„Ich teile euren Schmerz“ – Botschaft eines Serben an die Kurden

Mein Herz blutet dieser Tage, da ich das Leid des kurdischen Volkes mitansehen muss.

Afrin, wo ihr Kurden aller Religionen zusammen lebtet und assyrische und armenische Christen eine sichere Zuflucht hatten, ist zu einem Ort der Tränen und des Blutes geworden.

Wie auch wir 2 Mal zwischen 1990 und 1999, wurdet ihr von der Welt verraten.

Russland hat euch alleine gelassen, wie es damals uns auch allein gelassen hat.

Auch euer Volk wird von Dschihadisten im Schutz der Luftangriffe einer NATO Armee bestialisch geschlachtet.

Es gibt wohl kein anderes Volk in Europa, das euren Schmerz so gut kennt, wie wir Serben.

 

Gestern hat die NATO Armee der Türkei das Krankenhaus von Afrin angegriffen und gezielt dutzende wehrlose Zivilisten massakriert.

Was heute in Vergessenheit geraten ist, ist das das erste Massaker des Krieges in Jugoslawien, bei dem gezielt Zivilisten getötet wurden, von bosnischen Dschihadisten an Serben in Sijekovac im März 1992 begangen wurde!

Das gibt sogar die offizielle Version im Westen zu.

Bei dem Wort Krankenhaus und bei den schrecklichen Bildern aus Afrin fühle ich mich aber besonders an das Massaker von Vlasenica erinnert und wie sie damals die geschändete Leichen der serbischen Zivilisten ins Krankenhaus nach Milice brachten.

Es wurde in der westlichen Darstellung vollkommen aus der Geschichte verdrängt, wie viele Grausamkeiten gegen Serben. Und das obwohl sogar damals westliche Medien darüber offen und ehrlich berichtet hatten!

Könnt ihr euch auch nur im Entferntesten vorstellen, was das in der serbischen Volksseele auslöste?

Die Nachfahren der Nazikollaborateure, die in der SS-Division Handzar am Völkermord an 500000 Serben und noch mehr Balkan-Juden und Sinti und Roma beteiligt waren, fingen wieder an uns zu morden!

Ja, ihr Kurden könnt es! Denn die Geschichte eures Volkes ist unserem sehr ähnlich und von Jahrhunderten türkischer Massaker und Unterdrückung geprägt!

Bosnische Dschihadisten waren es die mit Bin Laden und Al Kaida arbeiteten. Ein ganzes Bataillon mit mehreren tausend Dschihadisten kam aus dem Ausland.

Sie wurden dem radikal islamistischen Kriegsverbrecher Alija Izetbegovic mit Billigung von US-Präsident Bill Clinton von denselben Ländern geschickt, die heute eure Schlächter an die Seite der verbrecherischen türkischen NATO-Armee stellen.

 

Einige werden jetzt sagen, ich würde das Leid der Kurden für serbische Propaganda ausnutzen und werden mit Srebrenica kommen.

Ihnen will ich einfach nur sagen, sie sollen das Buch von Ibran Mustafic lesen. Er war muslimischer Bürgermeister von Srebrenica und ehemaliger Parteikollege des Kriegsverbrechers Alija Izetbegovic und seines Schlachtmeisters Naser Oric, ein aufrichtiger Mann der die die Wahrheit nieder geschrieben hat. Auf jugoslawisch heißt sein Buch „Planirani Haos“. Es wurde zwar nicht auf deutsch aber wenigstens auf englisch übersetzt und heißt „Planned Chaos“ (ISBN: 9789958907708).

Wer das nicht gelesen hat, kann hier überhaupt nicht mitreden!

Nur eins will ich dazu sagen: Die deutschen Medien und Politiker verweisen immer wieder das heldenhaften Verteidiger eures Volkes von der YPG der PKK nahe wären, die ja von der EU als „Terrororganisation“ eingestuft ist. In den meisten Ländern der Welt, wie Serbien und der Schweiz um nur zwei Beispiele zu nennen, ist sie es nicht. Das wird nicht erwähnt! Auch unsere Verteidiger und unser ganzes Volk haben sie im Westen als brutale Monster dargestellt. So geht Propaganda!

Mein Schmerz für das Leid des kurdischen Volkes ist aufrichtig empfunden!

Ich verurteile die Welt für diesen Völkermord des NATO-Landes Türkei und seiner dschihadistischen Mordbanden.

Es ist dieselbe Allianz die vor 30 Jahren und vor 20 Jahren mein Volk geschlachtet hat und die das Leben und die Freiheit aller friedlichen Menschen in Europa und dem Nahen Osten bedroht und stückweise tötet!

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Ungarn unterstützt Flüchtlingsschule in Erbil

Ungarn zählt zu den Lieblingsprügelknaben deutscher Politiker und Journalisten. Zuletzt forderte Ex-Außenminister Joschka Fischer, Polen und Ungarn aus der EU zu werfen (https://www.abendblatt.de/hamburg/article213608037/Fischer-fordert-neues-Europa-ohne-Polen-und-Ungarn.html).

Man sollte sich dabei vor Augen halten, dass Fischer als Außenminister daran beteiligt war, als durch NATO-Bomben auf Serbien 1999 über 500 unschuldige serbische Zivilisten starben.

Während die derzeitige Bundesregierung mit dem mit AKP-Regime und den verbündeten Milizen der Wahhabiten gemeinsame Sache gegen Kurden und Christen in Afrin macht, geht das angeblich böse, rechtspopulistische Ungarn andere Wege.

Wege des Friedens, Wege neuer Partnerschaften mit Demokraten, Wege der kontruktiven Vororthilfe!

Statt sich, wie Deutschland durch Waffenlieferungen und weiteres, an den Verbrechen gegen Kurden und Christen zu beteiligen, leistet Ungarn für sie wertvolle Unterstützung.

 

In einer Zeremonie, die am Montag in Erbil stattfand, eröffneten ungarische Gesandte eine neue Schule für vertriebene Kinder.

Anwesend waren auch Vertreter der Region Kurdistan (KRG) und lokale orientalisch-christliche Würdenträger, die sich versammelten, um die ungarische Regierung auf der Baustelle für ihre anhaltende Unterstützung der Region Kurdistan zu loben.

Der chaldäische Erzbischof von Erbil, Baschar Warda, sagte bei der Einweihung, dass die Eröffnung der privaten Grundschule Mariyama am 27. Jahrestag des historischen Aufstandes der Kurden angemessen sei. „Es ist eine Botschaft, die wir senden dass dieser neue Raparin ein Raparin der Bildung ist“, sagte er der Menge und benutzte das Wort „Raparin“, das auf Kurdisch „Aufstand“ heißt.

Die ungarische Regierung finanziert das Projekt mit 700.000 US-Dollar, die für Kinder bestimmt sind, die durch den Krieg mit dem Islamischen Staat (IS) vertrieben worden waren. Der gleiche Betrag wurde von der Erzdiözese Erbil gespendet.

„Kurdistan ist ein Ort des Friedens, des Fortschritts und der Sicherheit, ein Ort der Bildung“, fügte er hinzu. „Eine Zukunft auch für alle Menschen im Irak. Es sind nicht nur die Christen, die vertrieben wurden.“

Der Bischof dankte der Autonomieregion Kurdistan dafür, mehr als 125.000 Christen aufgenommen zu haben, die aus Mosul und der Ninive-Ebene geflohen waren, als sich der IS 2013 auf das Gebiet ausbreitete.

Der ungarische Minister für Humanressourcen, Zoltan Balog, sprach ebenfalls bei der Zeremonie und wiederholte das Gefühl, dass die Schule nicht ausschließlich Christen, sondern auch anderen Glaubensrichtungen offen sein würde, um die Jugend verschiedener Gemeinschaften zusammenzubringen.

In einer Pressekonferenz im Anschluss an die Zeremonie erklärte Balog, dass Ungarn die Region Kurdistan in der Post-IS-Ära weiterhin unterstützen werde, und fügte hinzu, dass Ungarn Teil der multinationalen Koalition war, die die extremistische Gruppe bekämpfte.

„Ein Land, das seine Jugend verliert, verliert auch seine Zukunft und Hoffnung“, fuhr der Minister fort und betonte Ungarns Unterstützung für den Wiederaufbau in der Stadt Telskuf in der Provinz Niniveh, wo Tausende von Menschen bald zurückkehren würden.

http://www.krdnews.net/news/guney-kurdistan/macaristanin-destegi-ile-erbilde-multeci-okulu

Offener Brief an die Stadt Regensburg : DITIB fördern ist 1000 Mal rassistischer als Kreuze auf einem Bauplatz aufzustellen

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

gestatten dass wir uns kurz vorstellen: Wir sind eine unabhängiges, loses Netzwerk von Bloggern, mit nicht-muslimischen oder ex-muslimischen Einwanderungshintergründen aus Osteuropa, Südosteuropa, dem Kaukasus und dem Orient.

Durch den Bayrischen Rundfunk und die oberpfälzische Regionalpresse erfuhren wir von den „Kreuzen auf dem Moscheegelände“, einer Protestaktion der Identitären Bewegung gegen den Bau einer Ditib Moschee in Regensburg (https://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/kreuze-auf-moschee-gelaende-buegermeisterin-will-gegen-identitaere-bewegung-vorgehen-100.html).

Besitz- und Eigentumsrechtlich ist die Aktion sicher nicht einwandfrei, vielleicht sogar illegal.

Auf das radikale Gedankengut der DITIB hinzuweisen ist jedoch richtig!

 

Als teilweise türkeistämmige Christen und Jesiden wissen wir von Predigten von Imamen der DITIB in Deutschland, die zu massiven Hass gegen unsere Volksgruppen und Glaubensgemeinschaften aufrufen.

Tagesschau-Morderator Constantin Schreiber bestätigt das in seinem Moschee-Report.

Er stellt fest: „Da wurde gegen Juden, Armenier und Jesiden gehetzt.“

(https://tapferimnirgendwo.com/2017/03/26/ihr-lieben-menschen-die-ihr-in-moscheen-betet/)

Letztes Jahr im November erschütterten islamistische Hassverbrechen gegen Armenier und Juden Frankreich. Die DITIB steht unter Kontrolle der türkischen Religionsbehörde Diyanet, also des nationalislamistischen AKP-Regimes. Die Verbrechen ereigneten sich just, als mit Ahmet Oğraş ein AKP-Lobbyist eine Schlüsselpostion bei Frankreichs größtem Islamverband übernahm (https://kurmenistan.wordpress.com/2017/11/06/islamisch-motivierte-hassverbrechen-gegen-juden-und-armenier-in-frankreich/). Sicher kein Zufall!

2014 gehörte die DITIB-Norddeutschland zu dem Hauptorganisatoren einer Großkundgebung zur Völkermordsleugnung gegen eine Gedenkstätte auf dem Privatgelände (!) der armenischen Kirche von Almelo in Holland. Dafür erhielt sie zurecht parteiübergreifen von holländischen Politikern eine harsche Rüge. In Deutschland leider unvorstellbar…hier hofiert man sie ungeachtet allen Unfriedens, den sie stiftet! (https://kurmenistan.wordpress.com/2014/07/16/uetd-und-ditib-ernten-konsequente-ruge-wegen-rassistischer-demonstration-in-den-niederlanden/)

Auch sonst findet sich bei so ziemlich jeder Aktion gegen die Erinnerungskultur von Armeniern, Suryoye (Aramäer, Assyrer, Syro-Chaldäer), Griechen und Kurden jesidischen Glauben mindestens ein Regional- oder Ortsverband der DITIB unter den Unterstützern bzw. Verantwortlichen!

Was diese Organisation nach Deutschland und ganz Europa trägt, ist blanker Rassismus und radikaler Islamismus!

Zahlreiche Antisemitismusskandale darf sich die DITIB in Deutschland ebenfalls leisten, ohne dass sie dafür echte Konsequenzen zu befürchten hat. Was ihr Ortsverband in Melsungen sich 2015 hier erlaubte ist nur 1 Beispiel von vielen (1.) https://www.welt.de/politik/deutschland/article149205946/Ditib-Gemeinde-stellt-antisemitische-Hetze-ins-Netz.html , 2.)  http://juedischerundschau.de/ditib-antirassismus-heucheln-antisemitismus-leben/).

Die DITIB darf sogar mitten in Deutschland türkeistämmige (nicht türkischstämmige!) Minderheitenvertreter und Oppositionelle bespitzeln, ohne dass sie strafrechtlich verfolgt wird!

Dass die Ermittlungen Ende 2017 eingestellt wurden, ist ein Skandal!

Denn hier wurde ein erneuter Freibrief zur Diskriminierung von selbstbewussten Einwanderern erteilt, die sich von der religiös fundamentalistischen und rassistischen Staatsräson der AKP emanzipieren!

In Bezug auf den völkerrechtswirdigen Krieg der Türkei in Afrin ruft die Diyanet, Mutterorganisation der DITIB, nun sogar zum Dschihad gegen die dortigen Kurden und Christen auf!

Die Exiltürkische Journalisitin Uzay Bulut schreibt dazu:

„Der Leiter der staatlich finanzierten Direktion für Religiöse Angelegenheiten, Diyanet, hat die jüngste militärische Invasion der Türkei in Afrin offen als „Dschihad“ bezeichnet. Diese Bezeichnung macht Sinn, wenn man bedenkt, dass die muslimischen Türken ihre demographische Mehrheit in Kleinasien der jahrhundertelangen türkischen Verfolgung und Diskriminierung der christlichen, jessidischen und jüdischen Bewohner der Region verdanken.“

(https://de.gatestoneinstitute.org/11922/tuerkei-griechenland-einmarsch)

Die Christen von Afrin wissen darum, die unter den Kurden dort in Frieden leben konnten.

Sie rufen verzweifelt um Hilfe, weil sie aus guten Gründen (z.B. wegen solcher Kriegshetze seitens der Diyanet wie oben erwähnt) einen weiteren Völkermord befürchten (1.) http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2018/01-29-christen-aus-afrin-bitten-verzweifelt-um-hilfe, 2.) https://anfdeutsch.com/aktuelles/jacob-mirza-angriffe-wie-am-ende-des-osmanischen-reichs-2461, 2.) https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/der-letzte-armenier-in-efrin-2230 ).

Jüngst wurde in DITIB-Moscheen auf deutschem Boden ebenfalls für den Krieg gegen die multi-ethnische Bevölkerung von Afrin gebetet (http://www.deutschlandfunk.de/ditib-und-die-tuerkische-offensive-in-syrien-plumpe.886.de.html?dram:article_id=409096)!

 

Dass die Bürgermeisterin von Regensburg nun laut BR gegen die Identitären vorgehen will aber die DITIB weiter über den grünen Klee lobt, ist an dreister Doppelmoral kaum zu überbieten!

Wer die DITIB fördert, fördert automatisch Rassismus und Intoleranz gegen Armenier, Suryoye (Aramäer, Assyrer, Syro-Chaldäer), Kurden und Juden!

Diese Organisation und ihre Anhänger sind alles andere als unschuldige Opfer!

Ob man mit dem Gedankengut der Identitären nun einverstanden ist oder nicht, die Botschaft der Aktion „Kreuze auf dem Moscheegelände“ ist alles andere als aus der Luft gegriffen!

Das Gedankengut, was in Moscheen der Diyanet und somit auch der DITIB gepredigt wird, ruft zu Gewalt und Hass gegen Andersgläubige auf!

Ideologisch gesehen ist ein Zusammenhang zu Terroranschlägen in Europa herzustellen nicht „bizarr“, „grotesk“, „abwegig“ oder gar „rassistisch“, sondern logisch!

Schließlich wird in DITIB-Moscheen, auch in Deutschland, offensichtlich unverblümt zum Dschihad gegen Andersgläubige aufgerufen. Das zeigt ganz aktuell das Beispiel Afrin!

Nicht wer gegen DITIB protestiert säht Hass und Unfrieden, sondern DITIB selbst und alle ihre Unterstützer in Politik und Gesellschaft!

DITIB fördern ist 1000 Mal rassistischer als Kreuze auf einem Bauplatz aufzustellen!

 

MfG

Ein Dutzend Migranten ohne Lobby, von denen man  in der Politik nichts wissen will, die aber nicht schweigen werden

 

gesendet an:

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Freilassung von Deniz Yücel: schmutziger Deal unter Despoten!

Welt-Korrespondent Deniz Yücel kommt nach 1 Jahr Haft in der Türkei nun frei, nachdem der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım bei Bundeskanzlerin Angela Merkel war.
Ausgehend davon, dass er unschuldig verhaftet und zur politischen Geisel gemacht wurde, ist es gut, dass er wieder frei ist.

Doch Welcher Preis wurde eigentlich bezahlt?

Über die Freilassung an sich könnte man sich ja eigentlich freuen, doch steht sie in einem unheilvollen Zusammenhang!

Eigentlich ist die Gegenleistung klar: Mit deutschen Waffen wird durch das türkische Militär das Leben von tausenden unschuldigen Menschen genommen.
Außerdem werden Verfassungsfeinde von Ditib, UETD, Millî Görüş et al nicht nur nicht strafrechtlich verfolgt sondern weiter sogar über die sog. „Integrationspoltik“ weiter großzügig gefördert, obwohl sie ständig zu Gewalt gegen Juden, Armenier, Jesiden und Deutsche aufrufen!

Die Freilassung könnte passend zur Grokoabstimmung erfolgt sein. Der Zusammenhang mit dem Panzerdeal und dem Teebesuch bei Gabriel ist allzu offensichtlich.

Es hat alles ein negatives Geschmäckle, auch wenn man sich sehr darüber freuen kann. Nur sind noch viele viele im Knast, wie der Pontosgrieche Yannis Vasilis Yaylalı (https://kurmenistan.wordpress.com/2017/06/10/freiheit-fuer-yannis-vasilis-yaylali/), den in Deutschland kaum jemand kennt.

Die Yücel-Freilassung wirkt eher wie eine symbolische Geste despotischer Persönlichkeiten des AKP-Regimes.

Sie haben noch so viele andere politisch Gefangene und für deutsche Waffen kann die Türkei gut gebrauchen für ihren völkerrechtswidrigen Krieg gegen Kurden und Christen in Rojava und Syrien sowie ihre anhaltenden Provokationen gegenüber Griechenland und Zypern.  Da kann man so einen Deniz Yücel schon mal freilassen.

Merkel und ihre Schergen profitieren ebenfalls. Die Waffenlobby klopft ihnen auf die Schulter und auch die Springerpresse, die zuletzt erfrischend kritisch gegenüber der Bundesregierung berichtet hatte, sowie andere Zeitungen werden wieder in die Spur der Hofberichterstattung gebracht.

Es ist kaum ein Zufall, dass Passagen aus diesem Kommentar auf den Facebookseiten von FAZ, Bild, Zeit-Online, taz als Spam markiert wurden!

Der deutsche Steuerzahler und die Menschen in Afrin zahlen die Zeche für einen schmutzigen Kuhhandel unter Despoten!

 

Jesidin betet für Kurdistan

Eine kurdische Jesidin betet nach altem Brauch zur Sonne

Aus uralten antiken Zeiten stammt der Brauch des Gebets zur Sonne, den die Jesiden mit den Zoroastrern ebenso wie die Verehrung des Feuers und des Lichts gemeinsam haben.
Diese hellen, lebensbejahenden Elemente aus der Natur symbolisieren für sie die göttliche Ordnung, denn sie sind gottgegeben.
Die islamischen Imame der Araber und muslimischen Kurden sollten genau hinschauen und gut zuhören. Diese Frau betet trotz allem Schmerz der Geschichte aufrichtig für alle Kurden und ihr Land.

Zwischen dem Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart mussten immer mehr Jesiden ins Kaukasus, also in die christlichen Staaten Armenien, Georgien und nach Krasnodar in Russland fliehen, wo sie immer frei und ohne Verfolgung ihre Kultur und ihren Glauben leben konnten und können.
Auf dem Gebiet der heutigen Türkei gibt es fast gar keine Jesiden mehr.
Mit Aufkommen des Panislamismus eskalierte ihre Verfolgung total. Wie auch Christen wurde jesidisches Leben in der Region, die die Kurden Serhad nennen, und die einmal das historische Armenien (Westarmenien) war, nahezu vollständig ausgelöscht. Leider beteiligten sich damals muslimische Kurden in den Regionen und Städten Kars, Ardahan, Ağrı, Iğdır, Erzurum, Muş, Van, Bitlis an den Massakern und der Vertreibung durch die radikal-sunnitischen, osmanischen Türken, dem IS der damaligen Zeit.
Der türkische Nationalismus fasste erst viel später Fuß in der Region.

Gedankt haben es die sunnitischen Türken ihren ehemaligen Waffenbrüdern und Glaubensbrüdern damit, dass sie, ungeachtet der Religion, anfingen alles Kurdische zu verbieten und zu verfolgen; von der Sprache, über Literatur, Lyrik, Theater, Schauspielerei und Kultur.
Zur gleichen Zeit blühte die kurdische Kultur und Sprache durch die jesidischen Einwanderer in den christlich geprägten Regionen des Kaukasus. Z.B. die über Jahrzehnte einzige legale kurdische Zeitung „Riya Teze“ wurde von Jesiden in der armenischen Hauptstadt Jerewan geschrieben.
Während es die Kurden in Armenien, Georgien und Russland also immer gut hatten, ereilte die Kurden im muslimischen Aserbaidschan, dessen Einwohner sich als turanistisches Brudervolk der Türken verstehen, ein anderes Schicksal. Sie wurden zu Azeri-Türken assimiliert und viele wissen gar nicht mehr, dass ihre Vorfahren Kurden waren. Auf Bitten der Türkei wurde 2012 mit der kurdischen Zeitung „Diplomat“ einer der Zeugen kurdischen Lebens in Aserbaidschan durch da Aliyew-Regime verboten. Das auf Kurdisch, Russisch und Azeri-Türkisch erscheinende Blatt verlegte die Redaktion daraufhin nach Georgien.

Die kurdische Gemeinschaft und Kurdistan wurden seit je her zerrissen. Ihre Geschichte ist von Verrat, Rache und Brudermord geprägt.

Araber, Türken und Mullahs haben immer für ihre nationalen und ihren islamischen Glauben zusammengehalten. Aber die Kurden haben seit Aufkommen des Islams keinen unblutigen Tag mehr in echter Freiheit mehr erlebt.
Die Jesidin im Video weiß dies alles und betet deshalb auch für das Wohl der Nachfahren jener muslimischen Kurden, die die Urahnen und Ahnen ihrer Religionsgemeinschaft massakriert oder vertrieben haben. Denn auch ihnen ist in der späteren Geschichte viel Leid wiederfahren. Sie zeigt, dass Menschlichkeit und Bescheidenheit im jesidischen Glauben und der jesidische Gesellschaft hohe Güter sind.

Der Fall Sükrü Tutus

Möge seine Seele in Frieden ruhen! Der Held Sukru Tutus (* 1939) war ein bedeutender aramäischer Führer in der Kleinstadt Beth Zabday (arab.: Azech / türk.: İdil) in der Provinz Şırnak. Von 1967 bis 1979 war er Bürgermeister von Azech.

Er wusste die Herzen der Suryoye zu berühren und zu bewegen. Das machte ihn so erfolgreich, dass die Türken nervös wurden. Sein Erfolg durchkreuzte ihre Monoethnisierungs- und Islamisierungspolitik. Der türkische Geheimdienst verübte 1973 das erste Attentat auf ihn. Glücklicherweise überlebte er. Er war so geachtet und geliebt, dass er leicht die Bürgermeisterwahl von 1979 gewann.
Das war für die Türken nicht akzeptabel. Und aus diesem Grund haben sie seine Wahl bestritten und einen Islamisten an seiner Stelle eingesetzt. Jedoch wurde Sükrü Tutus nicht entmutigt und fuhr fort, die Rechte der Aramäer seiner Stadt zu verteidigen.

Trotz vieler Drohungen und Angriffe verteidigte er unermüdlich die Rechte der
aramäischen Ureinwohner. Am 17. Juni 1994 wurde er bei einem Attentat vor einer Kirche durch 2 Kugeln aus 200 Meter Entfernung feige ermordet. Zunächst waren die Aramäer schockiert und gelähmt, dann flohen sie aus der Stadt. Die Familie von Sükrü Tutus erhielt damals in Deutschland Asyl.

Hinter der Tat steckte die radikale islamische Hizbullahî Kurdî, die kurdische Hizbullah, die mit Hilfe des türkischen Geheimdienstes gegründet wurde, um freiheitliche Kurden, alevitische Kurden und Christen auf Staatswunsch extralegal hinzurichten.

So können die Türken immer sagen: Nicht wir, sondern die Kurden haben es getan. Auf diese Weise führen sie seit über einem Jahrhundert Völkermorde und ethnische Säuberungen durch.

Taufe von Armeniern aus Dersim im Heiligen Etschmiadsin

Während des Völkermords der osmanischen Türken an Christen und Jesiden, darunter 1,5 Millionen Armenier, halfen die Kurden alevitischen Glaubens in der Provinz Dersim (türkisch: Tunceli) den Opfern.
Sie versteckten viele tausend Armenier und gaben sie gegenüber den Verfolgern als einheimische Kurden aus, um sie zu retten.
Auch das ist ein Grund für die verheerenden Massaker durch die türkische Armee in den Aleviten Dersims 1937 und 1938.
Es war die Rache der Türken an den alevitischen Kurden der Region, weil sie die komplette Auslöschung der anatolischen Armenier mit verhindert hatten.

Viele Jahrzehnte lang wussten viele Einwohner der Provinz nichts von ihren Vorfahren. Um sie zu schützen, hat man es ihnen oft nicht gesagt, oder sie mussten das Geheimnis streng hüten.
In den letzten Jahren interessieren sich immer mehr für ihre armenischen Wurzeln, und kehren zum Glauben ihrer Vorfahren zurück.
So auch diese drei Männer aus Dersim, die sich im November 2014 im Heiligen Etschmiadsin armenisch-apostolisch taufen ließen.

 

Deutscher Außenminister setzt sich für Kämpfer des Islamischen Staats ein!

Mitte Oktober konnten Kurden und Assyrer mit Unterstützung der USA Rakka vom brutalen, dschihadistischen Joch des Islamischen Staats befreien.

Zahlreiche Kämpfer der YPG / YPJ und der Sutoro ließen dabei ihr Leben für die Freiheit der Menschen in der Stadt und der ganzen Welt.

Sie wurden von Kämpferinnen und Kämpfern des IS für deren menschenverachtende, diktatorische Weltsicht getötet.

Einigen von diesen mutigen Helden soll hier ein Gesicht gegeben werden.

Die Befreiung von Rakka war auch eine Befreiung von Burka und Vollverschleierung.
Als kurdische, assyrisch-aramäische Verbände und weitere Verbündete diese Woche Rakka vom Islamischen Staat befreiten entstanden diese Bilder.
Gestandene Frauen brechen in Jubel aus, verneigen sich vor den weiblichen Kämpferinnen der YPJ und entledigen sich ihrer Burkas und Nikabs.
Der IS hatte sie gezwungen diese Vollverschleierungen und Symbole des wahabitischen Faschismus zu tragen.
Außerdem feierten sie Abdullah Öcalan als geistigen Vater der Armee ihrer Befreier.

Ungefähr zeitgleich mit der Befreiung tauchte ein Bericht der Hessenschau auf. Sein Inhalt ist skandalös und ein Hohn.

Nach dem Bericht setzt sich das Auswärtige Amt von Sigmar Gabriel von der SPD leidenschaftlich für die Rückkehr von 200 IS-Bestien mit deutschem Pass ein!

Bekannt geworden ist das durch den Fall Nadia Ramadan.
Die Terroristin des Islamischen Staats hat sich in Frankfurt radikalisiert, hat sich dem IS angeschlossen und wurde von Kurden gefangen genommen.
Dann hat sie einen weinerlichen Brief an Merkel geschrieben, dass sie zurück nach Deutschland will, weil es ihr so schlecht gehen würde.
Laut Hessenschau heuchelte sie zwar, dass von ihr keine Gefahr ausgeht.
Gleichzeitig posaunte sie aber raus der Islamische Staat hat den Krieg nur verloren, weil er nicht streng genug ist!
Wer nach der 2. Aussage ihre 1.Aussage noch verkaufen will ist entweder extrem dumm oder extrem bösartig!

Die Bundesregierung setzt sich aber tatsächlich für dieses und noch ca. 200 weitere Monster und Kriegsverbrecher ein, die in Syrien und im Irak gefangen wurden!
Tausende Kurden, Assyrer, Aramäer und freiwillige Menschen von guten Willen aus der ganzen Welt haben in Syrien und Irak ihr Leben gelassen, um die Welt von diesen Nazis der modernen Zeit zu befreien!
Sigmar Gabriel, der verbohrte aber harmlose Pegida-Opas und Pegida-Omas als Pack beschimpft, setzt sich mit Angela Merkel für Kriegsverbrecher ein, die mit der eindeutigen Absicht für eine diktatorische, verfassungsfeindliche Weltsicht zu töten ausgereist sind!
Das ist Beihilfe! Das ist ein Verbrechen!

Die Bundesregierung in Berlin, die laut Tagesspiegel bereits Taliban Asyl gewährt, und Kriminelle und Gefährder nicht entschieden abschiebt, will zusätzlich zu den durch unkontrollierte Einwanderung ins Land gekommenen, weitere „deutsche“ IS-Terroristen nach Deutschland holen.
Wer sich jetzt nicht eindeutig und klar gegen diesen Irrsinn positioniert, der kann sich seine Krokodilstränen und Beileidsbekundungen beim nächsten Anschlag sparen.

Um sich vor Augen zu führen, wen die Bundesregierung hier ins Land holen will, sollte man den Opfern ihrer neuen Lieblinge gut zuhören.

Eines ihrer Opfer ist die Jesidin Nadia Murad. Sie war am 2.11. bei Markus Lanz zu Gast.

Wenn Leute wie IS-Burkadschihadistin Nadia Ramadan den Islamischen für „nicht streng genug“ halten, kann man dies im Bezug auf seine Opfer mit „nicht brutal genug“ übersetzen.

Für die Sicherheit und das Leben der Bevölkerung Deutschlands, egal welcher Herkunft, kann man nur hoffen, dass Kurden, Syrien und Irak hart bleiben und dem Wunsch der Bundesregierung auf Auslieferung der IS-Dschihadisten nicht nachkommen!

Jesiden: Glaube, Mythologie und Geschichte

Diese 15-minütige Kurzdokumentation des 2005 überraschend verstorbenen ORF-Journalisten Zarik Avakian, ein im Iran geborener Armenier, besticht trotz der bescheidenen Bildqualität durch eine mystische und melancholische Atmosphäre.
Sie liefert interessante Einblicke in Glaube, Mythologie und Geschichte der Jesiden.
Dabei kommt u.a. der Leiter der jesidischen Union von Armenien, Aziz Tamoyan, zu Wort.

Shingal bleibt das Land der Jesiden!

Deutschland wählt am 24.9. einen neuen Bundestag.

Nur einen Tag später soll in Südkurdistan ein Referendum über die Unabhängigkeit vom Irak stattfinden.
So sehr dies grundsätzlich zu begrüßen ist, und so sehr den Kurden ein eigener Staat zu gönnen ist, so sehr macht sich unter den Minderheiten Unmut breit.

Dieser ist durch die Person des kurdischen Präsidenten Massud Barzani begründet. Ihm wird immer wieder Nähe zum AKP-Regime in der Türkei sowie zu fundamentalistischen Predigern im eigenen Land unterstellt.

 

Erst letzte Woche hatte hat Lara Youssif, die von Barzani als Bürgermeisterin der Stadt assyrisch-chaldäischen Stadt von Alqosh aufdiktiert wurde, zu Verhaftung von christlichen Demonstranten aufgerufen.
Sie demonstrierten für die Wiedereinsetzung des gewählten assyrisch-chaldäischen Bürgermeisters, der durch Barzani und seiner Partei abgesetzt wurde.

Auch in der Stadt Telkepe wurde ein christlicher Bürgermeister abgesetzt und durch ein Parteimitglied Barzanis ersetzt.

Am 9.9. kam es daher in der assyrisch-chaldäischen Diaspora zu zahlreichen Demonstrationen gegen Barzanis Referendum.

Unter anderem im australischen Sydney gingen 300 irakischstämmige Christen auf die Straße.

Auch viele Jesiden misstrauen Barzani.

Diese offene Botschaft schrieb ein jesidischer Freund diese Woche an den kurdischen Präsidenten.

Shingal bleibt das Land der Jesiden!

Barzani, die Jesiden von Shingal lassen sich nicht von dir täuschen!
Wir wissen das du bist ein Islamist bist und kein Bruder des Jesiden!

Mit 74 Völkermorden haben islamische Terroristen immer wieder an uns vergangen, um eine ethnisch gesäuberte islamische Staaten auf unserem Land zu errichten.
Schon 1914-1919 haben sich deine Vorfahren mit den Türken zusammen getan, um hundert tausende von uns zu töten. Weitere hundert tausende flohen damals nach Armenien und Georgien!

Auch du und deine Partei stehen dem nationalislamistischen Regime der AKP in der heutigen Türkei nah!
Du täuschst uns nicht!

Nur Shingal ist uns Jesiden als Rückzugsort geblieben.
Du wirst ihn uns nicht nehmen!

Shangal Êzidxana !

Barzani-Êzdie Shangale şaşdkin, hun nain xapandin,te jar keseki îslamî nebin birayê Êzdiya

Terorîstên îslamî anîn Farmana – 74 sar Milâte Êzdiy,ji bo îdeologiya Kurdistana Îslamî ye,!
Her kes Shangala Ezidxane aliyê xwe de vedkişîne.