Armenischer Volkstanz zu Thanksgiving

Letzte Woche wurde in den USA „Thanksgiving“, das Erntedankfest, gefeiert.
An der Thanksgivinparade in Boston nahm auch die „Sayat Nova Dance Company“ teil und führte in farbenfroher Tracht armenische Volkstänze auf.

3 Aramäer / Assyrer für Trump

Mit der Wahl Donald J. Trumps wurden auch Aramäer / Assyrer gewählt

Wenn Trump am 20. Januar 2017 die Präsidentschaft der USA antritt, werden drei Aramäer / Assyrer ihre Plätze in seinem Nahostberaterstab einnehmen.
Zum Einen gibt es Professor Gabriel Sawma, Nahostexperte und Professor für internationales Recht. Er ist Aramäer aus Beirut im Libanon.
Außerdem verstärkt Walid Phares, maronitischer Christ aus der libanesischen Stadt Batroun den Beraterstab des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er hat sich in Vergangenheit auf wissenschaftlicher, politischer und medialer Ebene als Nahost- und Terrorismusexperte bewährt.
Auch auf die Arbeit von David William Lazar, Assyrer aus der irakischen Hauptstadt Bagdad und Vorstandsmitglied der AMO (American Mesopotamian Organisation) darf man gespannt sein.

Donald Trump ist eine Chance für Aramäer und Kurden

Daniyel Demir vom Bundesverband der Aramäer in Deutschland hat sich mit einem weiteren interessanten Statement zur US-Präsidentschaftswahl zu Wort gemeldet. Er sieht in Donald Trump eine Chance für die Aramäer einhergehend mit scharfer Kritik an der Bündnispolitik Obamas und Clintons in Syrien. Bzgl. der Kurden äußerte sich Nahostexperte Dr. David Romano von der Missouri State University in einem Kommentar für die Nachrichtenagentur Rudaw zurückhaltender aber ähnlich.

 

Der Bundesvorsitzende des Bundesverbands der Aramäer in Deutschland sieht in der Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA eine Chance für die Aramäer zu mehr Mitgestaltung.

Auf seinem Facebookprofil äußerte er sich folgendermaßen:

„Präsident Trump – Für die Aramäer heißt dieser „Systembruch“ jetzt amerikanische Politik mitgestalten zu können! Wie in aller Welt soll das nur gehen, fragt ihr Euch zu Recht.

Es ist bemerkenswert, dass in Trumps Beratergremium ´Middle East American National Board´ auch aramäische Christen, wie Gabriel Sawma, Professor für Nahost-Studien an der Fairleigh Dickinson University, ein geschätzter und ausgewiesener Experte, einberufen wurden. Unter Hillary Clinton undenkbar.

Setzen wir die politische Brille auf und blenden mal die subjektive Einschätzung weg, mag Trump in diesem Zusammenhang völlig unerfahren sein, gleich einem Elefanten im Porzellanladen, doch kann das nicht für die Weltpolitik von Vorteil sein?! Je unerfahrener er ist, desto bessere Berater werden seine Geschicke lenken. Jedenfalls konnte es so nicht weitergehen. Es musste jemand die Notbremse ziehen, ansonsten hätten wir die Welt an die Wand gefahren. Dabei denke ich an den festgefahrenen, schier unlösbaren Syrien-Konflikt, das Pulverfass Nahost, die abgebrochenen USA-Russland Gespräche, die bereits eingeläutete Fortsetzung des Kalten Krieges uvm.

Eine Clinton-Ära hätte allem Anschein nach, mit Blick auf die politische Karriere und Haltung dieser Dame, eine neue Eskalationsstufe eingeläutet. Eine Präsidentin Clinton hätte sich mit Durchsetzungskraft und militärischer Stärke gegenüber der Obama-Strategie abheben und besonders gegenüber Putin stärken und beweisen wollen.

´Spekulation´ mögen manche rufen, doch eine persönliche Erfahrung in einem politischen Treffen vor etwa einem halben Jahr bestätigt mich in dieser Position. Ein hochrangiger Politiker und Stratege im Außenministerium eines Landes, welches im Syrien-Konflikt eine entscheidende Rolle spielt, teilte mir damals mit, dass man derzeit von Obama in der Endphase seiner Amtszeit nicht viel Rückendeckung erwarten könne, daher halte man sich in einer gewissen Richtung noch einigermaßen zurück. Doch sobald die neue Administration am Zug ist, werde man (militärisch) „aktiv“. Von Trump sprach er nicht…

Viele kneifen sich immer noch in den Allerwertesten, waren sich ihrer Sache mit Hillary ziemlich sicher… Jetzt zuzusehen, wie sie wohl oder übel gratulieren (müssen), ist amüsant. Man weiß nie was kommt… Steinmeier hat es nicht über die Lippen bringen können und wird jetzt wohl Bundespräsident, um Trump etwas aus dem Weg zu gehen.

Bei seiner Dankesrede noch am Wahlabend und bei seinem Treffen mit (Noch-)Präsident Obama im Weißen Haus stand ein ganz anderer Trump vor uns. Kaum wieder zu erkennen. Ein Obama erhielt relativ zu Beginn seiner Amtszeit den Friedensnobelpreis, was ich als sehr fragwürdig empfand. Fazit der Obama-Clinton-Administration: Der Nahe und Mittlere Osten liegt aktuell in Schutt und Asche und versinkt im amerikanischen Waffenarsenal – Syrien und der Irak nur als Beispiel. Islamistischer Terror und gezüchtete „gemäßigte“ Rebellen überall. Es zählt, was Trump in Zukunft aus dieser großen Verantwortung machen wird. Ziehen wir das Fazit also erst nach seiner Amtszeit.“ (https://www.facebook.com/daniyel.demir/posts/10211586532404901)

Bereits im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen hatte die libanesische Partei „Aramean Democratic Organisation“ zur Unterstützung des Republikaners aufgerufen (http://www.aramaic-dem.org/English/Articles/87.htm).

Was die Aussichten für die Kurden angeht äußerte sich ein weiterer Experte vorsichtig optimistisch. Dr. David Romano (http://politicalscience.missouristate.edu/dromano.aspx), Nahostexperte aktuell an der Missouri State University tätig schrieb in einem Kommentar für die kurdische Nachrichtenagentur Rudaw:

„Einige von Donald Trumps außenpolitischen Beratern und deren Entourage haben in Vergangenheit mehrfach den Eindruck erweckt, den Kurden unter den richtigen Bedingungen wohlgesonnen zu sein. Ihr bescheidener Komlumnist hatte mit einigen von ihnen Kontakt, um sich ihre Ansichten zur Thematik anzuhören. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es unhöflich ihre Namen zu nennen.“ (http://rudaw.net/mobile/english/opinion/10112016#sthash.reKBl2ho.Gszw3QIL.dpuf)

 

 

Bild: ArDO (http://www.aramaic-dem.org/English/Articles/87.htm)

 

Wegen Reaktion auf US-Wahl: Migrantenvertreter kritisieren Bundesregierung scharf!

Namhafte Migrantenvertreter haben die Spitzenpolitiker der Bundesregierung und der Grünen, teilweise eigene Parteikollegen, scharf angegriffen. Sie können nicht nachvollziehen, wie man gegenüber dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump derart angriffslustig sein kann, während gleichzeitig menschenverachtende und totalitäre Regime in Nahost hofiert werden.

 

Daniyel Demir ist Bundesvorsitzender der Aramäer in Deutschland. Seine Organisation unterstützt Christen in Syrien und im Irak.

Er äußerte sich auf seiner Facebookseite wie folgt:

„Wir brauchen eine europäische Antwort auf Trump!“ | „Schockstarre“ | „Worst-Case-Szenarien“

Ein Appell an unsere Politiker hier im Lande: Wir brauchen eine deutsche bzw. europäische Antwort auf und für uns selbst!! Jedes politische Erdbeben birgt auch Chancen zum Positiven. Ergreifen wir diese einmalige Gelegenheit, um der Politik mehr Glaubwürdigkeit, Authentizität und Rückgrat zu verleihen. Genau das sind die Werte, die die BürgerInnen hier im Land mehr und mehr vermissen. Wir sollten in den Spiegel schauen und unsere desaströse Außenpolitik im Hinblick auf Länder wie z.B. Saudi Arabien, Qatar oder der Türkei korrigieren, die die Menschenrechte übelst mit Füßen treten, dafür auch noch EU-Milliarden erhalten, mit dem Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat belohnt werden, milliardenschwere Rüstungsdeals erhalten und maßgeblich für den barbarischen, islamistischen Terror im Nahen Osten verantwortlich sind, der eine internationale Bedrohung darstellt und uns mittlerweile auch jederzeit hier in Deutschland treffen kann. Diese Doppelmoral und Ignoranz schreit zum Himmel. Im Zusammenhang mit den US-Wahlen und dem neuen Präsidenten – ein tatsächlicher Systembruch – sehe ich sogar greifbare Chancen für Deutschland und die EU, diese Kurskorrekturen einleiten zu können. Ergreifen wir sie und lamentieren nicht!“(https://www.facebook.com/daniyel.demir/posts/10211571594191455?pnref=story)

 

Auch Jaklin Chatschadorian (CDU), Kölner Rechtsanwältin, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates der Metropole am Rhein, und ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland, mahnt die Doppelmoral deutscher Spitzenpolitiker an:

„Es machen gerade die Runde,
Bilder, die Außenminister Steinmeier, samt Handshake zeigen,
– mit der iranischen Führung
– mit der saudischen Führung
– mit der tü
rkischen Führung
– mit der russischen Führung

Doch Trump will er nicht einmal gratulieren. Nein, er mahnt gar Sorge an.

Steinmeier, Merkel, Göring – Eckhardt – sie alle gerieren sich zur neuen deutschen Freiheitsstatue, die Lady Liberty den Weg weisen will.
Gerade jetzt, wo sie nicht mehr mit Lady Hillary in Nahost dinieren werden.“ (https://www.facebook.com/jaklin.chatschadorian/posts/1318258418204490?pnref=story)

 

Im selben Kontext kommen deutliche Worte von Erol Özkaraca, Jurist und ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die SPD. Im Gegensatz zu seiner Parteispitze, übt der türkeistämmige Rechtsanwalt scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„Bei Erdogan hält sie die Fresse und bückt sich tief.
Trump fordert sie auf, die Grundwerte zu achten, noch bevor er überhaupt Präsident ist und irgendetwas verbrochen hat.
„Auf der Basis dieser Werte biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an…….“ Was machst Du? Du bietest ihm unter Bedingungen Zusammenarbeit an? Eyh Mann, die Alte ist total vorpommern! Die USA haben UNS die Demokratie gebracht. Lies einmal die Verträge, die wir mit den USA haben, bevor Du großzügig Zusammenarbeit anbietest. Das hättest Du Erdogan sagen und vor allem durchziehen sollen!

Sie hat den Schuss nicht gehört und sie wird ihn auch nicht mehr hören. Sie muß endlich weg, aber fragt mich nicht, wer es machen soll. Ich verzweifele schon genug….“

( https://www.facebook.com/erol.oezkaraca/posts/10154701989546737?pnref=story)

 

Bild:

Eigenkreation, kombiniert aus http://www.altawhid.org/wp-content/uploads/2014/10/1644.jpg und https://kurmenistan.files.wordpress.com/2016/11/958be-erdogans_merkel.jpg

FuF: Kommentar zur Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA

[…]
Damals trat sie [Hillary Clinton] für ein militärisches Eingreifen der USA in Syrien auf der Seite von dschihadistischen Milizen wie Jabhat Al Nusra, Ahrar ash Sham und Liwa Sultan Murat ein.
Welche Katastrophe das für die Alawiten sowie Christen in Syrien (Syrisch-Orthodoxe, Maroniten, Melkiten, Armenier, etc.) bedeutet hätte, muss ich wohl niemandem mit ein wenig Vorbildung zum Nahen und Mittleren Ostenerklären.
[…]
Trump hat wortwörtlich gesagt, „Fan der Kurden“ zu sein.
Ein gutes Statement, wenn man bedenkt wer derzeit am effektivsten gegen den IS kämpft.
[…]

Tichys Einblick: Mosul: Von der Mutter aller Schlachten zum Großislamischen Reich

[…]
In Mosul geht es um mehr, als TV-Nachrichten und Außenminister begreifen. Erdogan nutzt die weltpolitische Schwäche der USA für sein Ziel eines sunnitisch-islamisches Militärbündnisses, einer SITA (Sunnite Islamic Treaty Alliance) – jenseits der NATO – mit den wahabistischen Sa’ud und den auch fundamentalistischen Pakistani als zwei militärisch hochgerüsteten Partnern.
[…]

 

Focus: Europäer, setzt in Syrien auf die Kurden!

Erdogan bekämpft sie blutig. Amerikaner und Deutsche lassen ihn gewähren. Sie verstoßen damit gegen ihre eigenen Interessen

Weiter im Link:

http://m.focus.de/magazin/archiv/die-debatte-europaeer-setzt-in-syrien-auf-die-kurden_id_5912810.html

Tichys Einblick: Hillary Clinton, Angela Merkel, die Neue Weltordnung und die Europäische Union

Für Diana Johnstone, Autorin des Buches: Die Chaos-Königin, Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht ist die Kandidatin der Demokraten nicht nur die Galionsfigur des Establishments in Washington, sondern Teil des Military Industrial Complex‘, vor dem Dwight D. Eisenhower schon 1961 warnte.
Das Zweiparteiensystem in den USA erlaubt den Wählern alle vier Jahre die Wahl zwischen nur zwei Kandidaten. Wofür steht Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten für die US-Präsidentschaft? Wie hat sich die Welt in der langen Zeit ihres politischen Wirkens verändert, und wie hat sie sich mit ihr verändert.
Folgende Gedanken, formuliert im FOCUS, scheinen weit verbreitet: “In den USA finden sich derzeit viele Bürger, die leidenschaftlich bis fassungslos über Trump schimpfen und ihre Sorgen darüber zum Ausdruck bringen, was er mit ihrem Land anstellen könnte. Fragt man sie unmittelbar nach einem solchen Ausbruch, ob sie also für Hillary stimmen werden, antworten viele von ihnen ohne mit der Wimper zu zucken mit Nein. Denn das Unbehagen oder gar der Hass gegenüber Clinton sind in großen Teilen der Gesellschaft nicht geringer als gegen Trump.
Woran liegt das?

Weiter im Link:

http://www.rolandtichy.de/feuilleton/buecher/hillary-clinton-angela-merkel-die-neue-weltordnung-und-die-europaeische-union/

Epoch Times: Vor laufender Kamera: Mit USA verbündete „moderate Rebellen“ enthaupten palästinensisches Kind

Von den USA unterstützte sogenannte „moderate Rebellen“ sorgen mit einer Enthauptung für Entsetzen. Im Internet zirkuliert ein Video, auf dem ein palästinensischer Junge von den Rebellen geköpft wird. Das Kind musste sterben weil es „Pro-Assad“ gewesen sei.

Weiter im Link:

http://www.epochtimes.de/politik/welt/syrien-usa-verbuendete-moderate-rebellen-enthaupten-palaestinensisches-kind-a1913235.html

 

 

Tichys Einblick: ORLANDO SOLLTE WARNEN: Heute die Schwulen und morgen bist du dran, Ungläubiger

Der IS ist ein formidabler Gegner, ihn zu vernichten eine enorme Herausforderung. Es spricht viel dafür, dass wir uns dieser Herausforderng nicht stellen werden, sondern uns an steigende Opferzahlen und weiteres Relativieren und Verharmlosen werden gewöhnen müssen.

Weiter im Link:

http://www.rolandtichy.de/meinungen/heute-die-schwulen-und-morgen-bist-du-dran-unglaeubiger/