolgung dezimiert werden.

Im Irak scheint eine Autonomieregion unter besonderem Schutz der UN die einzige Möglichkeit zu sein, sie vor der totalen Vertreibung und Vernichtung dort zu bewahren.