Serben und Griechen sind für immer Brüder: ΕΛΛΑΣ-ΣΕΡΒΙΑ , ГРЧКА- СРБИЈА

Die Freundschaft zwischen den beiden Völkern begann vor langer Zeit, als sie sich aufopferungsvoll und edelmütig nach Jahrhunderten von Massaker, Entrechtung und Leid gegen das islamische Joch der osmanischen Türken auflehnten.
Ihr Mut wurde unter Aufopferung abertausender Märtyrer mit der Freiheit vom Islamischen Staat der damaligen Zeit belohnt.
Zwei kleine Nationen mit den großen Kämpferherzen von Löwen wurden geboren.

Die Freundschaft zwischen Griechen und Serben erreichte im 1. Weltkrieg ihren Höhepunkt.
Damals empfingen Griechen verwundete serbische Soldaten mit großen Ehren, und die griechische Insel Korfu wurde zum neuen Zufluchtsort der serbischen Armee im Kampf gegen die genozidale Allianz der osmanischen Türken und dem deutschen Kaiserreich, die es vor allem auf orthodoxe und orientalische Christen abgesehen hatte.
Während die Verwundeten verpflegt wurden und genesen konnten, gelang es den Griechen mit aufopferungsvoller Hilfe serbischer Soldaten an der Front bei Thessaloniki durchzubrechen.
Während der proislamistischen Aggressionen der NATO gegen Serbien in den 90ern, kämpften viele griechische Freiwillige auf Seiten der Serben gegen die islamistischen Truppen von Alija Izetbegovic und ihre importierten Dschihadisten, die ihnen aus den selben Staaten geschickt wurden, die heute den IS und Al Nusra in Syrien und Irak bezahlen und steuern.

Unvergessen bleibt dabei auch der griechische Held Marinos Ricudis. Der Leutnant der griechischen Marineeinheit steuerte sein Kriegsschiff nicht, wie von der NATO vorgeschrieben, nach Serbien, sondern nach Griechenland zurück! Dafür wurde er zu 2.5 Jahren im Gefängnis verurteilt.

Er war sich der Konsequenzen bewusst, doch nahm sie für Völkerfreundschaft und Frieden billigend in Kauf.

Seine Worte sollten wir uns alle zum Vorbild nehmen: „Als orthodoxer Christ kann ich mich nicht am Angriff auf unser Brudervolk beteiligen.“

Marinos Ricudis

Die orthodoxen Brüder kämpften mehrmals Seite an Seite.
So war es immer und so wird es immer sein!
Keine arabischen und türkischen Ölmilliadäre, keine korrupten Regierungen, keine NATO, keine EU und keine links-islamistische Querfront kann das verhindern.
Unser Bündnis ist älter und stärker, als ihr es jemals seien werdet!

Die Serben haben zwei besonders treue Freunde, die sie nie im Stich lassen werden: Gott und die Griechen!

 

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Ehre sei den Märtyrern Andranik Torosi Ozanyan und Kevork Aroyi Ghazarian!

Als armenischer Guerillaführer versuchte „Kevork Çavuş“ (Sergeant Kevork) die Massaker des Sultan Abdülhamit II aufzuhalten und rettete hunderte seiner Landsleute.
Dennoch wurden zwischen 1894 und 1896 300.000 Armenier und Aramäer / Assyrer im Namen des Panislamismus massakriert.

Sein Weggefährte Andranik Ozanyan kämpfte später mit den bulgarischen Brüdern für deren Unabhängigkeit, bevor er versuchte zwischen 1912 und 1923 seine Landsleute sowie die griechischen Schwestern und Brüder aus dem Pontos vor dem Völkermord durch die Osmanen zu retten.

 

Himara: Sinnbild der Völkerverständigung und des Widerstands gegen Islamisierung

Dieses Beitragsbild zeigt eine orthodoxe Messe für Studenten im Kloster St. Theodore in Himara im Süden von Albanien.

Himara war seit dem 15.Jahrhundert bis zur Unabhängigkeit 1912 immer wieder Zentrum des heldenhaften Widerstands christlicher Albaner gegen die Osmanen.

In Albanien leben mindestens 200.000 orthodoxe Christen.

Ihr geistliches Oberhaupt ist Metropolit Anastasios Yannoulatos.

Er stammt aus Griechenland!

Das ist bemerkenswert, denn oft mals hegen Griechen und Albaner harte Ressentiment gegeneinander.

Himara ist Symbol des albanischen Heldentums gegen Türkisierung und Islamisierung wie zugleich Sinnbild griechisch-albanischer Völkerverständigung durch die Orthodoxie.

Und genau in der Orthodoxie liegt muss auch die Brücke zur Versöhnung mit Serbien liegen!

Dieses Video hat nichts mit der Belagerung Shkodra (Nordalbanien) zu tun.

Es zeigt die historischen Fakten der brutalen Zwangsislamisierung von 80% des Landes durch das osmanische Joch:

https://www.facebook.com/Christianalbanianheritage/videos/806341792863600/?hc_ref=ARSPncxA72sGOSbmCuYMk8PcY2u6mzJiADT1ZyKsiQAz2kMh-vgZiVrCPyexwUMGb0w&pnref=story

Der selige Märtyrer Ewgeniy Rodin

Der gläubige orthodoxe Christ und wehrpflichtige der russischen Armee Ewgeniy Rodin wurde an seinem 19. Geburtstag am 23. Mai 1996 von tschetschenischen Islamisten geköpft, nachdem sie ihn vorher 3 Jahre gefoltert hatten.

Er wurde geköpft, weil er sich trotz aller Qualen, die sie ihm zufügten, nicht zum Islam konvertieren wollte.

Er hat ihnen offen in die Gesichter gesagt, dass er niemals seinen Glauben an Gott und den Glauben seiner Vorfahren aufgeben wird, obwohl sie ihm brutalst malträtierten. Seine mutter hat ihn lange in Tschetschenien gesucht um seine Überreste zu finden.

Sie verbrachte lange Zeit bei den Terroristen, die sie vergewaltigten. Letztendlich wurde ihr sein Skelett gegeben.
Tausende Tschetschenen kämpfen heute für den Islamischen Staat in Syrien und im Irak.
In Österreich gelten sie aufgrund ihrer hohen Kriminalität als ein Sinnbild für missglückte Integration (siehe z.B. Kurier vom 28.11.2016)

 

Quellen:

http://www.pravoslavie.ru/46670.html

https://kurier.at/chronik/oesterreich/tschetschenen-in-oesterreich-die-missglueckte-integration/232.930.003

 

 

Die Türkei ist nicht türkisch!

Hier im Titelbild eine Karte, die zeigt wo durch die Änderung geografischer Namen in der Türkei die Erinnerung an Völker der Armenier, Kurden und Griechen ausgelöscht werden soll, an denen sich türkisch Regime versündigten und noch versündigen.
Die Karte wurde erstellt von Nicholas Danforth.
Er ist ein hochrangiger Politikanalytiker am National Security on Bipartisan Policy Center.

Die Karte belegt wieder einmal, das 94 Jahre Türkei gleichzeitig 94 Jahre rassistische Geschichtsfälschung bedeuten!

 

 

 

 

 

1923 wie heute: Die geopferten Völker des Nahen Ostens

Das Titelbild zeigt die assyrisch-chaldäische Delegation auf der Friedenskonferenz in Paris im Jahr 1919!
Es ist ein Bild, das wie für Hoffnung und Stolz steht.
Betrachtet man die Geschichte nach seiner Entstehung bis in die Gegenwart, so steht es gleichzeitig für Verrat, Ungerechtigkeit, Enttäuschung und skrupellose Wiederholung historischer Verbrechen.

Nach der Niederlage von Deutschland, Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich im 1. Weltkrieg, sollte die Friedenskonferenz, die 1919 in Paris stattfand über die Schaffung von Staaten entscheiden.

Auch eine assyrisch-chaldäische Delegation nahm daran teil. Sie bestand u.a. aus Vertretern der assyrischen, chaldäischen und syrisch-orthodoxen Kirchen.

Im Jahr 1917 hatten die Briten den Assyro-Chaldäern die Schaffung eines eigenen Staates für sie versprochen.

Während der Konferenz von Paris machten sich die Vertreter der Delegation für einen assyrisch-chaldäischen Staat stark.

Im Jahr 1920 gewährte der Vertrag von Sevre den Assyro-Chaldäern Schutz.
Die assyrisch-chaldäischen Delegation besuchten die Friedenskonferenzen aber mit dem Anspruch einen eigenen Staat durchzusetzen, wie er ihnen von London im Dezember 1917 versprochen wurde.

Aber der Vertrag von Lausanne 1923 stellte einen tödlichen Rückschlag für sie und auch für die Armenier und Kurden dar, die sie unter das Joch türkischer und arabischer Nationalisten und islamischer Fundamentalisten brachte.

Wie auch heute wieder, wurden Millionen Menschen aus diesen Völkern von westlichen Staaten aus wirtschaftlichen und geopolitischen Motiven geopfert.
Die Geschichte wiederholt sich für uns auf grausame Weise.
Doch so lange auch nur einer von uns atmet, werden wir nicht schweigen, egal mit welchen Mitteln ihr uns daran zu hindern versucht!

Zypern: Chance für maronitische Christen ihre alte Sprache zu retten

KORMAKITIS: In einem Dorf im Norden Zyperns kämpft eine Gemeinschaft darum, ihre alte Sprache zu retten. Die Versuchen der Wiedervereinigung der Insel sind für sie ein Hoffnungsschimmer.

Kormakitis war einst das Zentrum der maronitischen Minderheit auf Zypern. Sie sind Nachkommen der syrischen und libanesischen Christen, die Sanna sprachen, einen einzigartigen Dialekt des Arabischen, beeinflusst durch das von Jesus gesprochene Aramäische.

Die Sprache ist laut der Unesco stark gefährdet.

Entwurzelt durch die türkische Invasion von Zypern von 1974, flohen viele Maroniten in den griechischen Teil der Insel, wo sie in die griechisch-zypriotische Gemeinschaft assimiliert wurden, die ihnen Schutz bot.

Die letzten Monaten geben ihnen neue Hoffnung, weil die griechischen und türkischen zyprischen Führer ihre Bemühungen zur Wiedervereinigung der Insel intensivierten.

Die Gespräche in der Schweiz endeten am 21. November ohne Durchbruch, doch die Staats- und Regierungschefs haben sich inzwischen bereit erklärt, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und sollen sich im Januar wieder in Genf treffen.

Die Maroniten hoffen, dass Abkommen könnte die Gemeinschaft ermutigen, zurückzukehren, um wieder in ihren alten Dörfern in Nord-Zypern zu leben.

Das könnte helfen, Sanna wieder aufleben zu lassen, das obwohl es seit Jahren in von NGOs initierten Sommercamps unterrichtet wird immer weiter zurückgeht.

„Das Problem ist, dass, weil wir unser Dorf verloren haben, ist es sehr schwierig, unsere Sprache zu erhalten“, sagte Lehrerin Katy Foradari und unterbricht ihren Sannaunterricht unter der gewölbten Decke einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert in Kormakitis.

Obwohl sie außerhalb des türkisch kontrollierten Teils der Insel wohnen, sind die jungen Maroniten seit August 2008 jedes Jahr im Sanna-Kurs an einem Sommerlager untergebracht.

In sonnenverwöhnten Sandsteinkapellen und weißgetünchten Bungalows rund um den kleinen Hauptplatz nahmen rund 100 Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren an dem diesjährigen Camp teil.

Sie lernten das Alphabet, das erst vor ein paar Jahren zum ersten Mal kodifiziert wurde, zu Liedern, Vokabeln und Grammatik.

Maroniten, die weniger als ein Prozent der Inselbevölkerung ausmachen, sind ein orientalischer Zweig der katholischen Kirche und befinden sich seit dem 8. Jahrhundert auf Zypern.

Wie viele der Freiwilligen in der Schule wuchs Foradari in Kormakitis auf, dem größten der vier Maroniten-Dörfer der Insel und dem letzten, wo Sanna bis zuletzt gesprochen wurde.

Aber als sie 16 war, besetzte die Türkei das nördliche Drittel von Zypern völkerrechtswidrig.

Sie und die meisten der Gemeinschaft flohen in den griechischen Süden und ließen ihre Häuser zurück.

Sie gründeten dort neue Gemeinden und maronitische Kirchen. In ihnen veranstalten sie Gottesdienste, die noch in der antiker, semitischer, syrischer Sprache gegeben gefeiert werden, ebenso wie die ihrer Glaubensbrüder in Syrien und im Libanon.

Aber es steht nicht gut um Sanna.

Weil maronitische Kinder nicht zur Schule in Kormakitis gehen können, „haben wir begonnen, unsere Sprache zu verlieren“, sagte Foradari. „Wir sind es gewohnt, Griechisch zu sprechen.“

Nur ein paar hundert, meist ältere Einwohner blieben auch nach 1974 im Dorf. Sie helfen Sanna nach Kräften Sanna am Leben zu halten.

Aber von fast 5.000 Maroniten, die heute auf der Insel leben, sprechen nur noch etwa 1.000 ihre ursprüngliche Sprache.

Einige von ihnen sehen die Friedensgespräche als die beste Hoffnung in Jahren für die Wiederbelebung von Sanna.

Für Yiannakis Mousas, der Vertreter der Gemeinde für das Parlament, kann nur eine Lösung des Zypern-Streits Sanna retten.

„Nur durch die Rückkehr der Maroniten zu ihrem Besitzes, ihren Schulen und ihren Kirchen haben wir nur eine Chance, die Sprache wirklich wiederzubeleben“, sagte er.

Seit 1974 haben Mousas und viele andere Maroniten in Nikosia, der geteilten Hauptstadt der Insel, ihren Wohnsitz.

Sie haben eine moderne Kirche und einen kleinen sozialen Verein, der nach Kormakitis benannt ist. Dort treffen sie sich regelmäßig zum Kaffee, nur ein paar hundert Meter von der UN-Pufferzone entfernt, die die Altstadt teilt.

Mousas sagt, dass die Insel die jungen Maroniten dazu ermutigen würde, sich in ihre Dörfer zu begeben, wo sie täglich Sanna sprechen würden. Das könnte dazu führen, dass sie sie wieder anzunehmen.

„Sobald die Maroniten zu ihren alten Dörfern zurückkehren dürften, wird es einen neuen Anfang geben“, fährt er fort.

Aber die letzten Gespräche führten zu keinem konkreten Ergebnis, und die Erinnerung an frühere, gescheiterte Verhandlungen trübt die Hoffnung auf laufende Bemühungen.

Die Gemeinde lehrt Sanna wie üblich, mit Unterricht in Nikosias maronitischer Grundschule und weiteren, geplanten, jährlichen Sommerlagern.

„Wir haben Projekte wie dieses Camp, wo wir das Erlernen der Sprache mit Unterhaltung kombinieren“, sagte Antonis Skoullos, ein IT-Experte Mitte 40, der hilft die Kormakitis Sprachschule zu organisieren.

Er erkannte die Notwendigkeit, Sanna attraktiv für junge Menschen zu machen, die keine Erinnerung an das Leben in Kormakitis vor dem türkischen Überfall hatten.

Aber so nostalgisch er für das Dorf schwärmt, aus dem er als junger Junge floh, gibt er zu dass seine Motivation zur Wiederbelebung der Sprache war mehr persönlicher als praktischer Natur sind.

„Hinter dieser Sprache sind meine Erinnerungen und meine Gefühle“, sagte er.

 

Quellen:

Tagesanzeiger: Todesmärsche vor der Haustür

Die Türkei leugnet den Genozid an den Armeniern. Dabei gibt es für die Vertreibungen eindeutige Belege wie das Tagebuch der Schweizerin Clara Sigrist-Hilty.
«Wieder werden die Armenier gesammelt. Fritz vermag die Sütçü-Familie nicht zu retten», schreibt Clara Sigrist-Hilty am 16. März 1917 in ihr Tagebuch. Am Tag nach der Hochzeit mit Fritz Sigrist verliess sie ihre Heimat in Werdenberg, um ins Osmanische Reich zu ziehen. Ihr Ehemann, ein Ingenieur, war dort zuständig für die Linienführung der Bagdadbahn. Das riesige Bauprojekt, das zwischen 1903 und 1940 auf einer Strecke von 1600 Kilometern realisiert wurde, stand unter deutscher Führung. Auch finanziert wurde die Bahn zu grossen Teilen von deutschen Banken.

Weiter im Link:

http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58387642ab5c37533a000001

 

 

ÊzîdîPress: Die Geschichte des Ezidi Mirza: Vom Waisenkind zum Helden

Wie lange noch wird der Geist Ezidi Mirzas die Häupter gefallener, junger Êzîden auf seinem Schoß beklagen und Tränen gleich einem Regenschauer fließen?“, heißt es in einem Klagegedicht eines êzîdîschen Dichters, das vom Völkermord an den Êzîden in Shingal handelt. In dieser Zeit der Vernichtung, des Hasses und der Hilflosigkeit sehnt sich die êzîdîsche Gemeinschaft mehr denn je nach einem Befreier, einer starken Persönlichkeit, der die Gemeinschaft durch diese schwierige Zeit manövriert. Jemanden, der das Erbe des legendären Helden Ezidi Mirzas fortsetzt.

 

Türkische Familie bewahrt historische Kirche der Pontosgriechen vor dem Verfall

In der Abgeschiedenheit des Hochlands der Provinz Giresun hütet die Familie Zıvalı nicht nur ihre Schafe. Sie schützt auch eine verlassene Kirche der pontischen Griechen vor Verfall und Vandalismus.

 

Seit Generationen lebte eine Gruppe von ethnischen Griechen namens Pontische Griechen an den Ufern des heutigen Schwarzen Meeres. Doch zwischen 1914 und 1923 fanden ihr Wohlstand und ihre friedliche Lebensweise ein tragisches Ende, als mehr als 353.000 Pontosgriechen während des Völkermordes durch die Hände der Osmanen, Jungtürken und Kemalisten umkamen.

Das Schicksal der überlebenden ethnischen Griechen, ihrer wohlhabenden Städte und ihrer Lebensweisen wurde später nach den Verhandlungen in Lausanne endgültig besiegelt, was dazu führte, dass alle orthodoxen Pontosgriechen entwurzelt und gezwungen wurden nach Griechenland  zu repatriieren.

Sie mussten ihr ganzes Leben zurücklassen, ihre Häuser, Geschäfte und Kirchen. Sie wurden aus dem Land vertrieben, was ihnen seit Jahrtausenden Heimat war. Mit wenigen Ausnahmen wurden die meisten kulturellen Sehenswürdigkeiten von den Türken in den folgenden Jahren zerstört, um jede Erinnerung an die alten Bewohner der Region auszulöschen, damit der eigene Nationalmythos nicht gefährdet war.

Eine dieser Ausnahmen ist eine abgelegene, kleine, historische, griechische Kirche in der türkischen Provinz Giresun am Schwarzen Meer.

Die Kirche stammt aus der Mitte der 1800er und hat das Glück, dass eine lokale türkische Familie sich ihr angenommen hat. Mehrere Generationen betreuen das Gebäude seit 1938 und bewahren es vor dem Verfall.

Der türkische Schäfer Annan Zıvalı ist 60 Jahre alt und ein Dorfbewohner, der mit seinem Vater im Kırkharman-Hochland in der Nähe der Kirche lebt. Seitdem seine Familie im Hochland sesshaft wurde, kümmert sie sich hungebungsvoll um die griechische Kirche. Das ist nicht ohne Risiko, da regelmäßig Schatzjäger abgewehrt werden müssen, die versuchen die Dekorationen zu stehlen.

Obwohl sie in den harten Wintermonaten das Hochland verlassen müssen, prüft Annan auch dann die Kirche noch regelmäßig, um sicherzustellen dass alles noch intakt ist.

 

Quelle: Greek Reporter (http://eu.greekreporter.com/2016/11/21/turkish-family-looking-after-historic-pontic-greek-church/)