SVETI SAVA – DER HEILIGE SAVA VON SERBIEN

1175 wird der jüngste Sohn Stefan Nemanjas, des Einers der serbischen Fürstentümer, geboren und in der Taufe Rastko genannt. Er erhält die übliche Prinzenausbildung, flieht aber, als er mit siebzehn Jahren verheiratet werden soll, auf den Berg Athos. In dem zum Panteleimon-Kloster gehörenden Rossikon wird er nach nur wenigen Tagen zum Mönch mit Namen Sava geschoren. Bald übersiedelt er in das Kloster Vatopedi, wo er die ganze oströmisch-griechische Bildung in sich aufnehmen kann. Hier findet Sava unter anderem die Hymnen des Göttlichen Lichts und der Göttlichen Liebe des heiligen Symeon des Neuen Theologen (949-1022) und versenkt sich in sie. Er war also bestens vertraut mit der authentischen orthodoxen Spiritualität der Vergöttlichung, der „Theosis“.

Stefan Nemanja akzeptiert den Schritt seines Sohnes schließlich und wird durch ihn zum Wohltäter des Heiligen Berges. Im hohen Alter selbst Mönch mit Namen Simeon geworden, zieht er zu Sava auf den Athos. Gemeinsam gründen sie 1198 ein Kloster für Serben: Hilandar. Simeon entschläft am 13./26. Februar 1200.

Fünf Jahre nach Simeons Tod überführt Sava, der inzwischen Archimandrit geworden ist, den Leib seines Vaters in dessen Gründung, das Kloster Studenica. Er bleibt dann, die Notwendigkeit einsehend, über zehn Jahre in der Heimat.

Nach einem erneuten, zweijährigen Athosaufenthalt wird Sava 1219 vom Ökumenischen Patriarchen in Nikäa zum ersten Erzbischof für eine selbständige serbische Kirche geweiht. Mit dieser Würde bekleidet, krönt er 1220 seinen Bruder Stefan im Kloster Zica zum ersten serbischen König. Als Mönch in steter Zwiesprache mit Gott, sucht der Erzbischof als Ratgeber in politischen Dingen und als Erleuchter des Volkes durch den Bau von Kirchen und Klöstern ein im orthodoxen Glauben einiges Serbien zu schaffen. So will er das Werk seines Vaters vollenden. Sava denkt aber auch an die orthodoxe Welt insgesamt. Das zeigt sich besonders auf einer Pilgerreise ins Heilige Land.

Savas Abscheu erregt der Machtkampf zwischen dem neuen König Radoslav und seinem Bruder Vladislav, der bald nach dem Tod König Stefans im Jahr 1228 ausbricht. Nachdem er die Wogen geglättet hat, widersetzt sich Sava dem Unabänderlichen nicht und krönt Vladislav zum König. Darauf aber dankt er ab, übergibt die erzbischöfliche Würde seinem Schüler Arsenije und tritt eine sehr ausgedehnte zweite Pilgerreise an. Auf dem Rückweg macht er Station in der bulgarischen Residenzstadt Veliko-Trnovo. Und dort entschläft Sava – „der erste Erzbischof“ – , wie er seinen letzten bekannten Brief an seinen geistlichen Sohn Spiridon, den Abt von Studenica, unterschreibt. Es ist der 14./27. Januar 1236. Sein Leib wird zwei Jahre später in das von König Vladislav gestiftete Kloster Milesevo überführt.

– Wer nun war Rastko Nemanjic also, der heilige Sava? Er war in erster Linie jemand, der danach trachtete, Gott zu finden und in ihm sein Leben als Mensch zu gründen. Deshalb ließ er sich als Jugendlicher nicht in die politisch-dynastischen Pläne seines Vaters einspannen, den er gleichwohl sehr liebte, sondern floh auf den Athos und wurde Mönch. Deshalb suchte er auch in seinem ganzen weiteren Leben immer wieder die Einsamkeit. Deshalb führte ihn seine erste Pilgerreise ins Heilige Land, wo er in den Fußstapfen seines Herrn und Meisters Jesus Christus wandelte. Und deshalb erklomm er schließlich auf der zweiten Pilgerreise in prophetisch-zeichenhafter Vorwegnahme seines Lebenszieles so oft wie möglich den Gottesberg auf der Halbinsel Sinai.

Wirkliche Gott-Bezogenheit eines Menschen allerdings gebiert tiefstes Verantwortungsgefühl, gebiert wahre und ungeteilte Liebe. Und sie manifestierte sich bei Sava im nimmermüden Einsatz für sein serbisches Volk, für dessen geistliches und leibliches Wohlergehen, und im Kampf um eine stabile kirchliche und politische Ordnung.

In der Kirche des Klosters Milesevo, in der Savas Leib bis zu seiner Verbrennung durch die Türken 1595 ruhte, hat sich ein Fresko erhalten, das wahrscheinlich kurz nach seinem Tod entstanden ist (Titelbild). Es zeigt ein Antlitz, das die Spuren strengen Fastens trägt und gleichzeitig von großer Gefühlstiefe geprägt ist. Es zeigt den in der Schau des Göttlichen Lichts verweilenden, hochgebildeten Mönch aus fürstlichem Geblüt und den um die Menschen besorgten Erzbischof: Sava, einen unserer wahren Väter unter den Heiligen.

Die Kirche singt (Troparion, Ton 3, Kiever Weise): „Du warst des Weges, der zum Leben führt, / Unterweiser, Du, Erzhirte und Lehrer. / Denn Du kamest zuerst, Hierarch Sava. / Dein Vaterland hast Du erleuchtet / und als Wiedergeborene durch den Heiligen Geist / Deine ganz geheiligten Kinder Ölbäumen gleich / in das geistige Paradies eingepflanzt. / Deshalb verehren wir Dich als gemeinsam thronend / mit den Aposteln und den Hierarchen, / und wir bitten Dich: Bitte Christus Gott, / uns zu gewähren das große Erbarmen.

Das von Diplom-Theologe Michael Schulte ins Deutsche übersetzte Buch „Das Leben des heiligen Sava“ ist in den serbisch-orthodoxen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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Gedanken zu „Gabriel: verlogene Außenpolitik“ von Markus Hibbeler

Der Journalist Markus Hibbeler hat am 27.1.2018 einen, wie immer guten, Artikel auf Fisch und Fleisch veröffentlicht unter dem Titel „Gabriel: verlogene Außenpolitik“.

Einige Gedanken dazu wollen wir hier bloggen, bevor wir Markus Hibbelers Text verlinken:

Über die Zusammenhänge, die Markus Hibbeler anspricht, kann man Bücher schreiben! Die Serben sind z.B. mit das am übelsten betrogene Volk des europäischen Kontinents. Die Deutschen spielen hier seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts mal wieder eine ganz abartige Rolle. Die Preußen haben damals schon einen Pakt mit dem osmanischen Sultan geschlossen und Österreich gezwungen, die offenen Unterstützung für die Völker des Balkans einzustellen. Zum Glück wurden u.a. serbische Partisanen über Umwege weiter unterstützt! Es sind solche Details der Geschichte, die man kennen muss um die Gegenwart zu verstehen! Wo immer es in den letzen knapp 300 Jahren islamische Unterdrücker zu unterstützen gab, war Deutschland ganz vorne dabei! Ob das beim Völkermord an den Armeniern, Suryoye, Griechen und Jesiden war, ob das im 2. Weltkrieg in der Allianz mit dem Großmufti von Jerusalem und den bosniakischen Bataillonen war, ob das bei der Unterstützung von Al Kaida in Tschetschenien 1999 war, und und und! Die Unterstützung der Türkei heute steht in einer Linie mit dieser genozidalen Politik Berlins an der Seite der radikalsten und brutalsten Formen des Islam! So gesehen ist Gabriels Politik eher konsequent als verlogen. In Zeiten in denen sich Anhänger der Regime die eine solche Außenpolitik unterstützt auch gegen die Bevölkerung Europas im inneren wendet, aber absolut verbrecherisch.

Markus Hibbeler: Gabriel: verlogene Außenpolitik

Polen ehrt armenische Einwanderer

„Die Schönheit der Geschichte des armenischen Volkes ist auch Teil der Geschichte unserer Nation und untrennbar mit der Geschichte Polens verbunden.
Es ist unmöglich, sich die polnische Republik ohne den Beitrag der Armenier vorzustellen!“

Das sagte der polnische Präsident Andrzej Duda am 29.3.2017

Anlass des Zitats waren die Feierlichkeiten zu 650 Jahren armenischer Einwanderung nach Polen.

Quelle dazu:
http://www.prezydent.pl/aktualnosci/wydarzenia/art,553,nie-sposob-wyobrazic-sobie-historii-rzeczpospolitej-bez-wkladu-ormian-.html

In Polen leben etwa 8000 Armenier, deren Herkunft sicher ist.
Etwas mehr als 1000 sind armenische Staatsbürger.
Die tatsächliche Zahl von Polen mit armenischen Wurzeln dürfte allerdings deutlich höher liegen.
Man kann sie nicht bestimmen, weil die Armenier in Polen oft katholisch wurden und sich polnische Nachnamen gaben.
Typisch für Namen polnischer ist die Kombination aus dem Namen des Vaters und der Nachsilbe -wicz.

Derartige Ehrerweisung und Respekt von Spitzenpolitikern in Deutschland suchen christliche Einwanderer vergeblich.
Hier empfindet sie die Spitzenpolitik in Persona von z.B. Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier als Störfaktor, weil ihre Geschichte und Gegenwart die Moralpropaganda als Lüge entlarvt, mit der die enge Zusammenarbeit Berlins mit IS-Unterstützerstaaten gerechtfertigt wird.

Umso abstoßender ist es, wenn bundesregierungsnahe deutsche Medien Polen verunglimpfen.

Beispiele für die rassistische Hetze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kann man hier nachlesen: https://www.publicomag.com/2018/01/die-ard-das-hetzopfer-polens/

Sie sind beispielhaft für das rüde Verhalten und die Geringschätzung der deutschen Regierung und ihrer Medien gegen nicht-muslimische Migranten.

Er war erst 11 Jahre alt, Christ, Serbe und liebte seinen Hund: Dafür wurde Slobodan Stojanovic brutal hingerichtet

Sein Name war Slobodan Stojanovic. Er war erst elf Jahre alt, als er, eine Nacht im Juni 1992, vom Flüstern seiner Eltern geweckt wurde, die ihm mit den Händen ein Zeichen gaben, dass es Zeit ist, zu gehen. Sie wusste, sie musste fliehen um dem Tod zu entkommen. Ein zügelloses und blutrünstiges Übel kam zu seiner üblichen „Arbeitszeit“ über sie. Am Morgen zuvor kam es schon über viele andere serbische Dorfbewohner in der Region.

Zügellos und blutrünstig!

Es war schon Morgen, als Slobodan eine sichere Zuflucht erreichte.

Dann wurde ihm plötzlich klar, dass sie seinen Lieblingshund nicht mitgenommen hatte. Sein treuer vierbeiniger Gefährte war immer noch im Hinterhof angekettet. Er hatte das Gefühl, jemanden verraten zu haben, der ihn nie betrügen würde.

Am nächsten Tag, vor dem Frühstück, rannte der Junge plötzlich auf das verlassene Haus zu, um seinen Hund zu sich zu holen. Niemand konnte ihn aufhalten. Dann war er einfach fort. Er rannte direkt in die Hände derer, die damals in Donja Kamenica dabei waren alles Serbische zu töten und zerstörten. Tagen flehten Slobodans Eltern ihre ehemaligen Nachbarn, Muslime, an, ihnen ihr Kind zurückzugeben. Vergeblich!

Wie immer wieder in der Geschichte des Balkans und des Orients machte der Islam ehemalige Nachbarn zu Bestien, wie schon z.B. auch beim Völkermord der osmanischen Türken an den Armeniern, Suryoye, Griechen und jesidischen Kurden.

Slobodans Hände wurden an den Ellenbogen abgeschnitten. Sechs Zähne im Oberkiefer wurden dem Kind ausgeschlagen. Die islamischen Truppen schnitten ihm Finger und Ohren ab. Als sein Leichnam gefunden wurde, stach ein quadratisches in seiner Brust ins Auge, das mit einem Messer geschnitten wurde. Sein Kopf wies eine Durchschusswunde auf.

Die islamisierte und osmanisierte Albanerin Elfete Veseli gehörte damals zu den Mördermilizen von Naser Oric, die nicht nur aus Muslimen vom Balkan bestanden, sondern von Dschihadisten aus der ganzen Welt verstärkt wurden, wie heute der IS!

Veseli stammte aus dem gleichen Dorf wie der 11-Jährige. Sie kannte Slobodan natürlich. Sie war damals 32 Jahre alt und hatte ein morbides Bedürfnis nach rituellen Folterungen ihrer 11-jährigen Nachbarin, um ihren Hass zu stillen. So wollte sie sich vor den lokalen Kriegern Allahs beweisen. Erst im September 2016 wurde Elfeta Veseli in der Schweiz festgenommen.

Die Liebe und Hingabe des kleinen Slobodan zu seinen Hund waren stärker als die Angst um sein eigenes Leben.

Diese edelsten Tugenden und Werte und die Tatsache dass er Christ und Serbe war, kosteten ihn sein Leben, bevor es wirklich angefangen hatte.

Sein Herz war jedoch stärker und mutiger als das vieler Erwachsener. Es sicherte ihm einen Platz im Himmel, als Märtyrer für sein Land, seinen Glauben und die natürliche, gottgegebene, platonische Liebe zwischen Mensch und Tieren.

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Jesidin betet für Kurdistan

Eine kurdische Jesidin betet nach altem Brauch zur Sonne

Aus uralten antiken Zeiten stammt der Brauch des Gebets zur Sonne, den die Jesiden mit den Zoroastrern ebenso wie die Verehrung des Feuers und des Lichts gemeinsam haben.
Diese hellen, lebensbejahenden Elemente aus der Natur symbolisieren für sie die göttliche Ordnung, denn sie sind gottgegeben.
Die islamischen Imame der Araber und muslimischen Kurden sollten genau hinschauen und gut zuhören. Diese Frau betet trotz allem Schmerz der Geschichte aufrichtig für alle Kurden und ihr Land.

Zwischen dem Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart mussten immer mehr Jesiden ins Kaukasus, also in die christlichen Staaten Armenien, Georgien und nach Krasnodar in Russland fliehen, wo sie immer frei und ohne Verfolgung ihre Kultur und ihren Glauben leben konnten und können.
Auf dem Gebiet der heutigen Türkei gibt es fast gar keine Jesiden mehr.
Mit Aufkommen des Panislamismus eskalierte ihre Verfolgung total. Wie auch Christen wurde jesidisches Leben in der Region, die die Kurden Serhad nennen, und die einmal das historische Armenien (Westarmenien) war, nahezu vollständig ausgelöscht. Leider beteiligten sich damals muslimische Kurden in den Regionen und Städten Kars, Ardahan, Ağrı, Iğdır, Erzurum, Muş, Van, Bitlis an den Massakern und der Vertreibung durch die radikal-sunnitischen, osmanischen Türken, dem IS der damaligen Zeit.
Der türkische Nationalismus fasste erst viel später Fuß in der Region.

Gedankt haben es die sunnitischen Türken ihren ehemaligen Waffenbrüdern und Glaubensbrüdern damit, dass sie, ungeachtet der Religion, anfingen alles Kurdische zu verbieten und zu verfolgen; von der Sprache, über Literatur, Lyrik, Theater, Schauspielerei und Kultur.
Zur gleichen Zeit blühte die kurdische Kultur und Sprache durch die jesidischen Einwanderer in den christlich geprägten Regionen des Kaukasus. Z.B. die über Jahrzehnte einzige legale kurdische Zeitung „Riya Teze“ wurde von Jesiden in der armenischen Hauptstadt Jerewan geschrieben.
Während es die Kurden in Armenien, Georgien und Russland also immer gut hatten, ereilte die Kurden im muslimischen Aserbaidschan, dessen Einwohner sich als turanistisches Brudervolk der Türken verstehen, ein anderes Schicksal. Sie wurden zu Azeri-Türken assimiliert und viele wissen gar nicht mehr, dass ihre Vorfahren Kurden waren. Auf Bitten der Türkei wurde 2012 mit der kurdischen Zeitung „Diplomat“ einer der Zeugen kurdischen Lebens in Aserbaidschan durch da Aliyew-Regime verboten. Das auf Kurdisch, Russisch und Azeri-Türkisch erscheinende Blatt verlegte die Redaktion daraufhin nach Georgien.

Die kurdische Gemeinschaft und Kurdistan wurden seit je her zerrissen. Ihre Geschichte ist von Verrat, Rache und Brudermord geprägt.

Araber, Türken und Mullahs haben immer für ihre nationalen und ihren islamischen Glauben zusammengehalten. Aber die Kurden haben seit Aufkommen des Islams keinen unblutigen Tag mehr in echter Freiheit mehr erlebt.
Die Jesidin im Video weiß dies alles und betet deshalb auch für das Wohl der Nachfahren jener muslimischen Kurden, die die Urahnen und Ahnen ihrer Religionsgemeinschaft massakriert oder vertrieben haben. Denn auch ihnen ist in der späteren Geschichte viel Leid wiederfahren. Sie zeigt, dass Menschlichkeit und Bescheidenheit im jesidischen Glauben und der jesidische Gesellschaft hohe Güter sind.

Der Fall Sükrü Tutus

Möge seine Seele in Frieden ruhen! Der Held Sukru Tutus (* 1939) war ein bedeutender aramäischer Führer in der Kleinstadt Beth Zabday (arab.: Azech / türk.: İdil) in der Provinz Şırnak. Von 1967 bis 1979 war er Bürgermeister von Azech.

Er wusste die Herzen der Suryoye zu berühren und zu bewegen. Das machte ihn so erfolgreich, dass die Türken nervös wurden. Sein Erfolg durchkreuzte ihre Monoethnisierungs- und Islamisierungspolitik. Der türkische Geheimdienst verübte 1973 das erste Attentat auf ihn. Glücklicherweise überlebte er. Er war so geachtet und geliebt, dass er leicht die Bürgermeisterwahl von 1979 gewann.
Das war für die Türken nicht akzeptabel. Und aus diesem Grund haben sie seine Wahl bestritten und einen Islamisten an seiner Stelle eingesetzt. Jedoch wurde Sükrü Tutus nicht entmutigt und fuhr fort, die Rechte der Aramäer seiner Stadt zu verteidigen.

Trotz vieler Drohungen und Angriffe verteidigte er unermüdlich die Rechte der
aramäischen Ureinwohner. Am 17. Juni 1994 wurde er bei einem Attentat vor einer Kirche durch 2 Kugeln aus 200 Meter Entfernung feige ermordet. Zunächst waren die Aramäer schockiert und gelähmt, dann flohen sie aus der Stadt. Die Familie von Sükrü Tutus erhielt damals in Deutschland Asyl.

Hinter der Tat steckte die radikale islamische Hizbullahî Kurdî, die kurdische Hizbullah, die mit Hilfe des türkischen Geheimdienstes gegründet wurde, um freiheitliche Kurden, alevitische Kurden und Christen auf Staatswunsch extralegal hinzurichten.

So können die Türken immer sagen: Nicht wir, sondern die Kurden haben es getan. Auf diese Weise führen sie seit über einem Jahrhundert Völkermorde und ethnische Säuberungen durch.

Dom des Heiligen Sava: Symbol für Glaubensstärke und Freiheitsdrang eines Volkes

Der Dom des Heiligen Sava ist die größte orthodoxe Kirche der Welt.
Er ist mehr als „nur“ ein Sakralbau. Er ist gleichzeitig Symbol für Glaubensstärke und Freiheitsdrang eines Volkes.

Gewidmet ist der imposante Dom dem Heiligen Sava. Er ist der Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche. Historisch ist er eine wichtige Figur im Serbien des Mittelalters. 
Die Kathedrale ihm zu Ehren befindet sich auf dem Plateau des Hügels Vračar. 


Der Ort ist alles andere als zufällig gewählt. Denn hier wurden 1595 seine Überreste vom den osmanischen Besatzern unter Großvisier Sinan Paşa verbrannt.

Ein Jahr vorher erhoben sich die Serben gegen die Besatzungsmacht. Während des Krieges von 1591 – 1606, der entlang der Grenze zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich gekämpft wurde, zogen die serbischen Freiheitskämpfer mit Flaggen und Standarten in den Kampf, auf denen die Ikone des Heiligen Sava abgebildet war.
Um die Serben zu demütigen und ihren Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit zu brechen, ließ Sinan Paşa den Sarg des mit den Relikten und Überresten des Heiligen Sava von einem Militärkonvoi aus dem Kloster Mileševa nach Belgrad bringen. Auf dem Dreitagesmarsch zogen die Osmanen eine lange Blutspur hinter sich her. Die serbische Zivilbevölkerung wurde massakriert, um die mit einer Guerillataktik agierenden Freiheitskämpfer aus den Wäldern zu locken.

Am 27. April 1595 sollte die Demütigung und Schändung der serbischen Volksseele und ihres orthodoxen Glaubens durch die öffentliche Verbrennung der Relikte ihres Nationalheiligen auf einem Scheiterhaufen auf dem Hügel Vračar einen neuen Höhepunkt erreichen.

Doch die osmanischen Türken erreichten das Gegenteil.
Sie machten den Heiligen Sava mehr als 300 Jahre nach seinem Tod zum Märtyrer für die Freiheit seines Volkes und seines Glaubens.

Taufe von Armeniern aus Dersim im Heiligen Etschmiadsin

Während des Völkermords der osmanischen Türken an Christen und Jesiden, darunter 1,5 Millionen Armenier, halfen die Kurden alevitischen Glaubens in der Provinz Dersim (türkisch: Tunceli) den Opfern.
Sie versteckten viele tausend Armenier und gaben sie gegenüber den Verfolgern als einheimische Kurden aus, um sie zu retten.
Auch das ist ein Grund für die verheerenden Massaker durch die türkische Armee in den Aleviten Dersims 1937 und 1938.
Es war die Rache der Türken an den alevitischen Kurden der Region, weil sie die komplette Auslöschung der anatolischen Armenier mit verhindert hatten.

Viele Jahrzehnte lang wussten viele Einwohner der Provinz nichts von ihren Vorfahren. Um sie zu schützen, hat man es ihnen oft nicht gesagt, oder sie mussten das Geheimnis streng hüten.
In den letzten Jahren interessieren sich immer mehr für ihre armenischen Wurzeln, und kehren zum Glauben ihrer Vorfahren zurück.
So auch diese drei Männer aus Dersim, die sich im November 2014 im Heiligen Etschmiadsin armenisch-apostolisch taufen ließen.

 

Die Arschkarte hat: das persische Volk

Eine Iranerin rechnet mit der Doppelmoral des Westens ab, die zum Dilemma des Schah und zum Drama für ihr Volk führten

Was hätte ich mir gewünscht, dass der Schah damals die anti-iranischen und dem Islam-den-Arsch-kriechenden Schreihälse damals niedergeknüppelt hätte und unser Land gerettet hätte.
Nein, das hätte nichts gebracht. Denn dann wäre die ganze Welt vor lauter Echauffiertheit an die Decke gegangen, weil man „das Recht der Iraner“ nicht gewürdigt hätte.

Heute, knapp 40 Jahre später HASST zwar der grösste Teil der ganzen Welt die Mullahs im Iran. Und findet es absolut widerlich, was die WAHREN Faschisten des Islamo-Staates mit dem Volk der Iraner abzieht. Aber was soll´s, den allgemeinen Westler betrifft es ja nicht wirklich. Und so manch Iraner, der damals für Khomeini schrie, hat ja auch seinen Arsch in den Westen gerettet.

Deshalb: der Schah hatte eh keine Chance. Er ging – und der Iran wurde mit allen Nebenwirkungen für das Volk islamisiert. Nun haben wir zwar das Recht, zu jammern. Aber wem hilft das?

Der Schah hätte sich militärisch dagegen gewehrt. Wäre auch von der ganzen Welt verurteilt worden -OHNE einen Sekunde daran zu denken, wie die Konsequenzen mit der „islamischen Alternative“ für das iranische Volk aussehen würde.
Er hätte und hat verloren – so oder so.

Die Arschkarte hat: das persische Volk. Egal wie.
Dem Schah kann man wenigstens nicht vorwerfen, sich die Abspalter militärisch oder polizeilich vorgeknöpft zu haben, um die Revolution zu verhindern. Das ist doch gut, oder nicht? Ist eben a bissle Pech für die Konsequenzen der Iraner. Aber ansonsten. Alles paletti!

Wenigstens konnte die Welt zusehen, dass der Schah ohne weiteres Blutvergiessen sich verpisst hatte. Eben Pech, dass das die Einleitung des Untergangs des persischen Volkes war. Was soll´s! Verdammt Doppel-Moral!

Pavlos Melas: Symbol des griechischen Freiheitskampfes für Mazedonien

Pavlos Melas (29. März 1870 – 13. Oktober 1904)

Pavlos Melas wurde in Marseille im Süden von Frankreich geboren. Seine Wurzeln lagen in Epirus im Nordwesten von Griechenland.
Er war ein griechischer Militäroffizier, ein griechischer Patriot und ein Held der modernen griechischen Geschichte.

Er wurde berühmt durch seine Tapferkeit im Kampf um Mazedonien (1904-1908), als die Griechen die historische Heimat Alexanders des Großen vom Osmanischen Reich befreiten.

Nicht nur die osmanischen Türken sondern auch Bulgarien erhob damals Anspruch auf die Region um Thessaloniki.

Im Jahr 1904 kämpfte Pavlos Melas unter dem Pseudonym Kapitän Mikis Zezas mit seiner Einheit von gerade einmal rund 40 Mann gegen die zahlreichen Einheiten der Türken und der bulgarischen IMRO.

Er starb am 13. Oktober 1904 in türkischer Kriegsgefangenschaft im Dorf Statista.
Das Dorf nahe der Stadt Kastoria wurde später zu seinen Ehren in Melasin umbenannt.

Sein Tod war der Anfang großer Bemühungen von griechischen Beamten aus, sich stärker in den Freiheitskampf um Mazedonien einzubringen. Tausende Griechen aus aller Welt schlossen sich ihm als Folge an.

Pavlos Melas ist ein Symbol des griechischen Freiheitskampfes für Mazedonien.

Das Bild zeigt Melas mit seinem Sohn.

 

Interessante Followeranmerkung:

„Wenn seine Wurzeln aus epirus ήπειρος sind, dann ist er sehr wahrscheinlich albanischer grieche gewesen wie übrigens sehr viele Freiheitskämpfer für die griechische sache. Auch kolokotronis war ein albanischer grieche, der nachname kolokotronis wurde schon vom großvater ins griechische übersetzt.

Auch die griechischen Staatspräsidenten Stefanopulos oder Papulias sind albanischstämmig, oder auch der griechische politiker pankalos (πάγκαλος) ist zur hälfte arvanitis.

Ohne die orthodoxen albaner hätte es sehr wahrscheinlich überhaupt gar keine kämpfe für die revolution gegeben.“